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    <title>Illusionen, Liebe, Sex, Lust und Sünde (Artikel mit Tag schläge)</title>
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    <description>betrachtungen ueber ungewoehnliche gefuehle, illusionen,  lust und liebe</description>
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    <pubDate>Mon, 22 Jun 2026 15:59:49 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: Illusionen, Liebe, Sex, Lust und Sünde - betrachtungen ueber ungewoehnliche gefuehle, illusionen,  lust und liebe</title>
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    <title>Die lüsternen Triebe unserer Vorfahren</title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/83-Die-luesternen-Triebe-unserer-Vorfahren.html</link>
            <category>Begriffe und Hintergründe</category>
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    <author>nospam@example.com (redaktion - sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:69 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;821&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/governate_expriment_kleid_verbessert_vict_bg.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/governate_expriment_kleid_verbessert_vict_bg.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/governate_expriment_kleid_verbessert_vict_bg.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Erinnerung an die Personen verblasst ... aber ein Bock blieibt ein Bock&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;strong&gt;Die lüsternen Triebe unserer Vorfahren - erklärt 1898&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist eine Ergänzung zu SEHPFERDs  Recherchen zu Flagellanten im Vereinigten Königreich. Alles beruht auf historischen Dokumenten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Text wurde 1898 veröffentlicht. Er hieß „Flagellation in France“ und wurde von Charles Carrington herausgegeben. Es geht dabei um die Flagellation und diskutiert pseudo-wissenschaftlich die Manie mancher Briten, Freude an der Flagellation zu haben – aktiv wie passiv. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wir hegen eine ganz eigene Vorstellung, nämlich die, dass uns lüsterne Triebe von unseren Vorfahren vererbt werden. War einer unserer Ahnen ein Peitschenschwinger im aktiven Sinne, der am Pfeifen einer biegsamen Birkenrute seine Freude hatte, so lieben auch wir es, ein Rutenbündel vor dem schönen, halb lachenden, halb weinenden Gesicht einer durchaus nicht abgeneigten holden Maid, Gattin, Gefährtin oder treuen Freundin zu schwingen; pflegte hingegen unser Urgroßvater, einen seidenen Beutel hervorzuholen und dessen Ringe zu verschieben, um ein paar Guineen zu überreichen, ehe er auf den „Berkeley-Bock“ geschnallt wurde, so tun wir – seine entarteten Nachkommen – es ihm gleich.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Inzwischen – gut 125 Jahre später, besteht seitens mancher Gentlemen immer noch der Wunsch, die Krawatte abzulegen, das Gesäß zu präsentieren und sich gepflegt und durchaus schmerzhaft züchtigen zu lassen. Auch der Wunsch, den Ladies beim gegenseitigen Züchtigen zuzusehen, ist nach wie vor verbreitet – vom Rest schweigen wir lieber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, ihr habt den Text mit Humor genossen. Da tauchte es also wieder auf, das Berkley-Horse. Inzwischen ist das Vergnügen auch nicht mehr für eine „paar Guineen“ zu haben. Nehmen wir an, „ein paar Guineen“ wären etwa drei bis fünf Pfund Sterling, dann wären es (nach heutiger Währung) zwischen 300 und 500 GBP. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat aus: „Flagellation in France“ , 1898, nach einem restaurierten Buch zitiert. &lt;br /&gt;
Bild(er) &amp;opy; 2026 by Liebesverlag.de&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Mon, 22 Jun 2026 15:40:00 +0000</pubDate>
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    <category>19 jh</category>
<category>berkeley</category>
<category>berkley</category>
<category>geschichte</category>
<category>opas bordelle</category>
<category>schläge</category>

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    <title>Der Harem - von der Realität zum erotischen Flagellations-Roman </title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/70-Der-Harem-von-der-Realitaet-zum-erotischen-Flagellations-Roman.html</link>
            <category>Begriffe und Hintergründe</category>
            <category>Ethik, Moral und Sexualität</category>
            <category>Sünden </category>
    
