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    <title>Illusionen, Liebe, Sex, Lust und Sünde</title>
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    <description>betrachtungen ueber ungewoehnliche gefuehle, illusionen,  lust und liebe</description>
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    <pubDate>Fri, 03 Jul 2026 10:12:12 GMT</pubDate>

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    <title>RSS: Illusionen, Liebe, Sex, Lust und Sünde - betrachtungen ueber ungewoehnliche gefuehle, illusionen,  lust und liebe</title>
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    <title>Welche Rolle im erotischen Roman fasziniert dich?</title>
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            <category>Lüste</category>
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            <category>Sünden </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hanne Lore Meinerwerks)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1240px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:70 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1240&quot; height=&quot;827&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/victorian_szene_1024.1200W.serendipityThumb.jpg 1600w,https://lustsuenden.de/uploads/victorian_szene_1024.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/victorian_szene_1024.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/victorian_szene_1024.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Träume von damals: Was wäre, wenn du im 19. Jahrhundert leben würdest?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Wenn du einen erotischen Roman liest, dann identifizierst du dich früher oder später mit einem der Figuren, die darin vorkommen. Oder mit einer Praxis, die du gerne für dich entdecken würdest. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Normalerweise wenden sich solche Romane an Frauen und Männer, die gerne Abenteuer erleben würden, die aber auch Gründe haben, jetzt und hier darauf zu verzichten. Stellvertretend steigt nun die Heldin oder der Held in den Ring. Die Verführerin, der Verführer, der Dominus, die Domina, der Masochist, die Masochistin. Manchmal auch jemand, der sich gar nicht erst festlegen will, sondern der irgendwie und irgendwo in eine kleine, aber immens erregende Affäre hineingerät. Mal mit einer Frau, dann mit einem Mann, vielleicht auch mit einem Paar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Jetzt räuspere ich mich mal&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist es für dich wichtig, was geschieht? Oder ist es wichtiger, dass du eine Rolle annehmen kannst, die in dem Roman wirklich vorkommt? Und falls du eine solche Rolle suchst, was macht das mit dir? Würdest du dich als Leser(in) mit jemandem identifizieren können, der sich selbst weder auf das eine noch auf das andere Geschlecht festlegen will? Oder auf jemanden, der auf alle gesellschaftlichen Regeln pfeift und nur durchzusetzen versucht, was ihm (oder ihr) Lust bereitet? Richtige Lust, die sich körperlich erspüren lässt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Noch ein Räuspern&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor wenigen Jahren waren manche Frauen in durchaus etwas fortgeschrittenem Alter begeistert davon, eine Geschichte zu lesen, in der sich die Heldin für eine Züchtigung begeisterte. Inzwischen ist das möglicherweise an der einen oder anderen Stelle zu einer frivolen Realität geworden, aber es ist keine Tendenz mehr. Man sagt, Männer wären inzwischen wirklich daran interessiert, sich selber zu unterwerfen oder sich „Körperstrafen“ verabreichen zu lassen. Gelegentlich muss das langhalsige Federvieh dazu herhalten, dem &lt;a href=&quot;https://idiomorigins.org/origin/whats-good-for-the-goose-is-good-for-the-gander&quot;&gt;Ganter&lt;/a&gt; des zu gönnen, was sonst nur der Gans vorbehalten ist. Und wenn wir gerade bei den Geschlechter-Präferenzen sind: Würdest du mit verbundenen Augen erkennen, wer deinen Körper (wo auch immer) berührt? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigentlich müsste ich noch fragen: „Was wäre eigentlich, wenn…?“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch das frage ich lieber gar nicht. Ich fürchte, es könnte dich beunruhigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch ein Nachsatz: Niemand muss erotische Romane lesen. Also könnte es sein, dass dich dieser Artikel gar nichts angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bild: Standbild aus einem Film über ein frivoles Werk der viktorianische Erotik.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 24 Jun 2026 09:00:00 +0000</pubDate>
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    <category>bi</category>
<category>fetisch</category>
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    <title>Lustsünden: der Achselhaarfetisch</title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/87-Lustsuenden-der-Achselhaarfetisch.html</link>
            <category>Lüste</category>
            <category>Recherche im Sexleben </category>
    
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    <author>nospam@example.com ( Ukux Oxisana)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:75 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;677&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/achselhaare_klein.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/achselhaare_klein.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/achselhaare_klein.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;In der Zeichnung fehlt noch etwas ... vor allem der Duft&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Eigentlich ist es kein Fetisch, sondern eine besondere Vorliebe. Manche Männer und sogar einiger Frauen werden total erregt, wenn sie den Duft von Achselhaaren wittern. Ob es dabei um Pheromone geht, mag umstritten sein. Die meisten Männer werden offenbar besonders dann von diesem Duft erregt, wenn die Achseln bei Bewegungen freigelegt werden. Dies soll insbesondere dann der Fall sein, wenn sich dunkle Achselhaare auf heller Haut kräuseln. Das Animalische ist in der Vorstellung vieler Menschen eben auch mit Haaren verbunden, die den Duft bekanntlich halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies las ich gerade:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wenn mein Mann meine Achselhöhlen küsst, schmeckt er nicht nur Salz – er schmeckt mich. Er inhaliert den Duft und er wird wild davon. Es ist eine chemische Reaktion, die nicht an Gedanken gebunden ist und die einfach das reine, rohe Verlangen auslöst.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was ist dran? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auslöser für sexuelle Gelüste sind einfach vorhanden, und unsere Sensoren nehmen sie auf, sobald sie intensiv wahrgenommen werden. Im Allgemeinen müssen die Reize für Augen, Ohren, Nasen und Berührungen aus der Nähe kommen. Falls nicht, reicht es manchmal auch, ein Gedankenmuster freizulegen, das von anderen, nicht so starken Eindrücken ausgeht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob die Botschaften, die von ihnen ausgehen, „angenommen“ werden, hängt allerdings vor allem davon ab, ob sie die entscheidende Schranke passieren: Das Gehirn muss sich „durchlassen“. Dabei gibt es bekanntlich eine Menge Hürden – körperliche, soziale und letztendlich auch ethische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Manche Männer lechzen nach der verborgenen Haarpracht - andere laufen davon&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht alle Männer mögen, wenn Frauen am Körper behaart sind, obwohl die Natur sie mit Fellresten ausgestattet hat. Wenn sie sichtbar werden, sieht ein Teil darin das Animalische, ein anderer Teil rügt das ästhetische Empfinden. &lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Wollust durch Haare?&lt;/h1&gt;Die Damen selbst sehen sich ungern als Objekt der männlichen Wollust. Sie vermeiden daher, das Animalische hervorzuheben – schließlich soll ihr Liebhaber sie im psychologischen Sinn „als Person“ wahrnehmen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die letzte Frage zum Thema geht an dich&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und doch bleibt die Frage: Ist eine nackte Achsel (und sicherlich auch ein rasierter Schambereich) anregender oder einer mit gepflegter Behaarung?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat: Unser Autor schwört, das Zitat auf einer Webseite für christliche Ehepaare gelesen zu haben.&lt;br /&gt;
Bild: Achselhaare wirken auch optisch. Original: Liebesverlag.de  &lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Wed, 01 Jul 2026 14:12:00 +0000</pubDate>
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    <category>achselhaar</category>
<category>frauen</category>
<category>haare</category>
<category>schamhaar</category>

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    <title>Das Schreiben über die verbotenen Früchte der Lust </title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/85-Das-Schreiben-ueber-die-verbotenen-Fruechte-der-Lust.html</link>
