<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>

<rss version="2.0" 
   xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
   xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
   xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
   xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
   xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
   xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
   >
<channel>
    
    <title>Illusionen, Liebe, Sex, Lust und Sünde (Artikel mit Tag sünden)</title>
    <link>https://lustsuenden.de/</link>
    <description>betrachtungen ueber ungewoehnliche gefuehle, illusionen,  lust und liebe</description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <generator>Serendipity 2.5.0 - http://www.s9y.org/</generator>
    <pubDate>Thu, 14 May 2026 10:27:23 GMT</pubDate>

    <image>
    <url>https://lustsuenden.de/templates/2k11/img/s9y_banner_small.png</url>
    <title>RSS: Illusionen, Liebe, Sex, Lust und Sünde - betrachtungen ueber ungewoehnliche gefuehle, illusionen,  lust und liebe</title>
    <link>https://lustsuenden.de/</link>
    <width>100</width>
    <height>21</height>
</image>

<item>
    <title>Die Sprache des frivolen Nachbarn und die Wonnen des Orients</title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/69-Die-Sprache-des-frivolen-Nachbarn-und-die-Wonnen-des-Orients.html</link>
            <category>Begriffe und Hintergründe</category>
            <category>Ethik, Moral und Sexualität</category>
            <category>Lüste</category>
            <category>Sünden </category>
    
    <comments>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/69-Die-Sprache-des-frivolen-Nachbarn-und-die-Wonnen-des-Orients.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://lustsuenden.de/wfwcomment.php?cid=69</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://lustsuenden.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=69</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (redaktion - sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:59 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;612&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/die_ankunft_derf_neuen_im_harem_rosati.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/die_ankunft_derf_neuen_im_harem_rosati.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/die_ankunft_derf_neuen_im_harem_rosati.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ankunft und Inspektion der &quot;Neuen&quot; im Harem&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Die Älteren unter uns werden es noch wissen: In Deutschland wurden die meisten der „obszönen“ Begriffe aus dem Französischen abgeleitet – auch wenn sie dort etwas anderes bedeuteten. Von der „Affäre“ über das „Rendezvous“ bis zum „Lendemain“ wurde viele erotische  Begriffe aus dem Französischen übernommen. Der &lt;em&gt;Fellatio&lt;/em&gt; wurde in einer „Fellatrice“ personifiziert und später in der Bordellsprache einfach als „französisch“ bezeichnet. Auch die Briten übernahmen manche dieser Wörter, wie beispielsweise das Wort „&lt;a href=&quot;https://lexikonliebe.de/doku.php?id=gamahuche&quot;&gt;Gamahucher&lt;/a&gt;“. In Deutschland verstand man die Briten als Urheber des „englischen Lasters“, das unter dem Namen „englische Erziehung“ bekannt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Griechen, Hebräer, Römer und Orientalen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die griechische Kultur galt seitens der Schulmeister, die nach Vorbildern für die Jugend suchten, als edel. Auf der anderen Seite wussten Historiker sehr wohl, dass sie im christlichen Sinne eher zu den erotischen „Sündern“ gehörten. Römer galten ohnehin als selbstsüchtig und unmoralisch, obgleich sie schon lange vor den Germanen eine ausgeprägte Hochkultur besaßen. Und die Hebräer? Ihre Moralvorstellungen beruhen auf den dem Pentateuch, also den Büchern Mose, und sie entstammen dem, was man früher das Morgenland (die Levante) nannte. Sie können also durchaus „orientalisch“ genannt werden. Wer sich ein bisschen auskennt, der weiß auch, dass die Gesellschaftsordnung in diesen Ländern auf dem Patriarchat beruhte. Die Gesetze der Religion waren zugleich die Gesetze des Alltags, und sie wurden teilweise ausgesprochen detailliert beschrieben (Levitikus). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Orient als erotisches  Märchenland &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits war dieser Orient ein erotisches Märchenland. Bereits das „Hohelied Salomons“ und die biblischen Berichte über ihn zeigen uns die Sinnlichkeit des Orients, aber auch den Reichtum und die Machtfülle orientalischer Herrscher. Später gerieten die Sultane in ein ähnliches Licht. Ihnen wurde unermesslicher Reichtum, Verschwendungssucht, sinnliche Leichtfertigkeit und vor allem ein enormes Verlangen nach Frauen nachgesagt. Das prachtvolle „Serail“ und die Vorstellung von einem „riesigen Harem“ wurden in Wort und Schrift, Musikstücken und vor allem in der Malerei dargestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu dies Zitat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;Die Idealisierung des Harems stützt sich auf die westliche Sichtweise auf den Nahen Ostens als „einen Ort, an dem man nach sexuellen Erfahrungen suchen kann, die im Westen nicht erreichbar sind“. &lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den Malern, die damals so gut wie alle Männer waren, wurde westlichen Frauen durchaus einen Blick in den Harem gestattet. Da die meisten dieser Frauen auch Autoren waren, gibt es darüber durchaus aufschlussreiche Erfahrungsberichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Genuss der „verbotenen Früchte“ wurde zumeist den anderen zugeschrieben, die dafür einerseits bewundert und andererseits verdammt wurden. Auf diese Weise konnte man von den eigenen Verfehlungen ablenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat: Edward Said , zitiert nach einem Artikel aus &quot;&lt;a href=&quot;https://blog.meisterdrucke.com/2021/07/02/die-sehnsucht-nach-dem-unerreichbaren-der-orientalismus-im-19-jahrhundert-aus-dem-blickwinkel-westlichen-maler/&quot;&gt;Meisterdrucke&lt;/a&gt;&quot;. &lt;br /&gt;
Bild des Orientalisten  Giulio Rosati,  &quot;Ispezione di nuovi arrivi&quot;.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 14 May 2026 09:59:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://lustsuenden.de/index.php?/archives/69-guid.html</guid>
    <category>bürgertum</category>
<category>engländer</category>
<category>franzosen</category>
<category>harem</category>
<category>orientalische lüste</category>
<category>serail</category>
<category>sünden</category>

