<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>

<?xml-stylesheet type="text/xsl" href="/templates/2k11/rss.xsl" media="screen" ?>
<rss version="2.0" 
   xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
   xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
   xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
   xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
   xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
   xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
   >
<channel>
    
    <title>Illusionen, Liebe, Sex, Lust und Sünde (Artikel mit Tag lust)</title>
    <link>https://lustsuenden.de/</link>
    <description>betrachtungen ueber ungewoehnliche gefuehle, illusionen,  lust und liebe</description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <generator>Serendipity 2.6.1 - http://www.s9y.org/</generator>
    <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 15:59:29 GMT</pubDate>

    <image>
    <url>https://lustsuenden.de/templates/2k11/img/s9y_banner_small.png</url>
    <title>RSS: Illusionen, Liebe, Sex, Lust und Sünde - betrachtungen ueber ungewoehnliche gefuehle, illusionen,  lust und liebe</title>
    <link>https://lustsuenden.de/</link>
    <width>100</width>
    <height>21</height>
</image>

<item>
    <title>Lob der weiblichen Dominanz</title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/92-Lob-der-weiblichen-Dominanz.html</link>
            <category>Ethik, Moral und Sexualität</category>
            <category>Gefühle und Emotionen</category>
            <category>Meinerwerks frivole Gedanken</category>
            <category>Recherche im Sexleben </category>
    
    <comments>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/92-Lob-der-weiblichen-Dominanz.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://lustsuenden.de/wfwcomment.php?cid=92</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://lustsuenden.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=92</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Hanne Lore Meinerwerks)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:80 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;1176&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/klischee_domination.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/klischee_domination.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/klischee_domination.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ein Klischee häuslicher Dominanz - mit Humor&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Was ist das eigentliche Ziel weiblicher Dominanz? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es mal deutlich zu sagen: &lt;em&gt;Es ist der Genuss, einen Menschen lustvoll zu beherrschen&lt;/em&gt;. Sich dominant zu fühlen, hat nichts damit zu tun, wie du deine Dominanz auslebst. Die üblichen Klischees wäre, dass dominante Frauen sadistisch, brutal, hinterhältig oder dergleichen sind. Aber eines brauchst du doch: Ein starkes Selbstbewusstsein, in das tief eingeritzt ist: „Ich bin dominant, und das ist gut so.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du dominierst Menschen nicht um ihretwillen, sondern um deinetwillen. Dominanz ist nicht irgendein Spiel, sondern es wird zu deinem Spiel. Niemand will etwas spielen, was keine Freude bereitet, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Lust an der Macht - das Spiel mit der Dominanz &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lust und deine Freude an der Dominanz liegt daran, ob du das Gefühl der Macht genießen kannst. Du übernimmst die Kontrolle, und du erreichst damit ein hohes Maß an Selbstvertrauen. Du hast die Kontrolle, wenn immer du willst. Du kannst verspielt dabei sein oder absolut ernsthaft, streng oder liebevoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du bist am besten in den Rollen, die in dir stecken. In ihnen kannst du dich so darstellen, wie es dir wirklich guttut. Du weißt selbst, welche Rollen zu die passen – und wenn du Glück hast, liebt dein Partner oder deine Partnerin das Spiel so, wie du es gerne spielst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hast du mehrere Mehrere Gesichter? Gib ihnen Namen!&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du viele dominante Gesichter hast, gib ihnen Namen. Damit machst du es dir und deinem Partner oder deiner Partnerin leichter. Selbst wenn du durch und durch eine dominante Person bist, benötigst du eine Rolle, auf die du „zurückfallen“ kannst. Das ist wo etwas wie „Alltag“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mag sein, dass dir jemand erklärt hat, dass „normale Menschen“ nur aus einer Version ihrer Person bestehen – dem „authentischen Ich“. Wenn du aber spürst, dass „zwei Seelen in deiner Brust“ wohnen oder jedenfalls mehrere Versionen deiner Psyche, dann gib jeder Version einen Freiraum, solange du damit niemandem schadest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genug gesagt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verabschiede mich wieder in meinen Gedankenpalast. Schriftsteller(innen) müssen nicht all die Dinge erlebt haben, über die sie schreiben. Sie haben ja ihre Figuren, denen sie Leben einhauchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bild: Nach einer Zeichnung aus Japan - gegen 1970, soweit mir bekannt.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 15:48:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://lustsuenden.de/index.php?/archives/92-guid.html</guid>
    <category>dominanz</category>
<category>freude</category>
<category>lust</category>
<category>selbsbewusstsein</category>
<category>spiel</category>