            <category>Meinerwerks frivole Gedanken</category>
            <category>Recherche im Sexleben </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hanne Lore Meinerwerks)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:72 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;747&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/forbidden_fruit.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/forbidden_fruit.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/forbidden_fruit.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die verbotenen Früchte der Wollust &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Es ist keinesfalls neu, dass die „verbotenen Früchte“ ein belebtes Thema in der erotischen Literatur sind. Die Sachbuchautorin Elisabeth Benedict vermerkt: Wenn es keinen Ehebruch gäbe, müssten Schriftsteller ihn erfinden. Und dies keinesfalls nur für Liebesromane, Sozialdramen oder Kriminalfälle. Denn nur in der Erotik wird der Zwiespalt zwischen der Wollust, sich mit einem fremden Menschen zu vergnügen und der Forderung, es niemals zu tun, zu einer sinnlichen Sensation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Psychologie und die „toxischen“ Eigenschaften &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Psychologie in alle Bereiche des Lebens eingedrungen ist, hebt sie den Finger, um zu zeigen, dass es sich vorrangig um ein psychisches Phänomen handelt. Sie etikettiert die flatterhaften, selbstsüchtig-wollüstigen Frauen und Männer als Personen, denen etwas „Toxisches“ anhaftet. Attribute aus ihren Charakter-Baukästen heißen dann Narzissmus, Machiavellismus und Psychopathie, und alle drei zusammen bilden das „schwarze Loch“ – die dunklen Triaden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Wahrheit handelt es sich dabei um auseinanderstrebende Gefühle. Einfach ausgedrückt: am, Bestehenden, Üblichen und „Normalem“ festzuhalten und zugleich Genuss an allerlei sexuellen Abenteuern zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn Paare über ihre Lüste nachdenken&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich denke, ihr wisst, dass sie nicht alleine für „das Fremdgehen“ gilt. Ein großer Teil der Fragen, die heute gestellt werden, hängt damit zusammen, die erschlaffenden Lüste von Paaren wieder zu erwecken. Heute riskieren Paare sogar, die seltsamen Gelüste in die Beziehungen hereinzuholen und damit erfahrbar zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten erotischen Geschichten für Menschen in den „mittleren Jahren“ beginnen deshalb dort, wo das Wohlgefühl des bürgerlichen Anstands aufhört. Ein bisschen bi, eine kleine Triole, eine bedrohliche Peitsche, ein kleiner Bestand an ebenso edlen wir frivolen Dessous, ein Dildo oder ein Plug? (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Angeleitet ist nicht erfahren - die Leidenschaft muss hinzukommen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Frauenzeitschriften lese ich immer wieder, wie Ehefrauen dazu „angeleitet“ werden, dies oder jenes zu verwenden, zu tragen oder zu vollziehen. Doch das regt nicht wirklich an, es zu versuchen. Erst wenn der zündende Funke im Gehirn entsteht und dann mit Leidenschaft aufgeladen wird, entsteht die Illusion. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, du … wenn du dies jetzt liest, was würdest du bevorzugen? Das Bekannte? Das Unbekannte? Das, was dir „erlaubt“ ist oder das, wonach du dich heimlich sehnst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, und dann ist natürlich noch die Frage, ob dies alles schon eine Sünde ist, wenn du es denkst? Oder ob es dadurch zur Sünde wird, dass du eine fördernde, frivole Rolle annimmst? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollt ihr mehr über die Themen wissen, die als besonders frivol gelten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann lest meine Kolumne. Sie bietet euch etwas, was ihr nicht überall bekommt: Spaziergänge im Reich der Sinnlichkeit – als Anregung zum Schreiben oder zum Lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) Plug - Allgemein als &quot;Analplug&quot; bekannt. &lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Wed, 24 Jun 2026 13:32:00 +0000</pubDate>
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<category>sinnlich schreiben</category>
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    <title>Die lüsternen Triebe unserer Vorfahren</title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/83-Die-luesternen-Triebe-unserer-Vorfahren.html</link>
            <category>Begriffe und Hintergründe</category>
            <category>Ethik, Moral und Sexualität</category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktion - sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:69 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;821&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/governate_expriment_kleid_verbessert_vict_bg.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/governate_expriment_kleid_verbessert_vict_bg.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/governate_expriment_kleid_verbessert_vict_bg.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Erinnerung an die Personen verblasst ... aber ein Bock blieibt ein Bock&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;strong&gt;Die lüsternen Triebe unserer Vorfahren - erklärt 1898&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist eine Ergänzung zu SEHPFERDs  Recherchen zu Flagellanten im Vereinigten Königreich. Alles beruht auf historischen Dokumenten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Text wurde 1898 veröffentlicht. Er hieß „Flagellation in France“ und wurde von Charles Carrington herausgegeben. Es geht dabei um die Flagellation und diskutiert pseudo-wissenschaftlich die Manie mancher Briten, Freude an der Flagellation zu haben – aktiv wie passiv. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wir hegen eine ganz eigene Vorstellung, nämlich die, dass uns lüsterne Triebe von unseren Vorfahren vererbt werden. War einer unserer Ahnen ein Peitschenschwinger im aktiven Sinne, der am Pfeifen einer biegsamen Birkenrute seine Freude hatte, so lieben auch wir es, ein Rutenbündel vor dem schönen, halb lachenden, halb weinenden Gesicht einer durchaus nicht abgeneigten holden Maid, Gattin, Gefährtin oder treuen Freundin zu schwingen; pflegte hingegen unser Urgroßvater, einen seidenen Beutel hervorzuholen und dessen Ringe zu verschieben, um ein paar Guineen zu überreichen, ehe er auf den „Berkeley-Bock“ geschnallt wurde, so tun wir – seine entarteten Nachkommen – es ihm gleich.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Inzwischen – gut 125 Jahre später, besteht seitens mancher Gentlemen immer noch der Wunsch, die Krawatte abzulegen, das Gesäß zu präsentieren und sich gepflegt und durchaus schmerzhaft züchtigen zu lassen. Auch der Wunsch, den Ladies beim gegenseitigen Züchtigen zuzusehen, ist nach wie vor verbreitet – vom Rest schweigen wir lieber. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hoffe, ihr habt den Text mit Humor genossen. Da tauchte es also wieder auf, das Berkley-Horse. Inzwischen ist das Vergnügen auch nicht mehr für eine „paar Guineen“ zu haben. Nehmen wir an, „ein paar Guineen“ wären etwa drei bis fünf Pfund Sterling, dann wären es (nach heutiger Währung) zwischen 300 und 500 GBP. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat aus: „Flagellation in France“ , 1898, nach einem restaurierten Buch zitiert. &lt;br /&gt;
Bild(er) &amp;copy; 2026 by Liebesverlag.de&lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Mon, 22 Jun 2026 15:40:00 +0000</pubDate>
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    <category>19 jh</category>
<category>berkeley</category>
<category>berkley</category>
<category>geschichte</category>
<category>opas bordelle</category>
<category>schläge</category>

</item>
<item>
    <title>Was macht eine Gouvernante mit einer Leiter?</title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/82-Was-macht-eine-Gouvernante-mit-einer-Leiter.html</link>