</item>
<item>
    <title>Die frivole Republik - „Sittenromane“ </title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/67-Die-frivole-Republik-Sittenromane.html</link>
            <category>Sünden </category>
    
    <comments>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/67-Die-frivole-Republik-Sittenromane.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://lustsuenden.de/wfwcomment.php?cid=67</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://lustsuenden.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=67</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com ( Ukux Oxisana)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:58 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;1435&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/das_rote_licht_1024.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/das_rote_licht_1024.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/das_rote_licht_1024.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Eines der ersten Hefte der Serie &quot;Der intime Roman&quot;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;„Sittenromane“ waren eine Art „pornografischer Groschenromane“, die man beim Zeitschriften- und Tabakwarenhändler kaufen konnte. Sie hatten wenig mit Romanen zu tun, aber viel mit dem Wunsch, man möge doch „drinnen“ etwas sexuell Erregendes lesen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich war der „Verkauf an Jugendliche“ streng verboten – das lockte die Menschen, die im Inneren etwas Hocherotisches finden wollten, noch weitaus mehr an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Handlungen wurden gerne in exotische Länder verlegt, vorzugsweise in solche, deren Kultur die damaligen Käufer ohnehin nicht verstanden. Neben Südamerika war auch der Orient beliebt, in dem man allerlei erotische Geheimnisse vermutete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(Das Bild zeigt den Originaltitel, der von Kratzern und Schmutzablagerungen technisch befreit wurde. Das kann zu Abweichungen vom Original bei der Darstellung geführt haben).&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 12 May 2026 14:08:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://lustsuenden.de/index.php?/archives/67-guid.html</guid>
    <category>bundesrepublik</category>
<category>groschenromane</category>
<category>romane</category>
<category>sittenromane</category>
<category>suende</category>
<category>sünde</category>
<category>sünden</category>

</item>
<item>
    <title>Die Sünderin in Romanen für die Massen</title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/63-Die-Suenderin-in-Romanen-fuer-die-Massen.html</link>
            <category>Sünden </category>
    