</item>
<item>
    <title>Von welchen Schlägen sinnliche Menschen wirklich träumen … wirklich?</title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/89-Von-welchen-Schlaegen-sinnliche-Menschen-wirklich-traeumen-wirklich.html</link>
            <category>Gefühle und Emotionen</category>
            <category>Meinerwerks frivole Gedanken</category>
            <category>Recherche im Sexleben </category>
    
    <comments>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/89-Von-welchen-Schlaegen-sinnliche-Menschen-wirklich-traeumen-wirklich.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://lustsuenden.de/wfwcomment.php?cid=89</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://lustsuenden.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=89</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Hanne Lore Meinerwerks)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:77 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;823&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/eine_strenge_tante.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/eine_strenge_tante.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/eine_strenge_tante.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ein Klassiker - die strenge Tante wartet schon&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;em&gt;Bevor ich mich auf den Text einlasse: Jede Epoche hat ihre eigenen Fantasien. In Ländern, in denen die Prügelstrafe immer noch propagiert oder heimlich ausgeführt wird, gelten noch die „klassischen“ Rollenbilder. Warum sie gerade dort auch noch blühende Fantasien erzeugt, wissen wir Autoren nicht genau - das überlasen wir gerne der internen Diskussion unter Psychologen. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Beispiele aus der Vergangenheit als erotische Hits&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da wäre beispielsweise der aufsässigen Schüler, der nach dem Unterricht in das Büro der schönen, aber strengen Schulleiterin bestellt wird. Oder an das „Dienstmädchen“, das eine wertvolle Vase fallen ließ und die dies mit schmerzhaften Schlägen auf das entblößte Gesäß büßen soll. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Episoden dürften eher auf Geschichten beruhen, die dich als Leserin oder Leser erotisch stimuliert haben – ab er nicht auf deine eigene Geschichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Traum vom lustvollen Schmerz &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Traum von der erotischen Züchtigung steckt in vielen Köpfen. Wahrscheinlich hat ihn die Evolution unbeabsichtigt in dein Leben gebracht. Du musstest dich unterordnen, auch wenn du es nicht wolltest. Wenn du nicht „gehorcht“ hast, wurdest du ignoriert, beleidigt und verachtet. Solche Erlebnisse machen sich in der „Psyche“ fest – man kann aber auch sagen – du hättest dir eine schnelle, einfache Lösung des Konflikts gewünscht. Buße oder Reue? Du hattest nichts zu bereuen. Aber was dann?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niemand weiß, was in den Köpfen der Menschen vorgeht, die aktiv wie passiv Lust auf erotische Schläge haben. Doch wir ahnen etwas – die Person, die schlägt, sollte ebenso begehrenswert wie konsequent sein. Wir vermuten, dass sie einfühlsam genug sein sollte, um das richtige Maß einer Züchtigung zu finden, aber auch konsequent genug, um die Reue in Tränen zu verwandeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bewährte Gedanken und neue Klischees&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den modernen Varianten wird oft die „merkwürdige