            <category>erotik in kladde</category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktion - sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:66 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;1430&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/gouvernante__helferin_leiter_gezuechtigte.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/gouvernante__helferin_leiter_gezuechtigte.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/gouvernante__helferin_leiter_gezuechtigte.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Gouvernante und Helferin bei der Züchtigung auf einer Leiter&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:68 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;120&quot; height=&quot;126&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/fraxi_horse_small.png&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;Die Idee, erotische Züchtigungen auf Leitern darzustellen, kann mehrere Quellen haben. Doch die Leiter als &quot;Strafbock&quot; für solche Fantasien (und vielleicht Realitäten) könnte tatsächlich auf eine Zeichnung von Pisanus Fraxi hinweisen, der eine zum Strafbock umgebaute Leiter als &quot;&lt;a href=&quot;https://sehpferd.de/index.php?/archives/2189-Das-Berkley-Horse-als-Haushaltsleiter-und-die-koerperliche-Zuechtigung.html&quot;&gt;Berkley-Horse&lt;/a&gt;&quot; in die Welt brachte, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das falsche Vorbild und die Folgen für erotische Gechichten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Vorbild sollen erotische Schriftsteller in einem Magazin Geschichten über diese Konstruktion geschrieben haben - und offenbar hatten ihre Illustratoren die gleiche Idee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Bild ist kein Original, soll aber im Original von einem anonymen viktorianischen Künstler für das Magazin &quot;The Pearl&quot; gezeichnet worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:67 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;911&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/mod_und_cloriert_pearls-small.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/mod_und_cloriert_pearls-small.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/mod_und_cloriert_pearls-small.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Die Zeichnung wurde von Flecken udn Kratzern befreit und nachkoloriert&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hinweis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Das Magazin The Pearl erschien erstmalig 1879 und wurde 1881 eingestellt. Niemand weiß, ob es bebilderte Exemplare gab, aber möglicherweise gab es Beilagen zu einzelnen Ausgaben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Foto oben: Nach einem Druck (Anonym, ca. 1905) technisch aufbereitet.&lt;br /&gt;
Im Hintergrund ist ein Plakat von Rene Pean (1875-1955) zu sehen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 19 Jun 2026 15:24:00 +0000</pubDate>
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    <category>berkley</category>
<category>fraxi</category>
<category>magazine</category>
<category>schreiben</category>
<category>veröffentlichungen</category>
<category>zeichnen</category>

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<item>
    <title>Das Einhorn und die Beziehung zu dritt - wie geht das?</title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/73-Das-Einhorn-und-die-Beziehung-zu-dritt-wie-geht-das.html</link>
            <category>Ethik, Moral und Sexualität</category>
            <category>Gefühle und Emotionen</category>
            <category>Lüste</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hanne Lore Meinerwerks)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1048px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:64 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1048&quot; height=&quot;956&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/couple_backside_plus_unicorn.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/couple_backside_plus_unicorn.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/couple_backside_plus_unicorn.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Einhorn - Wunschbild oder Wunschtraum?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Über &lt;em&gt;Dreier&lt;/em&gt; wird viel gemunkelt – und manch einer rümpft die Nase oder denkt zuerst an die Eifersucht, die sozusagen als ständige Begleiterin der Poly-Beziehungen gilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Spiel zu dritt - von der Berührungsangst zum Lustgewinn&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die meisten jungen Leute ist ein „Dreier“ nur eine von vielen Spielereien rund um die Sexualität. Das Besondere daran ist vor allem, dass man zwei Personen zugleich „hautnah“ nahekommt. Das muss man mögen, auch wenn nur jeweils einer der beiden als Sexpartner infrage kommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher oder später legt sich die Berührungsangst – und was dabei herauskommt, hat viele Namen, aber nur einen Zweck: beide Geschlechter näher an sich heranzulassen. Für viele Menschen dürfte nicht klar sein, dass manche Personen zwar eindeutig heterosexuell sind, aber den Kontakt zum eigenen Geschlecht dennoch nicht fürchten. Die älteren Psychologen sagen dazu immer noch „Bisexualität“, aber für Berührungen ist es nicht erforderlich, die Etikettierung zu ändern. Wer es dennoch tun will, der kann sich als „heteroflexibel“ bezeichnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eine stabile Persönlichkeit ist die beste Voraussetzung &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mindestens vier Eigenschaften sind nahezu unerlässlich, wenn eine Frau zum „Einhorn“ werden will. Eine stabile Persönlichkeit zu sein, ein positives Gefühl zum eigenen Körper zu haben, von fremden Körpern erotisch angeregt zu werden und experimentierfreudig zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal halten die Kombinationen aus einem verheirateten Paar und dem Einhorn eine begrenzte Zeit, sodass die „Einhörner“ häufiger ihre Beziehungen wechseln als andere Frauen. Behauptet wird, dass die „Einhörner“ dabei im Vorteil sind – denn sie sind sehr begehrt und so selten wie weiße Eichhörnchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fragen und Erwartungen - Einhörner wollen klare Verhältnisse &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem angeblichen Vorteil widersprechen viele Einhörner deutlich. Denn wenn sie eine neue Beziehung suchen, dann prüfen sie, ob sie für beide Teile des suchenden Paares attraktiv sind. Darüber hinaus erwarten sie Klarheit darüber, was das Paar von einem „Einhorn“ erwartetet. Schließlich gilt die Triole mit einem Einhorn als „Beziehung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom „Einhorn“ selbst wird erwartet, dass es sich ähnliche Fragen stellt, etwa nach dem &lt;em&gt;Was-wäre-wenn-Gedanken&lt;/em&gt;. Also etwa: Wer bin ich für dieses Paar? Welche soziale, psychische oder sexuelle Rolle erwarten sie von mir? Was geschieht, wenn ich mich separat mit der Ehefrau oder dem Ehemann treffe – werde ich dann zu ihrer/seiner Geliebten? Bin ich zur „Treue“ gegenüber beiden verpflichtet? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A&lt;strong&gt;uch ungewöhnliche Beziehungen sind mehr als &quot;nur Sex&quot; &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgesehen davon geht es ja nicht ausschließlich um Sex, sondern auch um eine zwar ungewöhnliche, aber durchaus verpflichtende soziale Bindung mit intensiver Gefühlsbewegung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;„Es geht ja nicht nur um Sex&lt;/em&gt;“, sagte mir einmal ein „Einhorn-Frau“, die relativ freizügig über ihre ungewöhnliche Beziehung zu einem Ehepaar sprach. &lt;em&gt;„Es geht auch um Verlässlichkeit und Sicherheit … und manchmal geht es auch um etwas ganz anderes.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einhörner selber wissen, dass sie oft nur eine Art „Gastrolle“ in der Beziehung der Ehepaare spielen. Und sie wissen auch, dass dazu eine stabile Persönlichkeit notwendig ist, die sich auf Trennung und Neubeginn einstellen kann. Die Frage, wie man mit solchen wechselnden Beziehungen umgeht, wird selten glaubwürdig beantwortet. Vielleicht ist es einfach der Genuss der Vielfalt, der mehr zählt als eine feste Beziehung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin wechseln auch manche „gewöhnliche“ Singlefrauen ihre Partner(innen) in kurzen Abständen. Und auch sie sagen der Fragestellerin nicht, warum sie dies tun. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was offen bleibt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Triolen, an denen ein festes Paar und eine andere Person teilnehmen, folgen besonderen Regeln, die allerdings nirgendwo festgeschrieben sind. Zumeist werden Paare, die eine Dritte oder einen Dritten suchen, kritisch angesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hinweis:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Die meisten Aussagen zu &quot;Einhörnern&quot; stammen Aussagen aus Blogs, Foren, sozialen Netzwerken und Magazinen. Der größte Teil wurde völlig neu ermittelt und sorgsam aufbereitet. Sie haben dennoch nur denjenigen Wahrheitsgehalt, den solche öffentlichen Aussagen üblicherweise haben. Es kann völlig andere Meinungen und Erfahrungen geben, die von den hier genannten abweichen. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 17 May 2026 10:02:00 +0000</pubDate>
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    <category>beurteilungen</category>
<category>dritte</category>
<category>ehe</category>
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<category>religion</category>
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<category>triolen</category>

</item>
<item>
    <title>Spätes Nachdenken über die „Shades of Grey“</title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/76-Spaetes-Nachdenken-ueber-die-Shades-of-Grey.html</link>
            <category>Ethik, Moral und Sexualität</category>