    <comments>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/63-Die-Suenderin-in-Romanen-fuer-die-Massen.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://lustsuenden.de/wfwcomment.php?cid=63</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://lustsuenden.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=63</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (redaktion - sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:53 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;1165&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/willing_sinner_2.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/willing_sinner_2.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/willing_sinner_2.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Willig, zögerlich oder gezielt - das Wort &quot;Sünde&quot; im Titel hilft beim Verkauf &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Nichts eignet sich so gut für erotische Romane wie die Sünde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat den modrigen Geruch des Verderbens, in das sich die Heldinnen und Helden der Trivialliteratur stürzen. Diese sinnliche, teuflische Süße, die Frauen und Männer verlockt, sodass sie an den Abgrund ihrer moralischen Festigkeit gelangen. Das Tänzchen an den Klippen der Lust reizt die Leserinnen und Leser - nicht allein wegen der Erotik, sondern wegen der dramatischen Zuspitzung. So sagt die Autorin Elizabeth Benedict beispielsweise über den Ehebruch:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wenn es um das Thema Untreue geht, ist die Dramatik schon in der Begegnung mit eingebaut.  &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Besonders wirkungsvoll ist die Frau als Verkörperung der Sünde, die sich in knapper oder durchsichtiger Kleidung auf einem Sofa, Stuhl oder Teppich rekelt. Sie konnte eine Prostituierte, Zufallsbekanntschaft oder gar die Ehefrau eines anderen Mannes sein. Thematisch reichen die Titel von der Sünderin aus Zufall über die willige Sünderin, bis zur schamlosen Sünderin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin – es heißt, dass die Dramatik des Geschehens bei der verbotenen Lust größer sei als die Schilderung der Details. Und insofern dürfte der eine oder andere Leser dennoch von den einfachen Plots begeistert gewesen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 160px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:54 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;160&quot; height=&quot;236&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/willing_sinner_heft.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das Buch&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;em&gt;Bild: Originalgrafik (hier restauriert)  dem Vernehmen nach von Reginald Heade, englischer Illustrator, Text von Roland Vane, erschienen 1952. Im Grunde war das Heft ziemlich teuer. Nach heutiger Kaufkraft kostete es damals etwa vier US-Dollar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zítat aus: Erotik schreiben, Berlin 2002&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 08 May 2026 14:59:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://lustsuenden.de/index.php?/archives/63-guid.html</guid>
    <category>autoren</category>
<category>frauen</category>
<category>illustrationen</category>
<category>massenromane</category>
<category>romane</category>
<category>sünden</category>
<category>sünderinnen</category>
<category>sündigen</category>
<category>texten</category>

</item>
<item>
    <title>Fleischliche Sünden – kann den Sex eine Sünde sein? </title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/68-Fleischliche-Suenden-kann-den-Sex-eine-Suende-sein.html</link>
            <category>Sünden </category>
    
    <comments>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/68-Fleischliche-Suenden-kann-den-Sex-eine-Suende-sein.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://lustsuenden.de/wfwcomment.php?cid=68</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://lustsuenden.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=68</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (redaktion - sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Der Begriff der „Sünde“ wird nahezu ausschließlich durch Religionsgemeinschaften definiert. „Fleischliche Sünden“ sind dabei jeweils Vergehen gegen sexuell geprägte Gebote. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für andere Menschen sind sie entweder „ausschließlich Verhaltensweisen“ – dann verlieren sie den Geruch des „Vergehens“. Oder aber sie sind schamhaft begangene Brüche der Sitten und Gebräuche, Normen und Regel, mit denen wir Menschen  aufgewachsen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieht man sich die „schwere der Sünden“ aus kirchlicher Sicht an, so fällt vor allem der „Ehebruch“ auf. Er gehört nach alttestamentarischer Auffassung zu den „Zehn Geboten“, kommt aber in zwei Varianten vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum einen in „Du sollst nicht Ehebrechen“, zum anderen aber auch als „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib“. Der feine Unterschied liegt darin, dass im ersten Fall die Forderung nach Keuschheit erhoben wird, im zweiten Fall aber der Schutz des Eigentums gemeint ist. Denn die Ehefrau gehörte nach damaliger Auffassung zum Besitz des Mannes (Prinzipals, Patriarchen). Während sich der Text des sechsten Gebots sich an jede Frau und jeden Mann wendet, wird im zehnten Gebot ausdrücklich das Eigentum des „Nächsten“ angesprochen, das es zu schützen gilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worin .liegt der Unterschied?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Fall wendet sich das Gebot an alle Männer (auch an Frauen, aber sie werden nicht direkt angesprochen):  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Männer (verheiratete wie unverheiratete) können „unkeusch sein“ und sie können in die Ehe eines anderen Mannes „einbrechen“ – und das nennt man dann „Ehebruch“. Hier die Interpretation (1): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Ein Mann (kann) nur die Ehe eines anderen Mannes brechen – nicht in seine eigene“. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 Woraus folgt (2):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Ehebruch ist der Geschlechtsverkehr irgendeines Mannes mit einer verheirateten Frau eines anderen Mannes.“&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Im zweiten Fall geht es darum, das Eigentum des Patriarchen an Gebäuden, Menschen, Tieren und Gesinde (Mägde, Knechte, Sklaven, Sklavinnen) zu schützen. (3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Geschichte haben sich die entsprechenden Interpretationen beider Gebote verändert – geblieben ist aber der Schwur auf die eheliche Treue. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1,2) &lt;a href=&quot; https://katholisch.de/artikel/21646-du-sollst-nicht-ehebrechen-das-sechste-gebot&quot;&gt;Interpretation des sechsten Gebots&lt;/a&gt;.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 15:08:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://lustsuenden.de/index.php?/archives/68-guid.html</guid>
    <category>gebote</category>
<category>religion</category>
<category>sünden</category>
<category>verhaltensweisen</category>

</item>

</channel>
</rss>