Tante, bei der ich die Sommertage verbrachte“ eine entscheidende Rolle an. Typisch für diese Tante ist, dass sie selbst Geheimnisse hat. Sie hat merkwürdige Freundinnen und veranstaltet eigenartige Feste, aber vor allem liebt sie junge, knackige Gesäße, die es zu verbläuen gilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näher an der Realität ist die „etwas ältere Freundin“, die ihren Lover oder ihre Geliebte mit dem Ledergürtel „erzieht“. Aus der schon vorhandenen körperlichen Intimität entwickelt sich dabei ein relativ schneller Übergang zu einer intensiven Züchtigung ohne nennenswerte Vorbereitung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr beliebt sind in den letzten Jahren Spiele um erotische Klischees geworden. Dabei wird verlangt und gewünscht, tief in die Rolle des anderen Geschlechts abzutauchen. Diese Variante erfordert allerdings eine sorgfältige Vorbereitung bei der Kleidung udn Ausstattung der „Bühne“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde gibt es unendlich viele Varianten, und vor allem die Rolle der strengen, schönen Erzieherin ist bei männlichen wie bei weiblichen „Zöglingen“ sehr beliebt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn du Autor/Autorin bist und für sinnliche Masochisten schreibst &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du erotische Geschichten darüber schreibst, dann sollte der Schmerz jederzeit fühlbar und gegenwärtig sein. Wenn du nur eine Folge von  Stock- oder Peitschenhieben beschreibst,  langweilen sich deine Leser(innen) nach kurzer Zeit. Du kannst fast sicher sein -die meisten von ihnen identifizieren sich mit der lustvoll-masochistischen Person. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Erzähle nichts über Gefühle - zeige sie plastisch in deiner Sprache &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine sehr brauchbare Methode besteht darin, den Schmerz jederzeit „in Erwartung“ zu halten und alle Geräusche zu beschreiben, die vor dem Schmerzeindruck entstehen. Beim Auftreffen schilderst du dann die Schockwellen, die an den Nervenden beginnen und vor dort im Gehirn gelangen. Parallel kannst du die Wellenbewegungen, Spannungen und Entspannungen der Muskeln beschreiben. Vergiss nicht, dass Schläge, ob sie nun treffen oder nicht, auch die Luft in Bewegung versetzen. Der kühle oder gar kalte Hauch, der dabei die gerötete Haut der oder des gezüchtigten trifft, ist ein typisches Merkmal sinnlicher Schläge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, was an alldem real ist und was auf Träumen oder Wunschvorstellungen beruht, kann im Grunde nur der beurteilen, der ähnliche Fantasien hatte. Die Realitäten haben Ecken und Kanten und verlangen von der dominanten Person nicht nur tief greifende Kenntnisse, sondern auch sehr viel schauspielerisches Talent.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hinweis zu diesem Artikel - Quellen zwischen1996 und 2026&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Dieser Beitrag beruht auf Beobachtungen, Analysen und Erfahrungsberichten, die für eine Art „Schriftsteller(innen)-Blog“ gesammelt und bisher nicht vollständig veröffentlicht wurden&lt;/em&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 02 Aug 2026 09:50:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://lustsuenden.de/index.php?/archives/89-guid.html</guid>
    <category>autoren</category>
<category>erleben</category>
<category>lust</category>
<category>schmerz</category>
<category>schreiben</category>
<category>sinnlich</category>
<category>sündig</category>
<category>vergeltung</category>

