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    <title>Illusionen, Liebe, Sex, Lust und Sünde (Artikel mit Tag sünde)</title>
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    <description>betrachtungen ueber ungewoehnliche gefuehle, illusionen,  lust und liebe</description>
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    <pubDate>Thu, 21 May 2026 17:02:52 GMT</pubDate>

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    <title>Das Einhorn und die Beziehung zu dritt - wie geht das?</title>
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    <author>nospam@example.com (Hanne Lore Meinerwerks)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1048px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:64 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1048&quot; height=&quot;956&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/couple_backside_plus_unicorn.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/couple_backside_plus_unicorn.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/couple_backside_plus_unicorn.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Einhorn - Wunschbild oder Wunschtraum?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Über &lt;em&gt;Dreier&lt;/em&gt; wird viel gemunkelt – und manch einer rümpft die Nase oder denkt zuerst an die Eifersucht, die sozusagen als ständige Begleiterin der Poly-Beziehungen gilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Spiel zu dritt - von der Berührungsangst zum Lustgewinn&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die meisten jungen Leute ist ein „Dreier“ nur eine von vielen Spielereien rund um die Sexualität. Das Besondere daran ist vor allem, dass man zwei Personen zugleich „hautnah“ nahekommt. Das muss man mögen, auch wenn nur jeweils einer der beiden als Sexpartner infrage kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher oder später legt sich die Berührungsangst – und was dabei herauskommt, hat viele Namen, aber nur einen Zweck: beide Geschlechter näher an sich heranzulassen. Für viele Menschen dürfte nicht klar sein, dass manche Personen zwar eindeutig heterosexuell sind, aber den Kontakt zum eigenen Geschlecht dennoch nicht fürchten. Die älteren Psychologen sagen dazu immer noch „Bisexualität“, aber für Berührungen ist es nicht erforderlich, die Etikettierung zu ändern. Wer es dennoch tun will, der kann sich als „heteroflexibel“ bezeichnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eine stabile Persönlichkeit ist die beste Voraussetzung &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mindestens vier Eigenschaften sind nahezu unerlässlich, wenn eine Frau zum „Einhorn“ werden will. Eine stabile Persönlichkeit zu sein, ein positives Gefühl zum eigenen Körper zu haben, von fremden Körpern erotisch angeregt zu werden und experimentierfreudig zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal halten die Kombinationen aus einem verheirateten Paar und dem Einhorn eine begrenzte Zeit, sodass die „Einhörner“ häufiger ihre Beziehungen wechseln als andere Frauen. Behauptet wird, dass die „Einhörner“ dabei im Vorteil sind – denn sie sind sehr begehrt und so selten wie weiße Eichhörnchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fragen und Erwartungen - Einhörner wollen klare Verhältnisse &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem angeblichen Vorteil widersprechen viele Einhörner deutlich. Denn wenn sie eine neue Beziehung suchen, dann prüfen sie, ob sie für beide Teile des suchenden Paares attraktiv sind. Darüber hinaus erwarten sie Klarheit darüber, was das Paar von einem „Einhorn“ erwartetet. Schließlich gilt die Triole mit einem Einhorn als „Beziehung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom „Einhorn“ selbst wird erwartet, dass es sich ähnliche Fragen stellt, etwa nach dem &lt;em&gt;Was-wäre-wenn-Gedanken&lt;/em&gt;. Also etwa: Wer bin ich für dieses Paar? Welche soziale, psychische oder sexuelle Rolle erwarten sie von mir? Was geschieht, wenn ich mich separat mit der Ehefrau oder dem Ehemann treffe – werde ich dann zu ihrer/seiner Geliebten? Bin ich zur „Treue“ gegenüber beiden verpflichtet? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A&lt;strong&gt;uch ungewöhnliche Beziehungen sind mehr als &quot;nur Sex&quot; &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen davon geht es ja nicht ausschließlich um Sex, sondern auch um eine zwar ungewöhnliche, aber durchaus verpflichtende soziale Bindung mit intensiver Gefühlsbewegung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Es geht ja nicht nur um Sex&lt;/em&gt;“, sagte mir einmal ein „Einhorn-Frau“, die relativ freizügig über ihre ungewöhnliche Beziehung zu einem Ehepaar sprach. &lt;em&gt;„Es geht auch um Verlässlichkeit und Sicherheit … und manchmal geht es auch um etwas ganz anderes.