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    <author>nospam@example.com ( Ukux Oxisana)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:60 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;852&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/swoboda_die_haremstaenzerin.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/swoboda_die_haremstaenzerin.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/swoboda_die_haremstaenzerin.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Unter Frauen - der Harem als Thema &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Die erotische Literatur des beginnenden 20. Jahrhunderts trieb enorme Blüten. Das Thema der gebildeten jungen Britin, die einen Harem besuchte, schlug sich auch in der erotischen Literatur nieder. Als besonders heftige pornografische wie auch flagellantisches Werk gilt bis heute der Briefroman „&lt;em&gt;Birch in the Bodoire&lt;/em&gt;“, der auch als „Beauty in the Birch“ bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das verzerrte Sittengemälde des Orients &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch vermischt Tatsachen mit surrealen erotischen Motiven, nimmt Personen des Zeitgeschehens zum Vorbild, verzerrt ihre Motive und wird auf diese Weise zum Sittengemälde des 19. Jahrhunderts. Der Briefwechsel selbst ist frei erfunden, jedoch kommen in ihm wieder Personen und Ereignisse der Zeitgeschichte vor. Kurz. Die junge Diplomatentochter Lizzy reist mit einigen anderen Personen nach Ramallah, um den dortigen Pascha zu treffen. Mitglied der Reisegruppe ist auch ein gewisser Dr. Jacobus, der seine sadistischen Gedanken als wissenschaftlich fundierte Fakten vorträgt und der in den Briefen letztlich für Zynismus und Frauenfeindlichkeit steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die meisten Zitate aus dem Buch ungeeignet sind, um hier veröffentlich zu werden, deutet die folgende Beschreibung auf einen ähnlichen Reisebericht einer reisenden Autorin hin: (Seite 48):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wie groß meine Neugier auch war, ich achtete sorgfältig darauf, zunächst kein übermäßiges Interesse am Harem zu zeigen. Ich sprach nur beiläufig mit dem Pascha darüber. … Er gestand, dass er eine Vorliebe für englische und europäische Mädchen habe – ebenso wie für arabische, indische und sogar karibische. Ich konnte nichts dagegen einwenden, da ich wusste, dass die Macht meines Vaters mich vollkommen schützte. Dennoch war mein Verlangen, die Schönheiten seines Serails zu erblicken, nun stärker denn je. Zu meinem Erstaunen sagte er ganz beiläufig: „Wenn du morgen Zeit hast, allein herzukommen, werde ich Nabyla anweisen, dich zu jener Galerie zu führen, von der aus du meine Schätze betrachten kannst.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Woher könnten solche Informationen stammen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesichert ist es nicht, doch scheint es so, als ob der Autor bei der englischen Schriftstellerin Julia Sophia H. &lt;a href=&quot;https://www.researchgate.net/publication/328259708_Women_and_Orientalism_19th_century_Representations_of_the_Harem_by_European_female_travellers_and_Ottoman_women&quot;&gt;Pardoe&lt;/a&gt; nachgelesen hatte. Frau Pardoe hatte nach eigenen Aussagen Zugang zu mehreren Harems, in denen sie ganze Tage und Nächte in der Gesellschaft der Frauen verbrachte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir lesen dazu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Reiseliteratur von Frauen war im 19. Jahrhundert ein besonders lukratives Genre, und die Harem-Literatur erfreute sich als dessen Subgenre einer ganz besonderen Nachfrage. Diese Berichte, die von angesehenen Verlagen publiziert wurden, erschienen aufgrund ihres großen Erfolgs häufig in Zweit- oder sogar Drittauflagen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Insofern ist zumindest die Reise, die auf 1904 datiert wurde, keine Utopie, ebenso wenig wie der Besuch einer weißen, gebildeten Frau im Harem eines Sultans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint, als ob der Arzt Dr. Jacobus, einer der Schlüsselfiguren des Romans, dem tatsächlich existierenden Gynäkologen Dr. &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Isaac_Baker_Brown&quot;&gt;Isaac Baker-Brown&lt;/a&gt; entsprach. Er hatte sich im Laufe seiner Tätigkeit einen zweifelhaften Ruhm mit seiner Praxis der Klitoris-Entfernung erworben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Fazit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zusammenfassung ergibt sich dieses Bild: Die beiden Briefschreiber im Roman sind jeweils Zerrbilder tatsächlich existierender Personen, die Mitte oder Ende des 19. Jahrhunderts gelebt hatten. Weil der Roman von vornherein auf Leser(innen) angelegt war, die sich mit „strenger Erziehung“ beschäftigten, wurde dieses Thema Gegenstand des gesamten Romans. Die Figur des Arztes Dr. Jacobus passte hervorragend in eine Zeit, in der über Frauen „von oben herab“ geurteilt wurde, was letztlich auch auf das Vorbild zutraf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer immer die Autoren des Buches waren – sie hielten der Gesellschaft ihrer Zeit zugleich einen Spiegel vor und versuchten dennoch, dabei ein unsagbar pornografisches Buch zu schreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hinweis: Der andere Teil des Buches – also die Briefe, die Lizzy von ihrem Bekannten Charlie empfing, haben ausschließlich etwas mit „Britischer Disziplin“ zu tun. Sie wurden aus diesem Grund hier nicht behandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch selbst erschien bei zahlreichen Verlagen unter dem Namen verschiedener Autoren. Es enthält Szenen, die sich  nicht für für empfindsame Personen eignen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Sandor Alexander Svoboda, Ungarisch-armenischer Maler&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Thu, 14 May 2026 16:13:00 +0000</pubDate>
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