</item>
<item>
    <title>Das Schreiben über die verbotenen Früchte der Lust </title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/85-Das-Schreiben-ueber-die-verbotenen-Fruechte-der-Lust.html</link>
            <category>Meinerwerks frivole Gedanken</category>
            <category>Recherche im Sexleben </category>
    
    <comments>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/85-Das-Schreiben-ueber-die-verbotenen-Fruechte-der-Lust.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://lustsuenden.de/wfwcomment.php?cid=85</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://lustsuenden.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=85</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Hanne Lore Meinerwerks)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:72 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;747&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/forbidden_fruit.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/forbidden_fruit.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/forbidden_fruit.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die verbotenen Früchte der Wollust &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Es ist keinesfalls neu, dass die „verbotenen Früchte“ ein belebtes Thema in der erotischen Literatur sind. Die Sachbuchautorin Elisabeth Benedict vermerkt: Wenn es keinen Ehebruch gäbe, müssten Schriftsteller ihn erfinden. Und dies keinesfalls nur für Liebesromane, Sozialdramen oder Kriminalfälle. Denn nur in der Erotik wird der Zwiespalt zwischen der Wollust, sich mit einem fremden Menschen zu vergnügen und der Forderung, es niemals zu tun, zu einer sinnlichen Sensation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Psychologie und die „toxischen“ Eigenschaften &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Psychologie in alle Bereiche des Lebens eingedrungen ist, hebt sie den Finger, um zu zeigen, dass es sich vorrangig um ein psychisches Phänomen handelt. Sie etikettiert die flatterhaften, selbstsüchtig-wollüstigen Frauen und Männer als Personen, denen etwas „Toxisches“ anhaftet. Attribute aus ihren Charakter-Baukästen heißen dann Narzissmus, Machiavellismus und Psychopathie, und alle drei zusammen bilden das „schwarze Loch“ – die dunklen Triaden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit handelt es sich dabei um auseinanderstrebende Gefühle. Einfach ausgedrückt: am, Bestehenden, Üblichen und „Normalem“ festzuhalten und zugleich Genuss an allerlei sexuellen Abenteuern zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn Paare über ihre Lüste nachdenken&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, ihr wisst, dass sie nicht alleine für „das Fremdgehen“ gilt. Ein großer Teil der Fragen, die heute gestellt werden, hängt damit zusammen, die erschlaffenden Lüste von Paaren wieder zu erwecken. Heute riskieren Paare sogar, die seltsamen Gelüste in die Beziehungen hereinzuholen und damit erfahrbar zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten erotischen Geschichten für Menschen in den „mittleren Jahren“ beginnen deshalb dort, wo das Wohlgefühl des bürgerlichen Anstands aufhört. Ein bisschen bi, eine kleine Triole, eine bedrohliche Peitsche, ein kleiner Bestand an ebenso edlen wir frivolen Dessous, ein Dildo oder ein Plug? (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Angeleitet ist nicht erfahren - die Leidenschaft muss hinzukommen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frauenzeitschriften lese ich immer wieder, wie Ehefrauen dazu „angeleitet“ werden, dies oder jenes zu verwenden, zu tragen oder zu vollziehen. Doch das regt nicht wirklich an, es zu versuchen. Erst wenn der zündende Funke im Gehirn entsteht und dann mit Leidenschaft aufgeladen wird, entsteht die Illusion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, du … wenn du dies jetzt liest, was würdest du bevorzugen? Das Bekannte? Das Unbekannte? Das, was dir „erlaubt“ ist oder das, wonach du dich heimlich sehnst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und dann ist natürlich noch die Frage, ob dies alles schon eine Sünde ist, wenn du es denkst? Oder ob es dadurch zur Sünde wird, dass du eine fördernde, frivole Rolle annimmst? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollt ihr mehr über die Themen wissen, die als besonders frivol gelten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lest meine Kolumne. Sie bietet euch etwas, was ihr nicht überall bekommt: Spaziergänge im Reich der Sinnlichkeit – als Anregung zum Schreiben oder zum Lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) Plug - Allgemein als &quot;Analplug&quot; bekannt. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 24 Jun 2026 13:32:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://lustsuenden.de/index.php?/archives/85-guid.html</guid>
    <category>autoren</category>
<category>autorinnen</category>
<category>ehebruch</category>
<category>frivol</category>
<category>lust</category>
<category>sinnlich schreiben</category>
<category>sünde</category>

</item>
<item>
    <title>Flirten - das sinnliche Zündeln mit der Lust </title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/59-Flirten-das-sinnliche-Zuendeln-mit-der-Lust.html</link>
            <category>Ethik, Moral und Sexualität</category>
            <category>Lüste</category>
            <category>Meinerwerks frivole Gedanken</category>
    
