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    <title>Illusionen, Liebe, Sex, Lust und Sünde (Artikel mit Tag religion)</title>
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    <description>betrachtungen ueber ungewoehnliche gefuehle, illusionen,  lust und liebe</description>
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    <pubDate>Wed, 13 May 2026 15:21:04 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: Illusionen, Liebe, Sex, Lust und Sünde - betrachtungen ueber ungewoehnliche gefuehle, illusionen,  lust und liebe</title>
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    <title>Fleischliche Sünden – kann den Sex eine Sünde sein? </title>
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            <category>Sünden </category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktion - sehpferd)</author>
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    Der Begriff der „Sünde“ wird nahezu ausschließlich durch Religionsgemeinschaften definiert. „Fleischliche Sünden“ sind dabei jeweils Vergehen gegen sexuell geprägte Gebote. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für andere Menschen sind sie entweder „ausschließlich Verhaltensweisen“ – dann verlieren sie den Geruch des „Vergehens“. Oder aber sie sind schamhaft begangene Brüche der Sitten und Gebräuche, Normen und Regel, mit denen wir Menschen  aufgewachsen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieht man sich die „schwere der Sünden“ aus kirchlicher Sicht an, so fällt vor allem der „Ehebruch“ auf. Er gehört nach alttestamentarischer Auffassung zu den „Zehn Geboten“, kommt aber in zwei Varianten vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum einen in „Du sollst nicht Ehebrechen“, zum anderen aber auch als „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib“. Der feine Unterschied liegt darin, dass im ersten Fall die Forderung nach Keuschheit erhoben wird, im zweiten Fall aber der Schutz des Eigentums gemeint ist. Denn die Ehefrau gehörte nach damaliger Auffassung zum Besitz des Mannes (Prinzipals, Patriarchen). Während sich der Text des sechsten Gebots sich an jede Frau und jeden Mann wendet, wird im zehnten Gebot ausdrücklich das Eigentum des „Nächsten“ angesprochen, das es zu schützen gilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worin .liegt der Unterschied?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Fall wendet sich das Gebot an alle Männer (auch an Frauen, aber sie werden nicht direkt angesprochen):  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Männer (verheiratete wie unverheiratete) können „unkeusch sein“ und sie können in die Ehe eines anderen Mannes „einbrechen“ – und das nennt man dann „Ehebruch“. Hier die Interpretation (1): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Ein Mann (kann) nur die Ehe eines anderen Mannes brechen – nicht in seine eigene“. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 Woraus folgt (2):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Ehebruch ist der Geschlechtsverkehr irgendeines Mannes mit einer verheirateten Frau eines anderen Mannes.“&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Im zweiten Fall geht es darum, das Eigentum des Patriarchen an Gebäuden, Menschen, Tieren und Gesinde (Mägde, Knechte, Sklaven, Sklavinnen) zu schützen. (3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Geschichte haben sich die entsprechenden Interpretationen beider Gebote verändert – geblieben ist aber der Schwur auf die eheliche Treue. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1,2) &lt;a href=&quot; https://katholisch.de/artikel/21646-du-sollst-nicht-ehebrechen-das-sechste-gebot&quot;&gt;Interpretation des sechsten Gebots&lt;/a&gt;.  
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    <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 15:08:00 +0000</pubDate>
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    <category>gebote</category>
<category>religion</category>
<category>sünden</category>
<category>verhaltensweisen</category>

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    <title>Die Geschichte der Erbsünde</title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/62-Die-Geschichte-der-Erbsuende.html</link>
            <category>Begriffe und Hintergründe</category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktion - sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:50 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;1544&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/eva_afrika.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/eva_afrika.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/eva_afrika.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Eva wird von Schlangen verführt - die Erbsünde&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Aus der Sicht der Naturwissenschaften werden Menschen in der gleichen Weise gezeugt und geboren wie ihre Artverwandten auch. Doch anders als diese sollen Menschen einen Makel haben: Der Sündenfall ist zwar nicht „ererbt“, aber er wirkt dennoch in uns Menschen weiter. So jedenfalls will es die &lt;a href=&quot;https://chrismon.de/artikel/2013/19496/schuld-und-moralische-veranwortung-warum-sind-wir-suender&quot;&gt;moderne theologische Interpretation&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Katholizismus nennt man den „Sündenfall“ nach wie vor die „Erbsünde“. Theologen versuchen gelegentlich, diese Lehre auf das Jahr 418 zu datieren. Doch erst seit dem 16 Jahrhundert sprechen katholische Christen offiziell von „&lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Konzil_von_Trient&quot;&gt;der Erbsünde&lt;/a&gt;“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Makel der Frauen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauen den Makel der Sünde als „Verführung“ anzuhängen, geht allerdings bereits auf den Schriftgelehrten Jeschua ben Eleazar zurück. Er schrieb:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;(Die Frauen …) sollen sich ruhig und still verhalten. Denn zuerst wurde Adam geschaffen, dann erst Eva.  Es war auch nicht Adam, der vom Verführer getäuscht wurde; die Frau ließ sich täuschen und übertrat das Gebot Gottes.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Dies entspricht ganz der Auffassung, dass die Frau diejenige war, die aus Schwäche das Gebot übertreten hatte _ und vor dort bis zum &lt;em&gt;Etikett der Minderwertigkeit&lt;/em&gt; war es nur noch ein Schritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verdächtigungen als Sünderinnen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es klingt gut, zu sagen: „&lt;em&gt;Wir sind allemal Sünder.“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch den &lt;a href=&quot;https://www.lebenjetzt.eu/steyler-inside/detail/adam-eva-und-die-frage-der-schuld.html&quot;&gt;Frauen&lt;/a&gt; hängt nach wie vor an, dass sie nicht stabil genug sind, sich der Verführung zu widersetzen. Andererseits werden sie allerdings immer  wieder bezichtigt, selbst als Verführerinnen aufzutreten und auf diese Weise die Sünde fortzuschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diese Weise wird der „Sündenfall“ immer wieder neu genährt – und jeder, der will, kann an ihn erneut anknüpfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eines sollten wir nicht vergessen: Die Menschheit hat eine vielfältige Kultur entwickelt, zu der auch Religionen gehören. Sie dienen seit nahezu 50.000 Jahren dazu, Kulturen der verschiedensten Art abzustützen, aber auch dazu, sie zu erneuern und den Bedürfnissen der Menschen anzupassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre es nicht unsere Pflicht, vor allem dafür zu sorgen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Quelle für das Zitat: &lt;a href=&quot;https://www.bibleserver.com/cross-reference/GNB/Jesus%20Sirach25,24&quot;&gt;Bibelserver&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Skulpturen von von Eva, Adam, Teufel - unbekannter afrikanischer Künstler, Foto: Redaktion Sehpferd&lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 15:07:00 +0000</pubDate>
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    <category>adam</category>
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