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einhörner selber wissen, dass sie oft nur eine Art „Gastrolle“ in der Beziehung der Ehepaare spielen. Und sie wissen auch, dass dazu eine stabile Persönlichkeit notwendig ist, die sich auf Trennung und Neubeginn einstellen kann. Die Frage, wie man mit solchen wechselnden Beziehungen umgeht, wird selten glaubwürdig beantwortet. Vielleicht ist es einfach der Genuss der Vielfalt, der mehr zählt als eine feste Beziehung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin wechseln auch manche „gewöhnliche“ Singlefrauen ihre Partner(innen) in kurzen Abständen. Und auch sie sagen der Fragestellerin nicht, warum sie dies tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was offen bleibt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Triolen, an denen ein festes Paar und eine andere Person teilnehmen, folgen besonderen Regeln, die allerdings nirgendwo festgeschrieben sind. Zumeist werden Paare, die eine Dritte oder einen Dritten suchen, kritisch angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hinweis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die meisten Aussagen zu &quot;Einhörnern&quot; stammen Aussagen aus Blogs, Foren, sozialen Netzwerken und Magazinen. Der größte Teil wurde völlig neu ermittelt und sorgsam aufbereitet. Sie haben dennoch nur denjenigen Wahrheitsgehalt, den solche öffentlichen Aussagen üblicherweise haben. Es kann völlig andere Meinungen und Erfahrungen geben, die von den hier genannten abweichen. &lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Sun, 17 May 2026 10:02:00 +0000</pubDate>
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    <category>beurteilungen</category>
<category>dritte</category>
<category>ehe</category>
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<category>sünden</category>
<category>triolen</category>

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    <title>Die falsche Schuld der Frauen</title>
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            <category>Begriffe und Hintergründe</category>
            <category>Ethik, Moral und Sexualität</category>
            <category>Gefühle und Emotionen</category>
            <category>Lüste</category>
            <category>Sünden </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hanne Lore Meinerwerks)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:61 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;590&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/scham_reue.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/scham_reue.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/scham_reue.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Scham und Reue - Sinnlos?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;blockquote&gt;Normalerweise ist die Scham ein Zustand, in dem wir eine gewisse Diskrepanz zwischen Ideal und Realität erleben.&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Heidemarie Bennent-Vahle (1)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schuld verlangt nach einer Sühne – und auf diese Weise erleben viele Frauen nicht nur Schuldgefühle, sondern glauben auch, dass sie zur Sühne verpflichtet wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als „Schuldig“ gilt nach vielen ethischen, sozialen und religiösen Auffassungen die Art, in der Frauen eigene sexuelle Begierden entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Frauen fragen sich in diesem Moment, ob das „wirklich in Ordnung“ ist, und manche fürchten sogar, dass sie einen „kleinen Dachschaden“ haben. Am schlimmsten aber ist oft die Vorstellung, von der Gesellschaft verachtet zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bedürfnisse, Scham und Lust &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gilt für ledige Frauen ebenso wie für solche, die in Beziehungen oder Ehen leben. Niemand ist bedürfnislos – und in den meisten Menschen schlummern wilde Fantasievorstellungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Fantasien wie auch die realistischen erotischen Wünsche werden als „beschämend“ empfunden. Aus dieser Veranlagung entsteht dann das Gefühl „etwas Falsches“ zu denken oder zu empfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wenn das auch für dich gilt, dann lies einfach weiter.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt; Scham – das erlernte Gefühl?