    <comments>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/59-Flirten-das-sinnliche-Zuendeln-mit-der-Lust.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://lustsuenden.de/wfwcomment.php?cid=59</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://lustsuenden.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=59</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Hanne Lore Meinerwerks)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:46 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;671&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/elegant_lady_620.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://lustsuenden.de/uploads/elegant_lady_620.jpg 620w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/elegant_lady_620.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ein kleiner Flirt gefällig?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Wer ein Bonmot zum Thema Flirt sucht, dem schenke ich gerne dies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Flirten ist der Versuch, gleichzeitig ein Feuer zu entfachen und es zu löschen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Dieses etwas spitzmündige Zitat (1) drückt am besten aus, was es für einen Menschen bedeutet, einen Flirt einzugehen. Ein Drahtseilakt, der sorgfältig ausbalanciert werden sollte, wenn du am anderen Ende wieder in dem Zustand zurückkehren willst, mit dem du begonnen hast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie attraktiv bin ich für den anderen Menschen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Wunder, dass überwiegend sehr erfahrene und selbstbewusste Frauen versuchen, die Sinne beim Flirt im Gleichgewicht zu halten. Die Grundfrage ist einfach: „&lt;em&gt;Wie attraktiv bin ich in diesem Moment für den Menschen, der vor mir sitzt?“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon kann das Spiel mit der sinnlichen Eitelkeit beginnen. Wahrscheinlich kennst du deine Lieblingsrolle beim Flirt. Wenn nicht, dann beginnst du am besten mit etwas gespielter Naivität. Alles, was du tust, sollte so wirken, als wäre es der reine Zufall. Jedes Wort, das fällt, soll klingen, als würdest du es zum ersten Mal aussprechen. Es macht sich wirklich gut, wenn du das Gefühl mit einspielst, dich zu schämen oder ein klein wenig zu erröten. Etwas lächeln, intensiver Augenkontakt – kleine, harmlose Gesten. Sich selbst ein wenig berühren, wie sich jemand eben zufällig berührt. Oder die andere Person kurz berühren, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Oh, Pardon ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Freude am Flirt - unabhängig von Alter und Status&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Rolle hast du kein Alter und keinen Status – und sogar deine Orientierung kann schwanken. Über 40? Kein Problem. Das sinnliche Lächeln einer 60-jährigen Frau kann Männer zwischen 30 und 80 verzaubern. Verheiratete Frauen über 40 flirten oft heftiger als entsprechende Singlefrauen, und sie senden häufiger non-verbale Botschaften (2) aus. Bleibt die Orientierung. Eine sinnliche Unterhaltung mit einem Mann? Sehr schön, wenn er die Kunst beherrscht. Und mit einer Frau? Sehr aufregend, weil es die heimlichen Wünsche berührt. Aber doch irgendwie anders. Das Zauberwort zu beiden Welten heißt „Heteroflexibilität“ (3). Das klingt sehr gelehrt, aber es steht eigentlich nur für die Neigung, der sinnlichen Person zu verfallen – wenigstens in der Gedankenwelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was wäre, wenn ...?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Autorinnen nenne den Flirt eine Anwendung der „Was-wäre-wenn-Methode“. Du kostest den Flirt aus, so als wäre es schon die sinnliche Erfahrung selbst. Und du beendest ihn, um in deine Alltagswelt zurückzukehren. Oder … nun ja, oder eben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglich, dass du bei deinem Gegenüber Hoffnung geweckt hast. Das ist das Risiko beim Flirt. Oder anders ausgedrückt: Alles, was du tust oder unterlässt, kann jemand anderem schaden oder nützen – oder gar nichts verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) Das Zitat wird einer Schauspielerin zugeschrieben, dafür fanden wir aber keine Belege.&lt;br /&gt;
(2) Aus der Entfernung wirken hauptsächlich die Erscheinung und die Gestik. Die Mimik wirkt eher aus der Nähe. &lt;br /&gt;
(3) Flirts zwischen Frauen sind nicht ungewöhnlich - nachzulesen in &quot;Bi&quot;, München 2022&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 03 May 2026 10:14:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://lustsuenden.de/index.php?/archives/59-guid.html</guid>
    <category>drahtseilakt</category>
<category>flirt</category>
<category>flirten</category>
<category>genießen</category>
<category>lust</category>
<category>sinnlichkeit</category>
<category>sünde</category>

</item>
<item>
    <title>Lust, Genuss oder Sünde?</title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/58-Lust,-Genuss-oder-Suende.html</link>
            <category>Begriffe und Hintergründe</category>
            <category>Ethik, Moral und Sexualität</category>
    
