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    <title>Illusionen, Liebe, Sex, Lust und Sünde (Artikel mit Tag religion)</title>
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    <description>betrachtungen ueber ungewoehnliche gefuehle, illusionen,  lust und liebe</description>
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    <pubDate>Wed, 05 Aug 2026 08:32:45 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: Illusionen, Liebe, Sex, Lust und Sünde - betrachtungen ueber ungewoehnliche gefuehle, illusionen,  lust und liebe</title>
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    <title>Gnadensex, Mitleidsex, Spontansex … ist alles daran schlecht?</title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/90-Gnadensex,-Mitleidsex,-Spontansex-ist-alles-daran-schlecht.html</link>
            <category>Begriffe und Hintergründe</category>
            <category>Gefühle und Emotionen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktion - sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:78 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;849&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/lustvolle_begegnung.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/lustvolle_begegnung.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/lustvolle_begegnung.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Lustvolle Begegnung&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Die meisten Menschen wünschen sich eine erfüllte Beziehung – doch der Inhalte der „Füllung“, die sie benötigen, hat viele Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist sicher die natürliche Sehnsucht nach Zweisamkeit und Geborgenheit, die mit dem unscharfen Begriff „Liebe“ belegt wurde. Die Beziehung hingegen wird eingegangen, um soziale Sicherheit zu schaffen, also etwas, um eine Familie zu gründen. Doch welchen Stellenwert hat „Sex“? Der Biologe weiß: Das ist einer der Urtriebe, ohne die es – zumindest bei den Säugetieren und Menschen – keine Fortpflanzung gäbe. Die Psychologie, Philosophie, Religionen und Weltanschauungen verkomplizieren den Begriff – jeder Fachbereich auf seine Weise. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sex ohne Liebe - eine Gefahr für die Psyche?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Sex ohne Liebe“ ist in den letzten Jahren in den Fokus vieler Betrachtungen eingegangen. Die Mehrheit meint, dass diese Form der erotischen Bereicherung den Menschen schadet – vor allem den Frauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt seitenlange Abhandlungen darüber, die teilweise darin münden, spontaner Sex als Gefahr für die Person zu bezeichnen, die ihn lustvoll schenkt. Allein der Gedanke, dass Sex ein Geschenk an die andere Person sein könnte, erregt viele konservative Gemüter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diese Diskussion fallen auch die Begriffe „Gnadensex“, „Mitleidsex“ oder „Spontansex“. Wer sich über den Wert oder Unwert dieser Lüste informieren will, wird schnell darauf verwiesen, dass es sich &lt;em&gt;„um Sex mit einer (an sich) unattraktiven Person“&lt;/em&gt; handelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sex mit einer „unattraktive Person“? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meist handelt es sich um eine durchaus interessante Person, die aber aus irgendwelchen Gründen nicht zum sozialen Milieu oder dem persönlichen „Begehrensschema“ passt. Aus diesem Grund sendet der Körper keine Botenstoffe in die Blutbahn und deshalb werden auch die Genitalien nicht stimuliert. Ändert sich aber die Art der Begegnung, und ergibt sich dabei die Aussicht, sinnlich zu werden, so wechselt das Gehirn den Modus. Manchmal ist es die Atmosphäre, mal ein Duft, mal die Ausstrahlung der Person, die den „leichten Sinn“ durchlässt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Morgen ist ein Teil der Personen erfüllt von dem, was die Nacht erbrachte, währen ein anderer Teil überrascht von der Tatsache ist, „es“ tatsächlich getan zu haben. Ein relativ kleiner Teil schämt sich hinterher – das sind dann diejenigen, von denen wir so oft hören oder lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sex aus Gnade? Oder aus Mitleid? Oder einfach &quot;mitnehmen?&quot; &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sex sollte eigentlich aus purer Lust geschenkt werden. Doch wie oft ist dies der Fall? Einige Menschen rühmen sich, besonders viele Frauen oder Männer verführt zu haben. Manche sind sogar stolz darauf. Andere haben sich aus purer Lust auf den schnellen Sex eingelassen. Sie haben ihn „mitgenommen“, wie ein Sahnetörtchen – und vielleicht mit einem kleinen Gewissensbiss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn Verführerinnen aufrichtig &quot;beichten&quot; &lt;/strong&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal reden Verführerinnen über ihre Motive – und dann bleibt der Mund sinngemäß offenstehen. Nein, sie sucht keine Liebe – aber sie legt großen Wert darauf, ihre Künste bei jemandem zu beweisen, bei dem es sich lohnt. Oft, so berichtetet sie, sei es auch die Neugierde, wie unterschiedliche Männer auf die Aussicht reagieren, Sex zu bekommen. Oder als Zitat: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Ich habe eine Freude daran, wenn sie verschiedene Emotionen durchleben und zu beobachten, wie ihr Körper reagiert“.