            <category>Gefühle und Emotionen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktion - sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Wer erinnert sich noch an die &lt;em&gt;„Fifty Shades of Grey“&lt;/em&gt;? Bestimmt nicht jene, die nach zutreffenden Informationen über „Gewalt gegen Frauen“ suchen. Literarisch ist die Trilogie eine Katastrophe, die Inhalte sind mit fragwürdigen SM-Beschreibungen gespickt. (1) Doch das Einzige, was wirklich zählte, war die Tatsache, dass eine enorme Anzahl von Leserinnen mittleren Alters das Buch Zeile für Zeile verschlungen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das mussten auch jene Wissenschaftlerinnen zugeben, die das Buch zwiespältig sahen. Hatte das Buch aus dem Jahr 2011 etwa „Missbrauchsnormen“ verfestigt? Und was ist davon nach nunmehr 15 Jahren noch erkennbar?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lese:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Trotz des Mangels an empirischen Studien zu diesem Thema weisen Wissenschaftler darauf hin, dass Menschen ihre realen Überzeugungen und Einstellungen regelmäßig als Reaktion auf fiktionale Darstellungen ändern.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Haben Erotik-Autorinnen und Autoren die Macht, Normen zu verändern? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es stimmen, dann würde den Schreibenden und ihren Büchern eine enorme Macht zugewiesen, und ja, das ist schon einmal vorgekommen. Doch damals haben Bücher noch einen ganz anderen Stellenwert gehabt. Wie war es doch noch mit Harriet Beecher Stowe? Ja, ihr Buch veränderte die Welt (2) . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Heldin und die Leserin - wie komm der Roman ins Gehirn? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie aber kann ein Buch die Welt verändern, wenn es sich um ein modernes Märchen handelt, die Neuauflage einer Cinderella-Geschichte mit viel „Aua“? Und warum haben es Millionen von Frauen gelesen? Sie haben, wie so viele Lesende, die Heldin mit sich selbst verglichen. Und sie haben sich gefragt, wessen Leben erregender war - das von Anastasia oder das Eigene? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die seltsamen Formen der Erregung &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erotische Romane werden konsumiert, weil es dort seltsame Formen körperlicher und mentaler Erregung gibt. Das gilt auch für solche, die einen betont schlechten Stil haben, nicht von literarischer Qualität zeugten oder völlig absurde Inhalte hatten. Das Absurde gehört geradezu zum erotischen Roman wie das Salz zur Suppe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wo das Bild der erotischen Romane entsteht &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch etwas: Fragen wir uns doch nur einen winzigen Moment, wo sich Schmerz und Lust paaren. Wir werden dann feststellen, dass sie sich in den geheimen Kammern unserer Gehirne verbinden und verborgene Gefühle freisetzen. Die Geschichte, die wir im Buch lesen, kann als Auslöser gelten, doch sie stimmen nicht mit der Sichtweise überein, die wir selbst von dieser Geschichte haben. Die schwarzen Buchstaben auf weißem Papier werden in plastische Bilder umgewandelt, die nur wir selbst sehen und erleben können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das übrigens unterscheidet geschriebene Erotik von erotischen Handlungen in den einschlägigen Videos. Wer einen erotischen Roman liest, findet seine eigene Interpretation der Gefühle. Wer hingegen einen pornografischen Film sieht, findet die Auswirkungen in Bildern vor, die kaum noch eine Interpretation ermöglichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
(1) Sehpferd nimmt ausschließlich Bezug auf die Druckausgabe. Deutsche Ausgabe unter dem Titel &quot;Shades of Grey&quot; - &quot;Geheimes Verlangen&quot;, deutsche Erstausgabe, München 2012. &lt;br /&gt;
(2) Uncle Tom’s Cabin, erschienen 1852. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Sehpferd verweist hier nur auf einen &lt;a href=&quot;https://www.infosperber.ch/gesellschaft/kultur/bestseller-verklaert-gewalt-gegen-frauen/&quot;&gt;Artikel über die Studie&lt;/a&gt;. Die Studie selbst wurde in zahlreichen Medien erwähnt. Sie datiert von 2013, wurde also bereits kurz nach dem Erscheinen des Buches (2011/2012) &lt;a href=&quot;https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/23931257/&quot;&gt;veröffentlicht&lt;/a&gt;. Insofern ist dies ein Rückblick.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 20 May 2026 12:39:00 +0000</pubDate>
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    <category>auswirkungen</category>
<category>literatur</category>
<category>veröffentlichungen</category>
<category>wissenschaft</category>

</item>
<item>
    <title>Lob des Handjobs</title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/74-Lob-des-Handjobs.html</link>
            <category>Begriffe und Hintergründe</category>
            <category>Meinerwerks frivole Gedanken</category>
            <category>Sünden </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hanne Lore Meinerwerks)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1025px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:65 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1025&quot; height=&quot;689&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/hand_handschuh_fantasie.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/hand_handschuh_fantasie.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/hand_handschuh_fantasie.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Damals auf der Couch ... erinnerst du dich?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Die Lust, die du deinem (oder irgendeinem) Mann mit einem sinnlichen Handverkehr schenken kannst, wird fast immer unterschätzt. Das mag daran liegen, dass du oder auch dein Partner „damals“ zu schnell zu anderen Methoden übergegangen bist, die Männer angeblich bevorzugen. Feuchte Lippen, warme Mundhöhlen oder eben das „volle Programm“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und deine Hände? Deine Finger? Das sanfte Streicheln, der beherzte Griff, die exklusive Massage der intimen männlichen Sensoren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nur, was du gerne tust, wird auch zum Genuss&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wichtigste zuerst: Alles, was du an einem Mann tun willst, wird lustvoller, wenn du selber Freude daran hast. Und auch der Mann fühlt sich wohler, wenn du eine Frau bist, die sich ein bisschen „mit so etwas“ auskennt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du vermutest, dass er seine ganze lustvolle Energie aus seinem Penis herausholt, liegst du falsch. In Wahrheit läuft dabei ein Mechanismus ab, bei dem der Penis nur zeigt, wie weit die Begierde schon gediehen ist. Die Reibung unterstützt den Weg zum Ziel: die Ejakulation. Doch wann die Reibung groß genug ist und somit die Schleusen für den Samenfluss geöffnet werden können, entscheidet der Körper in Eigenregie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Deine Hand und sein Körper &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach ja – Männer haben durchaus mehrere „erogene Zonen“. Dazu gehören beispielsweise die Hodensäcke, der Damm, die Rosette und nicht zuletzt die Prostata, die unglaublich sensibel reagiert, wenn du sie berührst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was für doch noch wichtig sein könnte – deine Hand ist mehr als eine Umklammerung. Du kannst die Innenfläche nutzen, um deinen Mann  sanft zu stimulieren, aber auch einen oder mehrere Finger. Mit ihnen kannst du eine feste Umklammerung erreichen oder eine Art beweglichen Schlauch simulieren. Soweit dein „Handwerkzeug“. Hinzu kommen noch Gleitmittel, manchmal auch Reizstoffe und dann wieder ein altmodischer Vibrator. Gelobt sei, was wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;In der Ehe ist es einfacher&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du mit dem Mann verheiratet bist oder ihr eine gemeinsame Wohnung hat, kannst du ihn durch die Jeans, durch die Unterhosen oder natürlich „ganz unten ohne“ beglücken. Und du hast den Vorteil, dass du ein langes Vorspiel, mehrere spannende Akte und ein sehr intimes Nachspiel in den Handjob integrieren kannst.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was trägt die Dame zum Handjob?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Freundin sagte mir mal, dass die Kleidung beim „Handspiel“ eine entscheidende Rolle einnimmt. Schon die Hand selbst kann nackt sein, aber auch von einem Leder- oder Gummihandschuh umhüllt sein. Die Gefühle sind bei unterschiedlichen Hauttypen oder Handschuhmaterialien durchaus unterschiedlich. Das klingt plausibel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Männer lieben es, den Hand Job mit verbundenen Augen zu genießen. Die meisten wollen dich aber sehen - entweder in strenger Leder- oder Latexkleidung oder aber in sanft-sinnlichen Dessous. Je nachdem, wie lange eure Beziehung schon andauert, kann es auch aufreizend sein, noch einmal die Kleidung „von damals“ zu tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zeit zu haben, verlängert die Lust &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem dies alles gesagt ist, fehlt etwas sehr Wichtiges: Lass dir Zeit. Versuche nicht einfach, ihn irgendwie zur Ejakulation zu bringen, sondern gehe es langsam an. Verzögere alles ein bisschen, wenn du kannst, oder frustriere ihn ein klein wenig, bevor du wiederbeginnst, ihn zu reizen. Wenn du das beherrscht, wird „er“ immer wieder darum bitte: Mach’s noch einmal, Samira (oder wie du dich sonst beim Sex nennst). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Und wenn er dann wirklich „abspritzt“? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denk auch mal darüber nach, was hinterher mit seinem Ejakulat geschehen soll. Für manche Frauen und einige Männer ist dies der aufregendste Teil. Hatte ich deswegen Gummihandschuhe erwähnt? Ja, auch. Und ob du es glaubst oder nicht: Manche Männer sind ganz verrückt darauf, auch beim Handverkehr ein Kondom zu benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na schön – ich verplaudere mich so langsam, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten meiner Weisheiten habe dieses Mal von einer Amateur-Schriftstellerin erhalten und einer Frau aus dem Kreis der Babyboomer, die noch genau wusste, wie es „damals“ war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was offen bleibt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist es eine Sünde, die gute alte &quot;Handarbeit&quot; neu zu beleben? Oder ist es eine Bereicherung? Jedenfalls schadet es niemandem, so weit ich weiß.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 18 May 2026 17:22:00 +0000</pubDate>
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    <category>handjob</category>
<category>handverkehr</category>
<category>sex-ersatzhandlungen</category>

</item>
<item>
    <title>Ist eine erotische Fantasie eine Sünde?</title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/72-Ist-eine-erotische-Fantasie-eine-Suende.html</link>
            <category>Begriffe und Hintergründe</category>
            <category>Ethik, Moral und Sexualität</category>
            <category>Lüste</category>
            <category>Sünden </category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktion - sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:63 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;700&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/sinnliche_traeume_1024.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/sinnliche_traeume_1024.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/sinnliche_traeume_1024.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Sinnliche Träume - sündige Träume?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Gewöhnlicher Sex, auch Vanille-Sex genannt, kann eine Sünde sein, wenn die Menschen von den Vorgaben der Religionen abweichen. Zudem gibt es zum Thema ungeschriebene Gesetze (Konventionen) und zu einigen Gebieten auch zwingende rechtliche Vorschriften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob sinnliche Träume Sünden sind, wird durchaus unterschiedlich beurteilt. Diese &lt;a href=&quot;https://www.christlichefachstelle.ch/ressourcen-1/pornografie-sexualit%C3%A4t-sucht/tr%C3%A4ume/&quot;&gt;Schweizer Webseite&lt;/a&gt; nennt Bibelstellen, die darauf hindeuten. Manche religiösen Webseiten geben sogar fanatischen Kämpfern das Wort, die den „Sünden des Fleisches“ den Kampf angesagt haben. Nicht alle Christen sind jedoch der Meinung, dass &lt;a href=&quot;https://www.zentralplus.ch/gesellschaft/sex-ist-suende-unsinn-sagt-der-theologe-687669/&quot;&gt;Träume&lt;/a&gt; so kritisch betrachtet werden müssen.  Im Allgemeinen herrscht jedoch die Meinung vor, dass vor allem erotische Traumfantasien nicht sündig sein können, weil in ihnen nicht die Absicht erkennbar ist, zu sündigen. Die Sünde setzt demnach also den freien Willen und eine bewusste Entscheidung voraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Soweit ein Überblick über christliche Auffassungen zu dem Sündengeahlt von Fantasien. Wenn ihr weitere Fragen habt, sprecht mit einem Geistlichen eurer Konfession darüber. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Welche erotischen Träume kommen wirklich häufig vor? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Träume“ sind nicht eindeutig definiert. Es kommen sowohl reine Traumfantasien wie auch „feuchte Träume“ vor – und schließlich einige Träume in „halb wachem“ Zustand, die in Zusammenhang mit der Masturbation genannt werden. Während einige Studien ein weites Spektrum an Fantasien anboten, trennten andere gröber. Daraus ergeben sich teilweise abweichende Zahlenwerte. Die Redaktion konnte euch hier aus Platzgründen nur einen kurzen Überblick geben. Die gröbere Studie stammt aus dem Jahr 2018 (Lehmiller, Sex and Psychology) und die ausführlichere aus dem Jahr 2015 von der &lt;a href=&quot;https://www.researchgate.net/publication/267627883_What_Exactly_Is_an_Unusual_Sexual_Fantasy&quot;&gt;Universität Québec&lt;/a&gt;, Canada. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Erregender Blümchensex - auch in der Fantasie der Favorit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschenderweise sind es die sinnlich-romantischen „feuchten“ Träume, die am weitaus häufigsten vorkommen. Männer und Frauen unterscheiden sich darin kaum. (Frauen: 92 Prozent, Männer 88 Prozent). Zu den meistgenannten sinnlichsten Wünschen gehört auch Oralverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Männer - Liebhaber, Abenteurer und Entdecker &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach manchen Studien wird Männern nachgesagt, in Träumen auch visuelle Details der Lust zu erleben (82 %). Ansonsten spielen aktive wie passive Dominanz (BDSM) Gruppensex, Dreier (85 %), Partnertausch, Orgien und Gelegenheitssex mit Fremden (84 %) eine dominierende Rolle. Zu den Favoriten der Männer in einer etwas gröberen Studie zählten neben „lustvollem Sex“ (99 %) sexuelle Abenteuer aller Art (97 %), BDSM-Aktivitäten und verschiedene Formen von Sex mit mehreren Personen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Frauen - Sinnliche Zärtlichkeit und die Lust, begehrt zu werden&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauen haben nach denselben Studien durchaus ähnliche, aber auch abweichende Träume. Ähnlich sind die Vorstellungen von sinnlich-zärtlichen Szenen. Soweit Gruppensex betroffen ist, lieben sie Szenen, in denen sie begehrt werden (57 %), und schließlich ist das Interesse an Dominanz und Unterwerfung recht groß (65 %). Eine große Rolle spielt auch Gelegenheitssex außerhalb der Ehe (66 Prozent). In der bereits genannten anderen Studie folgen bei Frauen auf den „lustvollen Sex“ (99 %) sogleich Abenteuer, Orgien und BDSM-Gelüste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn sich ein Tabu auflöst &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gender-Experimente (Rollentausch) und typische Tabu-Themen werden je nach Fragestellung unterschiedlich bewertet. Während Frauen mehr an gleichgeschlechtlichen Fantasien interessiert waren, hatten Männer mehr Fantasien über den Rollen- und Geschlechtertausch. Gerade bei diesem Thema sprechen Beobachter von einem ständigen Wandel der Auffassungen, die sich auch in einer Neubewertung der Fantasien äußert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was kannst du von hier mitnehmen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht alle sexuellen Fantasien wären auch in der Realität „Sünden“. Einige davon wären nicht einmal dann Sünden, wenn wir sie in die Realität einbringen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin entlasten uns die Statistiken von der Frage, ob unsere Fantasien „normal“ sind oder nicht. Würden auch nur 51 Prozent der Befragten sagen: „Ja, solche Fantasien sind normal“, dann können wir sie kaum noch als „krankhaft“ einstufen. Sind es sogar zwei Drittel, dann kommen wir dem Begriff „normal“ schon sehr nahe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was offen bleibt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ganz andere Frage wäre, warum „Tabubrüche“ oder ähnliche Handlungen dennoch so beliebt sind. Ferner bleibt in dieser Betrachtung offen, was geschieht, wenn jemand diese Fantasien in Handlungen umwandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hinweis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Studien mittlerweile fast zehn Jahre alt sind, darf durchaus erwartet werden, dass noch weitere Gelüste inzwischen als &quot;normal&quot; angesehen werden. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 16 May 2026 10:39:00 +0000</pubDate>
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    <category>beurteilungen</category>
<category>fakten</category>
<category>fantasien</category>
<category>lüste</category>
<category>sünden</category>
<category>träume</category>
<category>zahlen</category>

</item>
<item>
    <title>Ist „Transaktions-Sex“ eine moderne Sünde?</title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/66-Ist-Transaktions-Sex-eine-moderne-Suende.html</link>