    <comments>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/58-Lust,-Genuss-oder-Suende.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://lustsuenden.de/wfwcomment.php?cid=58</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://lustsuenden.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=58</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (redaktion - sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:51 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;291&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/suenderi_oder_nicht.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/suenderi_oder_nicht.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/suenderi_oder_nicht.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Genießerin oder Sünderin?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;blockquote&gt;Die Veränderung meiner Gesichtsfarbe verrät bei dieser Gelegenheit alles, was in meinem Herzen vorgeht. Diese entdeckt Ihre Wahl und meine Neigung, die mir … Beifall und Ehre bringen, und künftig mein ganzes Glück ausmachen werden.&lt;/blockquote&gt;&lt;em&gt;Luise Adelgunde Victorie Kulmus im 18. Jahrhundert&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &lt;em&gt;neues Blog über die Lust?&lt;/em&gt; Das schon – wenn sie von ganzem Herzen mit sinnlichem Verlangen geschenkt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr habt sicher schon bemerkt – wir geben uns literarisch. Denn alles, was in diesem neuen Blog stehen wird, dreht sich um die Sinneslust. Wie wir Menschen sie schenken und wie wir sie genießen. Wie wir zugleich über unsere Gedanken erröten, an ihnen zweifeln und wie wir dennoch in ihre Tiefen abtauchen werden – völlig von Sinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Worte, die Vernunft  und die Ekstase &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Ekstase der Lust finden auch unsere heutigen Autoren kaum „die rechten Worte.“ Denn wenn wir zu „wissenschaftlich“ schreiben, dann sagt uns jeder: „Na, so redet doch kein Mensch…“. Schreiben wir andererseits zu deutlich, was gerade stattfindet, dann heißt es oft: „Solche Ausdrücke haben in einem guten Text nichts zu suchen“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Beschreiben, wie es sich anfühlt?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine dritte Möglichkeit: Sie heißt “Show, Don’t Tell“, und sie durchzieht die gesamte moderne Literatur. Doch sobald wir die Feder wetzen oder die Tastatur malträtieren, merken wir: Je intensiver wir die Gefühle der Heldinnen und Helden beschreiben, umso frivoler wird der Text. Als „frivol“ gelten dabei jene sinnliche Zeilen, die sich an der moralischen Grenzkontrolle vorbeimogeln und unmittelbar auf den Unterleib einwirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ja, und nun? &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde schreiben alle über Begierden oder wenigstens über Leidenschaften. Gelesen wird nur, was zumindest „in groben Zügen“ mit den eigenen Wünschen, Gelüsten und Fantasien übereinstimmt. Ob Abscheu oder Zuneigung: Leidenschaft zählt. Wir werden also einen Hauch von Frivolität zulassen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Lust drängt nach außen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was dabei passiert, ist genau das, was uns auch in der Realität begegnet. Unsere Lust drängt nach außen, sucht den intensiven Genuss und trifft auf Hürden, die manchmal überwunden werden und dann wieder nicht. In beiden Fällen tauchen Fragen auf. „Wie konnte es dazu kommen“, ist die eine, „warum habe ich diese Möglichkeit verpasst“ ist die andere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davon werden wir hier schreiben. Von der Lust, dem Genuss daran, der Versagung und dem, was davon zurückbleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Sünde, Buße, Reue? &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das letzte Wort hast du … wer sonst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zitat aus einem &lt;a href=&quot;https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52244/1/9783110217759.pdf&quot;&gt;Briefwechsel&lt;/a&gt;) 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 02 May 2026 13:05:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://lustsuenden.de/index.php?/archives/58-guid.html</guid>
    <category>genuss</category>
<category>lust</category>
<category>reue</category>
<category>sinnlichkeit</category>

</item>
<item>
    <title>Wie die Sünden in unser Leben eindrangen </title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/61-Wie-die-Suenden-in-unser-Leben-eindrangen.html</link>
            <category>Begriffe und Hintergründe</category>
            <category>Ethik, Moral und Sexualität</category>
            <category>Sünden </category>
    