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sex und Mitleid passen nicht zusammen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sex zu schenken, zu durchleben oder zu genießen, kann viele Formen annehmen. „Mitleid“ oder „Gnade“ passen nicht dazu. Und überhaupt: Die Motive, jemandem Sex zu schenken, trägt niemand auf der Stirn. Allerdings erwarten die meisten Menschen, die etwas verschenken, einen emotionalen Zugewinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Wissenschaftler weisen darauf an, dass Sex mit „weniger attraktiven“ Personen einen enormen Vorteil hat. Deshalb schließe ich diesen Artikel mit einem Zitat: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Interessanterweise hat Sex mit Personen, die wir nicht attraktiv finden, auch Vorteile. Ein Vorteil ist die höhere Motivation – und damit die bessere Leistung – der unattraktiven Person, wodurch der anfängliche Eindruck der Unattraktivität ausgeglichen wird. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Vielleicht sollten wir die Entwicklung von Beziehungen einmal unter diesem Gesichtspunkt betrachten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat (1) Wir entnahmen diesen anonymen Beitrag einem Artikel zum Thema &quot;Absolute Anfänger&quot; (ohne Link).&lt;br /&gt;
Zitat (2) Aus &quot;&lt;a href=&quot;https://www.psychologytoday.com/us/blog/in-the-name-of-love/202504/why-people-might-sleep-with-partners-theyre-not-attracted-to&quot;&gt;Psychology Today&lt;/a&gt;&quot;&lt;br /&gt;
Bild: Nach einem historischen Foto, vor 1900&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 04 Aug 2026 10:15:00 +0000</pubDate>
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    <category>gnadensex</category>
<category>mitleidsex</category>
<category>purer sex</category>
<category>religion</category>
<category>sex ohne liebe</category>
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<category>verführerinnen</category>
<category>zeitgeist</category>

</item>
<item>
    <title>Das Einhorn und die Beziehung zu dritt - wie geht das?</title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/73-Das-Einhorn-und-die-Beziehung-zu-dritt-wie-geht-das.html</link>
            <category>Ethik, Moral und Sexualität</category>
            <category>Gefühle und Emotionen</category>
            <category>Lüste</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hanne Lore Meinerwerks)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1048px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:64 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1048&quot; height=&quot;956&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/couple_backside_plus_unicorn.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/couple_backside_plus_unicorn.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/couple_backside_plus_unicorn.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Einhorn - Wunschbild oder Wunschtraum?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Über &lt;em&gt;Dreier&lt;/em&gt; wird viel gemunkelt – und manch einer rümpft die Nase oder denkt zuerst an die Eifersucht, die sozusagen als ständige Begleiterin der Poly-Beziehungen gilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Spiel zu dritt - von der Berührungsangst zum Lustgewinn&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die meisten jungen Leute ist ein „Dreier“ nur eine von vielen Spielereien rund um die Sexualität. Das Besondere daran ist vor allem, dass man zwei Personen zugleich „hautnah“ nahekommt. Das muss man mögen, auch wenn nur jeweils einer der beiden als Sexpartner infrage kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher oder später legt sich die Berührungsangst – und was dabei herauskommt, hat viele Namen, aber nur einen Zweck: beide Geschlechter näher an sich heranzulassen. Für viele Menschen dürfte nicht klar sein, dass manche Personen zwar eindeutig heterosexuell sind, aber den Kontakt zum eigenen Geschlecht dennoch nicht fürchten. Die älteren Psychologen sagen dazu immer noch „Bisexualität“, aber für Berührungen ist es nicht erforderlich, die Etikettierung zu ändern. Wer es dennoch tun will, der kann sich als „heteroflexibel“ bezeichnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eine stabile Persönlichkeit ist die beste Voraussetzung &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mindestens vier Eigenschaften sind nahezu unerlässlich, wenn eine Frau zum „Einhorn“ werden will. Eine stabile Persönlichkeit zu sein, ein positives Gefühl zum eigenen Körper zu haben, von fremden Körpern erotisch angeregt zu werden und experimentierfreudig zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal halten die Kombinationen aus einem verheirateten Paar und dem Einhorn eine begrenzte Zeit, sodass die „Einhörner“ häufiger ihre Beziehungen wechseln als andere Frauen. Behauptet wird, dass die „Einhörner“ dabei im Vorteil sind – denn sie sind sehr begehrt und so selten wie weiße Eichhörnchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fragen und Erwartungen - Einhörner wollen klare Verhältnisse &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem angeblichen Vorteil widersprechen viele Einhörner deutlich. Denn wenn sie eine neue Beziehung suchen, dann prüfen sie, ob sie für beide Teile des suchenden Paares attraktiv sind. Darüber hinaus erwarten sie Klarheit darüber, was das Paar von einem „Einhorn“ erwartetet. Schließlich gilt die Triole mit einem Einhorn als „Beziehung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom „Einhorn“ selbst wird erwartet, dass es sich ähnliche Fragen stellt, etwa nach dem &lt;em&gt;Was-wäre-wenn-Gedanken&lt;/em&gt;. Also etwa: Wer bin ich für dieses Paar? Welche soziale, psychische oder sexuelle Rolle erwarten sie von mir? Was geschieht, wenn ich mich separat mit der Ehefrau oder dem Ehemann treffe – werde ich dann zu ihrer/seiner Geliebten? Bin ich zur „Treue“ gegenüber beiden verpflichtet? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A&lt;strong&gt;uch ungewöhnliche Beziehungen sind mehr als &quot;nur Sex&quot; &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen davon geht es ja nicht ausschließlich um Sex, sondern auch um eine zwar ungewöhnliche, aber durchaus verpflichtende soziale Bindung mit intensiver Gefühlsbewegung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Es geht ja nicht nur um Sex&lt;/em&gt;“, sagte mir einmal ein „Einhorn-Frau“, die relativ freizügig über ihre ungewöhnliche Beziehung zu einem Ehepaar sprach. &lt;em&gt;„Es geht auch um Verlässlichkeit und Sicherheit … und manchmal geht es auch um etwas ganz anderes.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einhörner selber wissen, dass sie oft nur eine Art „Gastrolle“ in der Beziehung der Ehepaare spielen. Und sie wissen auch, dass dazu eine stabile Persönlichkeit notwendig ist, die sich auf Trennung und Neubeginn einstellen kann. Die Frage, wie man mit solchen wechselnden Beziehungen umgeht, wird selten glaubwürdig beantwortet. Vielleicht ist es einfach der Genuss der Vielfalt, der mehr zählt als eine feste Beziehung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin wechseln auch manche „gewöhnliche“ Singlefrauen ihre Partner(innen) in kurzen Abständen. Und auch sie sagen der Fragestellerin nicht, warum sie dies tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was offen bleibt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Triolen, an denen ein festes Paar und eine andere Person teilnehmen, folgen besonderen Regeln, die allerdings nirgendwo festgeschrieben sind. Zumeist werden Paare, die eine Dritte oder einen Dritten suchen, kritisch angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hinweis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die meisten Aussagen zu &quot;Einhörnern&quot; stammen Aussagen aus Blogs, Foren, sozialen Netzwerken und Magazinen. Der größte Teil wurde völlig neu ermittelt und sorgsam aufbereitet. Sie haben dennoch nur denjenigen Wahrheitsgehalt, den solche öffentlichen Aussagen üblicherweise haben. Es kann völlig andere Meinungen und Erfahrungen geben, die von den hier genannten abweichen. &lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Sun, 17 May 2026 10:02:00 +0000</pubDate>
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    <category>beurteilungen</category>
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<category>triolen</category>

</item>
<item>
    <title>Fleischliche Sünden – kann den Sex eine Sünde sein? </title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/68-Fleischliche-Suenden-kann-den-Sex-eine-Suende-sein.html</link>
            <category>Sünden </category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktion - sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Der Begriff der „Sünde“ wird nahezu ausschließlich durch Religionsgemeinschaften definiert. „Fleischliche Sünden“ sind dabei jeweils Vergehen gegen sexuell geprägte Gebote. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für andere Menschen sind sie entweder „ausschließlich Verhaltensweisen“ – dann verlieren sie den Geruch des „Vergehens“. Oder aber sie sind schamhaft begangene Brüche der Sitten und Gebräuche, Normen und Regel, mit denen wir Menschen  aufgewachsen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieht man sich die „schwere der Sünden“ aus kirchlicher Sicht an, so fällt vor allem der „Ehebruch“ auf. Er gehört nach alttestamentarischer Auffassung zu den „Zehn Geboten“, kommt aber in zwei Varianten vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum einen in „Du sollst nicht Ehebrechen“, zum anderen aber auch als „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib“. Der feine Unterschied liegt darin, dass im ersten Fall die Forderung nach Keuschheit erhoben wird, im zweiten Fall aber der Schutz des Eigentums gemeint ist. Denn die Ehefrau gehörte nach damaliger Auffassung zum Besitz des Mannes (Prinzipals, Patriarchen). Während sich der Text des sechsten Gebots sich an jede Frau und jeden Mann wendet, wird im zehnten Gebot ausdrücklich das Eigentum des „Nächsten“ angesprochen, das es zu schützen gilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worin .liegt der Unterschied?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Fall wendet sich das Gebot an alle Männer (auch an Frauen, aber sie werden nicht direkt angesprochen):  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Männer (verheiratete wie unverheiratete) können „unkeusch sein“ und sie können in die Ehe eines anderen Mannes „einbrechen“ – und das nennt man dann „Ehebruch“. Hier die Interpretation (1): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Ein Mann (kann) nur die Ehe eines anderen Mannes brechen – nicht in seine eigene“. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 Woraus folgt (2):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Ehebruch ist der Geschlechtsverkehr irgendeines Mannes mit einer verheirateten Frau eines anderen Mannes.“&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Im zweiten Fall geht es darum, das Eigentum des Patriarchen an Gebäuden, Menschen, Tieren und Gesinde (Mägde, Knechte, Sklaven, Sklavinnen) zu schützen. (3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Geschichte haben sich die entsprechenden Interpretationen beider Gebote verändert – geblieben ist aber der Schwur auf die eheliche Treue. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1,2) &lt;a href=&quot; https://katholisch.de/artikel/21646-du-sollst-nicht-ehebrechen-das-sechste-gebot&quot;&gt;Interpretation des sechsten Gebots&lt;/a&gt;.  