            <category>Begriffe und Hintergründe</category>
            <category>Ethik, Moral und Sexualität</category>
            <category>Lüste</category>
            <category>Sünden </category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktion - sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Ist es wahr, dass Jugendliche einander mit Sex für Leistungen oder Waren belohnen? Vor einigen Jahren gingt dies durch die Presse – begleitet von einigen merkwürdigen Studien aus der Schweiz und &lt;a href=&quot;https://blogs.taz.de/muehe_mit_tausch-sex/&quot;&gt;Holland&lt;/a&gt;. Was war das? Transaktionaler Sex? „Tausch-Sex“ („Tüschli-Sex)“ oder gar „Belohnungssex“? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was ist eigentlich transaktionaler Sex?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meinungen darüber, was „transaktionaler Sex“ eigentlich ist, sind widersprüchlich. Manchmal heißt es, es handele sich um „Gelegenheitssex“, dann wieder um einen Austausch von Sex gegen Leistungen aller Art. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Beim transaktionalen Sex ist der Sex kein Selbstzweck, sondern ein Mittel, um etwas anderes gegen Sex einzutauschen“. &lt;/blockquote&gt;Weil die Grenze zwischen „Gefälligkeitssex“, „Spontansex“ und „transaktionalem Sex“ fließend ist, kann nicht in jedem Fall von Prostitution gesprochen werden. Auch das moderne „Dating“ kennt Elemente von „Geben und Nehmen“, die von der Frage gelenkt werden: „Wie viel muss ich geben, und was bekomme ich dafür?“ Das Lexikon über „&lt;a href=&quot;https://nehmenodergeben.de/doku.php?do=search&amp;id=start&amp;q=transaktionssex&quot;&gt;Geben und Nehmen&lt;/a&gt;“ gibt dazu eine genauere Definition. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Tausch in der Beziehung - alles gegen alles andere&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine romantische Vorstellung besagt, dass Liebe eine reine Herzensangelegenheit ist, die nicht von anderen Erwägungen getrübt werden sollte. Doch schon bei der Wahl von Freundinnen und Freuden im Jugendalter fragen sich die Menschen, von welchen dieser Beziehungen sie den höchsten Gewinn haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer als nett, freundlich, zuvorkommend oder einfühlsam gilt, bringt in eine Beziehung einen emotionalen Vorteil ein. Mit den Jahren erkennen die jungen Menschen, dass daraus eine Art Tauschhandel entsteht: Einer kann, weiß oder hat etwas, das der andere nicht kann, weiß oder besitzt. Wenn zwei Menschen ein Paar werden wollen, bringen sie auch ihre körperlichen, sozialen und erotischen Vorteile mit ein. Sie handeln dabei aus, mit wem sie den Lebensweg gestalten wollen. Ein gewisses Repertoire an sinnlichen Fähigkeiten erweist sich dabei als ebenso nützlich wie handwerkliche, soziale oder intellektuellen Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sex als Tauschmittel – wer spielt die „Sexkarte“ aus?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, warum ausgerechnet Sex oder mit Sex vergleichbare Handlungen als Tauschmittel verpönt sind, liegt möglicherweise an der Sichtweise. Wer die „Sexkarte“ ausspielt, wird nicht nur bezichtigt, etwas „moralisch verwerfliches“ getan zu haben, sondern auch, sich einen ungerechten Vorteil verschafft zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zum ursprünglichen Thema: Die Begriffe „Tauschsex“, oder „Tüschli-Sex“ kamen schnell in die Presse, verschwanden aber ebenso schnell wieder. Die Zahlen- und Faktenlage war einfach zu dünn, um bei den Leserinnen und Lesern das auszulösen, was sich die Presse möglicherweise gewünscht hätte: &lt;em&gt;Empörung über die Frivolitäten der Jugend.&lt;/em&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein Kuss oder ein Geschenk bei einer &quot;besonderen Gelegenheit&quot;?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende noch ein Hinweis für Moralisten: Jeder hat seine kleinen Geheimnisse – und wenn sie so gut wie nichts bedeuten, dann erzählt man sie vielleicht sogar einem Volksbefrager. Das klingt dann so:&lt;em&gt; „Ich habe einmal einen Drink an der Bar gegen einen Kuss getauscht“&lt;/em&gt;. In einem Kreis von feinen Damen wird die Begünstigte wahrscheinlich errötend sagen: &lt;em&gt;„Ach, diese Handtasche hat mir einmal ein Freund bei einer besonderen Gelegenheit geschenkt.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Weitere Quellen zum Tausch-Sex: &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
Österreich, (&quot;&lt;a href=&quot;https://www.heute.at/s/tausch-sex-ist-fur-manche-junge-vollig-normal-43518251&quot;&gt;heute.at&lt;/a&gt;&quot;)&lt;br /&gt;
Schweiz: (&lt;a href=&quot;https://www.20min.ch/story/tueueschli-sex-ist-fuer-manche-voellig-normal-222598911395&quot;&gt;20 Min&lt;/a&gt;) &lt;br /&gt;
Deutschland (&lt;a href=&quot;https://www.welt.de/kmpkt/article168637467/Tauschgeschaefte-Wenn-Sex-zur-Waehrung-wird.html&quot;&gt;WELT&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&quot;Tüschli-Sex&quot; gab es auch mit doppeltem Umlaut: &quot;Tüüschli-Sex&quot;&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 11 May 2026 12:43:00 +0000</pubDate>
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    <category>begriffe</category>
<category>suende</category>
<category>tauschhandel</category>
<category>transaktionaler sex</category>
<category>transaktions-sex</category>

</item>
<item>
    <title>Die frivole Republik - „Sittenromane“ </title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/67-Die-frivole-Republik-Sittenromane.html</link>
            <category>Sünden </category>
    
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    <author>nospam@example.com ( Ukux Oxisana)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:58 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;1435&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/das_rote_licht_1024.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/das_rote_licht_1024.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/das_rote_licht_1024.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Eines der ersten Hefte der Serie &quot;Der intime Roman&quot;&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;„Sittenromane“ waren eine Art „pornografischer Groschenromane“, die man beim Zeitschriften- und Tabakwarenhändler kaufen konnte. Sie hatten wenig mit Romanen zu tun, aber viel mit dem Wunsch, man möge doch „drinnen“ etwas sexuell Erregendes lesen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Natürlich war der „Verkauf an Jugendliche“ streng verboten – das lockte die Menschen, die im Inneren etwas Hocherotisches finden wollten, noch weitaus mehr an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Handlungen wurden gerne in exotische Länder verlegt, vorzugsweise in solche, deren Kultur die damaligen Käufer ohnehin nicht verstanden. Neben Südamerika war auch der Orient beliebt, in dem man allerlei erotische Geheimnisse vermutete. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(Das Bild zeigt den Originaltitel, der von Kratzern und Schmutzablagerungen technisch befreit wurde. Das kann zu Abweichungen vom Original bei der Darstellung geführt haben).&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 12 May 2026 14:08:00 +0000</pubDate>
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    <category>bundesrepublik</category>
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</item>
<item>
    <title>Der Harem - von der Realität zum erotischen Flagellations-Roman </title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/70-Der-Harem-von-der-Realitaet-zum-erotischen-Flagellations-Roman.html</link>
            <category>Begriffe und Hintergründe</category>
            <category>Ethik, Moral und Sexualität</category>
            <category>Sünden </category>
    