    <comments>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/61-Wie-die-Suenden-in-unser-Leben-eindrangen.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://lustsuenden.de/wfwcomment.php?cid=61</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://lustsuenden.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=61</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (redaktion - sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:49 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;573&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/suenden_fall.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://lustsuenden.de/uploads/suenden_fall.jpg 620w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/suenden_fall.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Der Sündenfall - aus der Sicht eines afrikanischen Künstlers&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Erst das Zusammenspiel der Gegensätze erzeugt die Dinge dieser Welt. Sie alle gehen auf den einen Weg zurück. Deshalb gewinnt man manchmal, wenn man etwas verliert, oder man verliert, wenn man etwas gewinnt.&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Lao-Tse&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Sünde“ existiert in der Form, in der westliche Gesellschaften sie verwenden, nur als Teil des Christentums. „Fleischliche Sünden“, also das Fehlverhalten in sexuellen Belangen, gehen auf Paulus von Tarsus zurück, der besser als „Apostel Paulus“ bekannt ist. Er lebte bis zum Jahr 50 n. Chr. Der Kirchenlehrer Augustinus von Hippo (354 – 430) entwickelte daraus eine moralische Lehre, die bis heute als „Denken des Abendlandes“ gilt. Auf ihn wird auch die von der katholischen Kirche vertretene Sexualmoral zurückgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Der spanische Jesuit und Moraltheologe Thomas Sanchez (1550–1610) interpretiert diese Thesen in sein monumentales Werk „De sanft matrimonii sacramento“ (&quot;Über das heilige Sakrament der Ehe&quot;). Es sollte den Priestern helfen, die begangenen leiblichen Sünden genau zu hinterfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Autor Werner Fuld schreib dazu (1):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Der Priester musste die Beichtenden fragen, welche Stellung sie beim Liebesakt einnahmen, wie oft und wie lange sie miteinander schlafen, ob die Frau einen künstlichen Penis benutzte und wie sie sich damit befriedigte, ob ein Paar Oralverkehr pflegte und ob die Frau dabei den Samen schluckte.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nicht-Christen reden nicht von Sünden - aber auch von Werten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Nicht-Christen haben Wertvorstellungen. Sie werden aber unterschiedlich behandelt, je nachdem, ob sie …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Gegen geltende Gesetze verstoßen.&lt;br /&gt;
-	Den Vorstellungen der eigenen Kultur widersprechen. &lt;br /&gt;
-	Gegen anerkannte ethische Werte verstoßen. &lt;br /&gt;
-	Sonstigen Vorstellungen und Normen widersprechen.&lt;br /&gt;
-	Nur in bestimmten Gruppen oder Gemeinschaften gültig sind.&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;So etwas tut man nicht!&lt;/h1&gt;&lt;strong&gt;Menschen entwickeln sich - Werte ändern sich &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wir alle noch sehr jung waren, haben wir gehört, dass uns etwas „verboten“ ist, aber auch, dass „man so etwas nicht tut“. Manchmal haben wir eine Begründung dazu bekommen, etwa „es könnte dir schaden“, „es schadet unserem Ruf“ oder auch „es könnte jemandem schaden … deswegen tut man es besser nicht.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Erwachsene haben wir Menschen unser persönliches Geflecht von Grundsätzen entwickelt. Wie in einem Puzzle gehörten dazu durchaus unterschiedliche Werte. Zu Anfang wusste niemand von uns, ob dieses Gebilde der Realität standhalten würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit wachsendem Alter haben die meisten Menschen jedoch entdeckt, dass es zu schwer ist, den eigenen &lt;strong&gt;Maximalanforderungen&lt;/strong&gt; gerecht zu werden. Die eigenen Wertvorstellungen werden dann skaliert, beispielsweise, wenn es um die „absolute Aufrichtigkeit“ geht oder die „unverbrüchliche Treue“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Maßstab ist das Verhalten &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden wir nicht mehr danach beurteilt, ob wir „sündigen“ oder ein „gefestigtes Leben“ führen, sondern in welchem Maße wir als Persönlichkeiten glaubwürdig sind. Und weil sich die Persönlichkeit letztlich fast ausschließlich in unserem Verhalten niederschlägt, wäre dies ein Anfang, unser eigenes Verhalten zu überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um auf das zu Anfang genannte Zitat  zurückzukommen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Welt aus Gegensätzen besteht, dann können wir sie zumindest ausführlich beschreiben und sie somit allen zugänglich machen. Und schließlich können wir uns selbst mit gutem Gewissen irgendwo einordnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt; Fuld, Werner:  Eine Geschichte des sinnlichen Schreibens&quot;,  Berlin 2014.&lt;br /&gt;
Skulpturen von von Eva, Adam, Teufel - unbekannter afrikanischer Künstler, Foto: Redaktion Sehpferd&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 15:38:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://lustsuenden.de/index.php?/archives/61-guid.html</guid>
    <category>augustinus</category>
<category>lust</category>
<category>paulus</category>
<category>sanchez</category>
<category>sünde</category>
<category>sündigen</category>

</item>

</channel>
</rss>