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es mag sein, dass die „Scham“ ein natürliches Phänomen ist, wie viele behaupten. Aber es ist ebenso möglich, dass dir und vielen anderen Frauen ein künstliches Schamgefühl „eingepflanzt“ wurde. Wahrscheinlich hattest du keinen Anteil daran – jemand hat dafür gesorgt, dass der natürliche Anteil deines Schamgefühls „umgeleitet“ wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer – aus der Sicht vieler Menschen ist es Scham eine Art „Entschuldigung“ vor der Gesellschaft oder den unmittelbaren betroffenen Menschen. Manche schamhafte Entschuldigung schützt auch vor Strafen und sie lindert das Gefühl, etwas „bereuen“ zu müssen. Zumal dann, wenn du gar keine Reue empfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Deine Grenzen und die Grenzen der Männer &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal wirst du eher auf die auf die Grenzen der Männer stoßen als auf deinen eignen, wenn du deine erotischen Bedürfnisse äußerst. Es könntet sogar sein, dass sie die Moralkeule schwingen und dir sagen, du solltest dich dafür schämen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scham, Schuld und Reue? Ist es wirklich nötig, sich solche Gedanken zu machen? Was ist der Sinn? Möglich, dass ihr euch schämt, doch das ändert sich mit der Zeit. Seid ihr schuldig? Solange ihr mit euren Wünschen niemandem schadet, sicher nicht. Und Reue? Was gibt es denn zu bereuen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gelöste Konflikte führen oft zu mehr Intimität &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin ist es möglich, bereits mit den eigenen Konflikten zu hadern – das ist insbesondere dann der Fall, wenn du etwas verwirklichen willst, zugleich aber „moralische Bedenken“ hast. Dazu habe ich neulich erfahren, dass es den Menschen guttut, diesen Konflikt offenzulegen – und dadurch eine neue Intimität mit deinem Partner zu begründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du das kannst, dann erübrigt sich jedes weitere Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was offen bleibt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel wurde weitgehend unter psychologischen oder philosophischen Aspekten veröffentlicht. Die Frage, wann udn in welcher Form wir uns schämen, bleibt allerdings weiterhin offen. Sagst du uns, wie DU dich schämst? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1)  Zitat aus: &lt;a href=&quot;https://ethik-heute.org/wir-brauchen-ein-gesundes-schamgefuehl/&quot;&gt;Ethik-Heute&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
Bild: sehpferd_archiv.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
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    <pubDate>Fri, 15 May 2026 09:30:00 +0000</pubDate>
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    <category>ehe</category>
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<category>sühne</category>
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    <title>Die frivole Republik - „Sittenromane“ </title>
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            <category>Sünden </category>
    
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    <author>nospam@example.com ( Ukux Oxisana)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:58 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;1435&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/das_rote_licht_1024.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/das_rote_licht_1024.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/das_rote_licht_1024.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Eines der ersten Hefte der Serie &quot;Der intime Roman&quot;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;„Sittenromane“ waren eine Art „pornografischer Groschenromane“, die man beim Zeitschriften- und Tabakwarenhändler kaufen konnte. Sie hatten wenig mit Romanen zu tun, aber viel mit dem Wunsch, man möge doch „drinnen“ etwas sexuell Erregendes lesen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich war der „Verkauf an Jugendliche“ streng verboten – das lockte die Menschen, die im Inneren etwas Hocherotisches finden wollten, noch weitaus mehr an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Handlungen wurden gerne in exotische Länder verlegt, vorzugsweise in solche, deren Kultur die damaligen Käufer ohnehin nicht verstanden. Neben Südamerika war auch der Orient beliebt, in dem man allerlei erotische Geheimnisse vermutete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(Das Bild zeigt den Originaltitel, der von Kratzern und Schmutzablagerungen technisch befreit wurde. Das kann zu Abweichungen vom Original bei der Darstellung geführt haben).&lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Tue, 12 May 2026 14:08:00 +0000</pubDate>
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    <category>bundesrepublik</category>
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    <title>Flirten - das sinnliche Zündeln mit der Lust </title>
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            <category>Ethik, Moral und Sexualität</category>