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    <author>nospam@example.com ( Ukux Oxisana)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:60 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;852&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/swoboda_die_haremstaenzerin.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/swoboda_die_haremstaenzerin.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/swoboda_die_haremstaenzerin.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Unter Frauen - der Harem als Thema &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Die erotische Literatur des beginnenden 20. Jahrhunderts trieb enorme Blüten. Das Thema der gebildeten jungen Britin, die einen Harem besuchte, schlug sich auch in der erotischen Literatur nieder. Als besonders heftige pornografische wie auch flagellantisches Werk gilt bis heute der Briefroman „&lt;em&gt;Birch in the Bodoire&lt;/em&gt;“, der auch als „Beauty in the Birch“ bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das verzerrte Sittengemälde des Orients &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch vermischt Tatsachen mit surrealen erotischen Motiven, nimmt Personen des Zeitgeschehens zum Vorbild, verzerrt ihre Motive und wird auf diese Weise zum Sittengemälde des 19. Jahrhunderts. Der Briefwechsel selbst ist frei erfunden, jedoch kommen in ihm wieder Personen und Ereignisse der Zeitgeschichte vor. Kurz. Die junge Diplomatentochter Lizzy reist mit einigen anderen Personen nach Ramallah, um den dortigen Pascha zu treffen. Mitglied der Reisegruppe ist auch ein gewisser Dr. Jacobus, der seine sadistischen Gedanken als wissenschaftlich fundierte Fakten vorträgt und der in den Briefen letztlich für Zynismus und Frauenfeindlichkeit steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die meisten Zitate aus dem Buch ungeeignet sind, um hier veröffentlich zu werden, deutet die folgende Beschreibung auf einen ähnlichen Reisebericht einer reisenden Autorin hin: (Seite 48):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wie groß meine Neugier auch war, ich achtete sorgfältig darauf, zunächst kein übermäßiges Interesse am Harem zu zeigen. Ich sprach nur beiläufig mit dem Pascha darüber. … Er gestand, dass er eine Vorliebe für englische und europäische Mädchen habe – ebenso wie für arabische, indische und sogar karibische. Ich konnte nichts dagegen einwenden, da ich wusste, dass die Macht meines Vaters mich vollkommen schützte. Dennoch war mein Verlangen, die Schönheiten seines Serails zu erblicken, nun stärker denn je. Zu meinem Erstaunen sagte er ganz beiläufig: „Wenn du morgen Zeit hast, allein herzukommen, werde ich Nabyla anweisen, dich zu jener Galerie zu führen, von der aus du meine Schätze betrachten kannst.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Woher könnten solche Informationen stammen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesichert ist es nicht, doch scheint es so, als ob der Autor bei der englischen Schriftstellerin Julia Sophia H. &lt;a href=&quot;https://www.researchgate.net/publication/328259708_Women_and_Orientalism_19th_century_Representations_of_the_Harem_by_European_female_travellers_and_Ottoman_women&quot;&gt;Pardoe&lt;/a&gt; nachgelesen hatte. Frau Pardoe hatte nach eigenen Aussagen Zugang zu mehreren Harems, in denen sie ganze Tage und Nächte in der Gesellschaft der Frauen verbrachte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir lesen dazu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Reiseliteratur von Frauen war im 19. Jahrhundert ein besonders lukratives Genre, und die Harem-Literatur erfreute sich als dessen Subgenre einer ganz besonderen Nachfrage. Diese Berichte, die von angesehenen Verlagen publiziert wurden, erschienen aufgrund ihres großen Erfolgs häufig in Zweit- oder sogar Drittauflagen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Insofern ist zumindest die Reise, die auf 1904 datiert wurde, keine Utopie, ebenso wenig wie der Besuch einer weißen, gebildeten Frau im Harem eines Sultans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint, als ob der Arzt Dr. Jacobus, einer der Schlüsselfiguren des Romans, dem tatsächlich existierenden Gynäkologen Dr. &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Isaac_Baker_Brown&quot;&gt;Isaac Baker-Brown&lt;/a&gt; entsprach. Er hatte sich im Laufe seiner Tätigkeit einen zweifelhaften Ruhm mit seiner Praxis der Klitoris-Entfernung erworben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Fazit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zusammenfassung ergibt sich dieses Bild: Die beiden Briefschreiber im Roman sind jeweils Zerrbilder tatsächlich existierender Personen, die Mitte oder Ende des 19. Jahrhunderts gelebt hatten. Weil der Roman von vornherein auf Leser(innen) angelegt war, die sich mit „strenger Erziehung“ beschäftigten, wurde dieses Thema Gegenstand des gesamten Romans. Die Figur des Arztes Dr. Jacobus passte hervorragend in eine Zeit, in der über Frauen „von oben herab“ geurteilt wurde, was letztlich auch auf das Vorbild zutraf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer immer die Autoren des Buches waren – sie hielten der Gesellschaft ihrer Zeit zugleich einen Spiegel vor und versuchten dennoch, dabei ein unsagbar pornografisches Buch zu schreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hinweis: Der andere Teil des Buches – also die Briefe, die Lizzy von ihrem Bekannten Charlie empfing, haben ausschließlich etwas mit „Britischer Disziplin“ zu tun. Sie wurden aus diesem Grund hier nicht behandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch selbst erschien bei zahlreichen Verlagen unter dem Namen verschiedener Autoren. Es enthält Szenen, die sich  nicht für für empfindsame Personen eignen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Sandor Alexander Svoboda, Ungarisch-armenischer Maler&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 14 May 2026 16:13:00 +0000</pubDate>
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    <category>englisch</category>
<category>erotisch</category>
<category>flagellation</category>
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<category>orient</category>
<category>orientalische lüste</category>
<category>rute</category>
<category>schläge</category>
<category>schönheit</category>

</item>
<item>
    <title>Die falsche Schuld der Frauen</title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/71-Die-falsche-Schuld-der-Frauen.html</link>
            <category>Begriffe und Hintergründe</category>
            <category>Ethik, Moral und Sexualität</category>
            <category>Gefühle und Emotionen</category>
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            <category>Sünden </category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hanne Lore Meinerwerks)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:61 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;590&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/scham_reue.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/scham_reue.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/scham_reue.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Scham und Reue - Sinnlos?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;blockquote&gt;Normalerweise ist die Scham ein Zustand, in dem wir eine gewisse Diskrepanz zwischen Ideal und Realität erleben.&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Heidemarie Bennent-Vahle (1)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schuld verlangt nach einer Sühne – und auf diese Weise erleben viele Frauen nicht nur Schuldgefühle, sondern glauben auch, dass sie zur Sühne verpflichtet wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als „Schuldig“ gilt nach vielen ethischen, sozialen und religiösen Auffassungen die Art, in der Frauen eigene sexuelle Begierden entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Frauen fragen sich in diesem Moment, ob das „wirklich in Ordnung“ ist, und manche fürchten sogar, dass sie einen „kleinen Dachschaden“ haben. Am schlimmsten aber ist oft die Vorstellung, von der Gesellschaft verachtet zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bedürfnisse, Scham und Lust &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gilt für ledige Frauen ebenso wie für solche, die in Beziehungen oder Ehen leben. Niemand ist bedürfnislos – und in den meisten Menschen schlummern wilde Fantasievorstellungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Fantasien wie auch die realistischen erotischen Wünsche werden als „beschämend“ empfunden. Aus dieser Veranlagung entsteht dann das Gefühl „etwas Falsches“ zu denken oder zu empfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wenn das auch für dich gilt, dann lies einfach weiter.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt; Scham – das erlernte Gefühl?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es mag sein, dass die „Scham“ ein natürliches Phänomen ist, wie viele behaupten. Aber es ist ebenso möglich, dass dir und vielen anderen Frauen ein künstliches Schamgefühl „eingepflanzt“ wurde. Wahrscheinlich hattest du keinen Anteil daran – jemand hat dafür gesorgt, dass der natürliche Anteil deines Schamgefühls „umgeleitet“ wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer – aus der Sicht vieler Menschen ist es Scham eine Art „Entschuldigung“ vor der Gesellschaft oder den unmittelbaren betroffenen Menschen. Manche schamhafte Entschuldigung schützt auch vor Strafen und sie lindert das Gefühl, etwas „bereuen“ zu müssen. Zumal dann, wenn du gar keine Reue empfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Deine Grenzen und die Grenzen der Männer &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal wirst du eher auf die auf die Grenzen der Männer stoßen als auf deinen eignen, wenn du deine erotischen Bedürfnisse äußerst. Es könntet sogar sein, dass sie die Moralkeule schwingen und dir sagen, du solltest dich dafür schämen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scham, Schuld und Reue? Ist es wirklich nötig, sich solche Gedanken zu machen? Was ist der Sinn? Möglich, dass ihr euch schämt, doch das ändert sich mit der Zeit. Seid ihr schuldig? Solange ihr mit euren Wünschen niemandem schadet, sicher nicht. Und Reue? Was gibt es denn zu bereuen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gelöste Konflikte führen oft zu mehr Intimität &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin ist es möglich, bereits mit den eigenen Konflikten zu hadern – das ist insbesondere dann der Fall, wenn du etwas verwirklichen willst, zugleich aber „moralische Bedenken“ hast. Dazu habe ich neulich erfahren, dass es den Menschen guttut, diesen Konflikt offenzulegen – und dadurch eine neue Intimität mit deinem Partner zu begründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du das kannst, dann erübrigt sich jedes weitere Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was offen bleibt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel wurde weitgehend unter psychologischen oder philosophischen Aspekten veröffentlicht. Die Frage, wann udn in welcher Form wir uns schämen, bleibt allerdings weiterhin offen. Sagst du uns, wie DU dich schämst? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1)  Zitat aus: &lt;a href=&quot;https://ethik-heute.org/wir-brauchen-ein-gesundes-schamgefuehl/&quot;&gt;Ethik-Heute&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