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    <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 15:08:00 +0000</pubDate>
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    <category>gebote</category>
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</item>
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    <title>Die Geschichte der Erbsünde</title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/62-Die-Geschichte-der-Erbsuende.html</link>
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    <author>nospam@example.com (redaktion - sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:50 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;1544&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/eva_afrika.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/eva_afrika.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/eva_afrika.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Eva wird von Schlangen verführt - die Erbsünde&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Aus der Sicht der Naturwissenschaften werden Menschen in der gleichen Weise gezeugt und geboren wie ihre Artverwandten auch. Doch anders als diese sollen Menschen einen Makel haben: Der Sündenfall ist zwar nicht „ererbt“, aber er wirkt dennoch in uns Menschen weiter. So jedenfalls will es die &lt;a href=&quot;https://chrismon.de/artikel/2013/19496/schuld-und-moralische-veranwortung-warum-sind-wir-suender&quot;&gt;moderne theologische Interpretation&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Katholizismus nennt man den „Sündenfall“ nach wie vor die „Erbsünde“. Theologen versuchen gelegentlich, diese Lehre auf das Jahr 418 zu datieren. Doch erst seit dem 16 Jahrhundert sprechen katholische Christen offiziell von „&lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Konzil_von_Trient&quot;&gt;der Erbsünde&lt;/a&gt;“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Makel der Frauen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauen den Makel der Sünde als „Verführung“ anzuhängen, geht allerdings bereits auf den Schriftgelehrten Jeschua ben Eleazar zurück. Er schrieb:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;(Die Frauen …) sollen sich ruhig und still verhalten. Denn zuerst wurde Adam geschaffen, dann erst Eva.  Es war auch nicht Adam, der vom Verführer getäuscht wurde; die Frau ließ sich täuschen und übertrat das Gebot Gottes.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Dies entspricht ganz der Auffassung, dass die Frau diejenige war, die aus Schwäche das Gebot übertreten hatte _ und vor dort bis zum &lt;em&gt;Etikett der Minderwertigkeit&lt;/em&gt; war es nur noch ein Schritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verdächtigungen als Sünderinnen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es klingt gut, zu sagen: „&lt;em&gt;Wir sind allemal Sünder.“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch den &lt;a href=&quot;https://www.lebenjetzt.eu/steyler-inside/detail/adam-eva-und-die-frage-der-schuld.html&quot;&gt;Frauen&lt;/a&gt; hängt nach wie vor an, dass sie nicht stabil genug sind, sich der Verführung zu widersetzen. Andererseits werden sie allerdings immer  wieder bezichtigt, selbst als Verführerinnen aufzutreten und auf diese Weise die Sünde fortzuschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diese Weise wird der „Sündenfall“ immer wieder neu genährt – und jeder, der will, kann an ihn erneut anknüpfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eines sollten wir nicht vergessen: Die Menschheit hat eine vielfältige Kultur entwickelt, zu der auch Religionen gehören. Sie dienen seit nahezu 50.000 Jahren dazu, Kulturen der verschiedensten Art abzustützen, aber auch dazu, sie zu erneuern und den Bedürfnissen der Menschen anzupassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre es nicht unsere Pflicht, vor allem dafür zu sorgen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Quelle für das Zitat: &lt;a href=&quot;https://www.bibleserver.com/cross-reference/GNB/Jesus%20Sirach25,24&quot;&gt;Bibelserver&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Skulpturen von von Eva, Adam, Teufel - unbekannter afrikanischer Künstler, Foto: Redaktion Sehpferd&lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 15:07:00 +0000</pubDate>
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