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    <author>nospam@example.com (Hanne Lore Meinerwerks)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:46 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;671&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/elegant_lady_620.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://lustsuenden.de/uploads/elegant_lady_620.jpg 620w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/elegant_lady_620.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ein kleiner Flirt gefällig?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Wer ein Bonmot zum Thema Flirt sucht, dem schenke ich gerne dies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Flirten ist der Versuch, gleichzeitig ein Feuer zu entfachen und es zu löschen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Dieses etwas spitzmündige Zitat (1) drückt am besten aus, was es für einen Menschen bedeutet, einen Flirt einzugehen. Ein Drahtseilakt, der sorgfältig ausbalanciert werden sollte, wenn du am anderen Ende wieder in dem Zustand zurückkehren willst, mit dem du begonnen hast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie attraktiv bin ich für den anderen Menschen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Wunder, dass überwiegend sehr erfahrene und selbstbewusste Frauen versuchen, die Sinne beim Flirt im Gleichgewicht zu halten. Die Grundfrage ist einfach: „&lt;em&gt;Wie attraktiv bin ich in diesem Moment für den Menschen, der vor mir sitzt?“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon kann das Spiel mit der sinnlichen Eitelkeit beginnen. Wahrscheinlich kennst du deine Lieblingsrolle beim Flirt. Wenn nicht, dann beginnst du am besten mit etwas gespielter Naivität. Alles, was du tust, sollte so wirken, als wäre es der reine Zufall. Jedes Wort, das fällt, soll klingen, als würdest du es zum ersten Mal aussprechen. Es macht sich wirklich gut, wenn du das Gefühl mit einspielst, dich zu schämen oder ein klein wenig zu erröten. Etwas lächeln, intensiver Augenkontakt – kleine, harmlose Gesten. Sich selbst ein wenig berühren, wie sich jemand eben zufällig berührt. Oder die andere Person kurz berühren, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Oh, Pardon ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Freude am Flirt - unabhängig von Alter und Status&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Rolle hast du kein Alter und keinen Status – und sogar deine Orientierung kann schwanken. Über 40? Kein Problem. Das sinnliche Lächeln einer 60-jährigen Frau kann Männer zwischen 30 und 80 verzaubern. Verheiratete Frauen über 40 flirten oft heftiger als entsprechende Singlefrauen, und sie senden häufiger non-verbale Botschaften (2) aus. Bleibt die Orientierung. Eine sinnliche Unterhaltung mit einem Mann? Sehr schön, wenn er die Kunst beherrscht. Und mit einer Frau? Sehr aufregend, weil es die heimlichen Wünsche berührt. Aber doch irgendwie anders. Das Zauberwort zu beiden Welten heißt „Heteroflexibilität“ (3). Das klingt sehr gelehrt, aber es steht eigentlich nur für die Neigung, der sinnlichen Person zu verfallen – wenigstens in der Gedankenwelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was wäre, wenn ...?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Autorinnen nenne den Flirt eine Anwendung der „Was-wäre-wenn-Methode“. Du kostest den Flirt aus, so als wäre es schon die sinnliche Erfahrung selbst. Und du beendest ihn, um in deine Alltagswelt zurückzukehren. Oder … nun ja, oder eben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglich, dass du bei deinem Gegenüber Hoffnung geweckt hast. Das ist das Risiko beim Flirt. Oder anders ausgedrückt: Alles, was du tust oder unterlässt, kann jemand anderem schaden oder nützen – oder gar nichts verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) Das Zitat wird einer Schauspielerin zugeschrieben, dafür fanden wir aber keine Belege.&lt;br /&gt;
(2) Aus der Entfernung wirken hauptsächlich die Erscheinung und die Gestik. Die Mimik wirkt eher aus der Nähe. &lt;br /&gt;
(3) Flirts zwischen Frauen sind nicht ungewöhnlich - nachzulesen in &quot;Bi&quot;, München 2022&lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Sun, 03 May 2026 10:14:00 +0000</pubDate>
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    <title>Wie die Sünden in unser Leben eindrangen </title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/61-Wie-die-Suenden-in-unser-Leben-eindrangen.html</link>
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    <author>nospam@example.com (redaktion - sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:49 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;573&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/suenden_fall.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://lustsuenden.de/uploads/suenden_fall.jpg 620w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/suenden_fall.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Der Sündenfall - aus der Sicht eines afrikanischen Künstlers&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Erst das Zusammenspiel der Gegensätze erzeugt die Dinge dieser Welt. Sie alle gehen auf den einen Weg zurück. Deshalb gewinnt man manchmal, wenn man etwas verliert, oder man verliert, wenn man etwas gewinnt.&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Lao-Tse&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Sünde“ existiert in der Form, in der westliche Gesellschaften sie verwenden, nur als Teil des Christentums. „Fleischliche Sünden“, also das Fehlverhalten in sexuellen Belangen, gehen auf Paulus von Tarsus zurück, der besser als „Apostel Paulus“ bekannt ist. Er lebte bis zum Jahr 50 n. Chr. Der Kirchenlehrer Augustinus von Hippo (354 – 430) entwickelte daraus eine moralische Lehre, die bis heute als „Denken des Abendlandes“ gilt. Auf ihn wird auch die von der katholischen Kirche vertretene Sexualmoral zurückgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Der spanische Jesuit und Moraltheologe Thomas Sanchez (1550–1610) interpretiert diese Thesen in sein monumentales Werk „De sanft matrimonii sacramento“ (&quot;Über das heilige Sakrament der Ehe&quot;). Es sollte den Priestern helfen, die begangenen leiblichen Sünden genau zu hinterfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Autor Werner Fuld schreib dazu (1):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Der Priester musste die Beichtenden fragen, welche Stellung sie beim Liebesakt einnahmen, wie oft und wie lange sie miteinander schlafen, ob die Frau einen künstlichen Penis benutzte und wie sie sich damit befriedigte, ob ein Paar Oralverkehr pflegte und ob die Frau dabei den Samen schluckte.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nicht-Christen reden nicht von Sünden - aber auch von Werten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Nicht-Christen haben Wertvorstellungen. Sie werden aber unterschiedlich behandelt, je nachdem, ob sie …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Gegen geltende Gesetze verstoßen.&lt;br /&gt;
-	Den Vorstellungen der eigenen Kultur widersprechen. &lt;br /&gt;
-	Gegen anerkannte ethische Werte verstoßen. &lt;br /&gt;
-	Sonstigen Vorstellungen und Normen widersprechen.&lt;br /&gt;
-	Nur in bestimmten Gruppen oder Gemeinschaften gültig sind.&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;So etwas tut man nicht!&lt;/h1&gt;&lt;strong&gt;Menschen entwickeln sich - Werte ändern sich &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wir alle noch sehr jung waren, haben wir gehört, dass uns etwas „verboten“ ist, aber auch, dass „man so etwas nicht tut“. Manchmal haben wir eine Begründung dazu bekommen, etwa „es könnte dir schaden“, „es schadet unserem Ruf“ oder auch „es könnte jemandem schaden … deswegen tut man es besser nicht.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Erwachsene haben wir Menschen unser persönliches Geflecht von Grundsätzen entwickelt. Wie in einem Puzzle gehörten dazu durchaus unterschiedliche Werte. Zu Anfang wusste niemand von uns, ob dieses Gebilde der Realität standhalten würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit wachsendem Alter haben die meisten Menschen jedoch entdeckt, dass es zu schwer ist, den eigenen &lt;strong&gt;Maximalanforderungen&lt;/strong&gt; gerecht zu werden. Die eigenen Wertvorstellungen werden dann skaliert, beispielsweise, wenn es um die „absolute Aufrichtigkeit“ geht oder die „unverbrüchliche Treue“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Maßstab ist das Verhalten &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden wir nicht mehr danach beurteilt, ob wir „sündigen“ oder ein „gefestigtes Leben“ führen, sondern in welchem Maße wir als Persönlichkeiten glaubwürdig sind. Und weil sich die Persönlichkeit letztlich fast ausschließlich in unserem Verhalten niederschlägt, wäre dies ein Anfang, unser eigenes Verhalten zu überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um auf das zu Anfang genannte Zitat  zurückzukommen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Welt aus Gegensätzen besteht, dann können wir sie zumindest ausführlich beschreiben und sie somit allen zugänglich machen. Und schließlich können wir uns selbst mit gutem Gewissen irgendwo einordnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt; Fuld, Werner:  Eine Geschichte des sinnlichen Schreibens&quot;,  Berlin 2014.&lt;br /&gt;
Skulpturen von von Eva, Adam, Teufel - unbekannter afrikanischer Künstler, Foto: Redaktion Sehpferd&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 15:38:00 +0000</pubDate>
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    <category>augustinus</category>
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