Bild: sehpferd_archiv.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 15 May 2026 09:30:00 +0000</pubDate>
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    <category>ehe</category>
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    <title>Die Sprache des frivolen Nachbarn und die Wonnen des Orients</title>
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            <category>Begriffe und Hintergründe</category>
            <category>Ethik, Moral und Sexualität</category>
            <category>Lüste</category>
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    <author>nospam@example.com (redaktion - sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:59 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;612&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/die_ankunft_derf_neuen_im_harem_rosati.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/die_ankunft_derf_neuen_im_harem_rosati.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/die_ankunft_derf_neuen_im_harem_rosati.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ankunft und Inspektion der &quot;Neuen&quot; im Harem&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Die Älteren unter uns werden es noch wissen: In Deutschland wurden die meisten der „obszönen“ Begriffe aus dem Französischen abgeleitet – auch wenn sie dort etwas anderes bedeuteten. Von der „Affäre“ über das „Rendezvous“ bis zum „Lendemain“ wurde viele erotische  Begriffe aus dem Französischen übernommen. Der &lt;em&gt;Fellatio&lt;/em&gt; wurde in einer „Fellatrice“ personifiziert und später in der Bordellsprache einfach als „französisch“ bezeichnet. Auch die Briten übernahmen manche dieser Wörter, wie beispielsweise das Wort „&lt;a href=&quot;https://lexikonliebe.de/doku.php?id=gamahuche&quot;&gt;Gamahucher&lt;/a&gt;“. In Deutschland verstand man die Briten als Urheber des „englischen Lasters“, das unter dem Namen „englische Erziehung“ bekannt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Griechen, Hebräer, Römer und Orientalen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die griechische Kultur galt seitens der Schulmeister, die nach Vorbildern für die Jugend suchten, als edel. Auf der anderen Seite wussten Historiker sehr wohl, dass sie im christlichen Sinne eher zu den erotischen „Sündern“ gehörten. Römer galten ohnehin als selbstsüchtig und unmoralisch, obgleich sie schon lange vor den Germanen eine ausgeprägte Hochkultur besaßen. Und die Hebräer? Ihre Moralvorstellungen beruhen auf den dem Pentateuch, also den Büchern Mose, und sie entstammen dem, was man früher das Morgenland (die Levante) nannte. Sie können also durchaus „orientalisch“ genannt werden. Wer sich ein bisschen auskennt, der weiß auch, dass die Gesellschaftsordnung in diesen Ländern auf dem Patriarchat beruhte. Die Gesetze der Religion waren zugleich die Gesetze des Alltags, und sie wurden teilweise ausgesprochen detailliert beschrieben (Levitikus). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Orient als erotisches  Märchenland &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits war dieser Orient ein erotisches Märchenland. Bereits das „Hohelied Salomons“ und die biblischen Berichte über ihn zeigen uns die Sinnlichkeit des Orients, aber auch den Reichtum und die Machtfülle orientalischer Herrscher. Später gerieten die Sultane in ein ähnliches Licht. Ihnen wurde unermesslicher Reichtum, Verschwendungssucht, sinnliche Leichtfertigkeit und vor allem ein enormes Verlangen nach Frauen nachgesagt. Das prachtvolle „Serail“ und die Vorstellung von einem „riesigen Harem“ wurden in Wort und Schrift, Musikstücken und vor allem in der Malerei dargestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu dies Zitat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;Die Idealisierung des Harems stützt sich auf die westliche Sichtweise auf den Nahen Ostens als „einen Ort, an dem man nach sexuellen Erfahrungen suchen kann, die im Westen nicht erreichbar sind“. &lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den Malern, die damals so gut wie alle Männer waren, wurde westlichen Frauen durchaus einen Blick in den Harem gestattet. Da die meisten dieser Frauen auch Autoren waren, gibt es darüber durchaus aufschlussreiche Erfahrungsberichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Genuss der „verbotenen Früchte“ wurde zumeist den anderen zugeschrieben, die dafür einerseits bewundert und andererseits verdammt wurden. Auf diese Weise konnte man von den eigenen Verfehlungen ablenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat: Edward Said , zitiert nach einem Artikel aus &quot;&lt;a href=&quot;https://blog.meisterdrucke.com/2021/07/02/die-sehnsucht-nach-dem-unerreichbaren-der-orientalismus-im-19-jahrhundert-aus-dem-blickwinkel-westlichen-maler/&quot;&gt;Meisterdrucke&lt;/a&gt;&quot;. &lt;br /&gt;
Bild des Orientalisten  Giulio Rosati,  &quot;Ispezione di nuovi arrivi&quot;.&lt;br /&gt;
Wer die Wahrheit über den Harem sucht, findet sie im 1997 in Deutschland erschienen Buch &quot;Harem, Sinnbild orientalischer Erotik&quot; von Carla Coco, Stuttgart 1997.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 14 May 2026 09:59:00 +0000</pubDate>
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    <category>bürgertum</category>
<category>engländer</category>
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<category>harem</category>
<category>orientalische lüste</category>
<category>serail</category>
<category>sünden</category>

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    <title>Fleischliche Sünden – kann den Sex eine Sünde sein? </title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/68-Fleischliche-Suenden-kann-den-Sex-eine-Suende-sein.html</link>
            <category>Sünden </category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktion - sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Der Begriff der „Sünde“ wird nahezu ausschließlich durch Religionsgemeinschaften definiert. „Fleischliche Sünden“ sind dabei jeweils Vergehen gegen sexuell geprägte Gebote. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für andere Menschen sind sie entweder „ausschließlich Verhaltensweisen“ – dann verlieren sie den Geruch des „Vergehens“. Oder aber sie sind schamhaft begangene Brüche der Sitten und Gebräuche, Normen und Regel, mit denen wir Menschen  aufgewachsen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieht man sich die „schwere der Sünden“ aus kirchlicher Sicht an, so fällt vor allem der „Ehebruch“ auf. Er gehört nach alttestamentarischer Auffassung zu den „Zehn Geboten“, kommt aber in zwei Varianten vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum einen in „Du sollst nicht Ehebrechen“, zum anderen aber auch als „Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib“. Der feine Unterschied liegt darin, dass im ersten Fall die Forderung nach Keuschheit erhoben wird, im zweiten Fall aber der Schutz des Eigentums gemeint ist. Denn die Ehefrau gehörte nach damaliger Auffassung zum Besitz des Mannes (Prinzipals, Patriarchen). Während sich der Text des sechsten Gebots sich an jede Frau und jeden Mann wendet, wird im zehnten Gebot ausdrücklich das Eigentum des „Nächsten“ angesprochen, das es zu schützen gilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worin .liegt der Unterschied?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten Fall wendet sich das Gebot an alle Männer (auch an Frauen, aber sie werden nicht direkt angesprochen):  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Männer (verheiratete wie unverheiratete) können „unkeusch sein“ und sie können in die Ehe eines anderen Mannes „einbrechen“ – und das nennt man dann „Ehebruch“. Hier die Interpretation (1): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Ein Mann (kann) nur die Ehe eines anderen Mannes brechen – nicht in seine eigene“. &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
 Woraus folgt (2):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Ehebruch ist der Geschlechtsverkehr irgendeines Mannes mit einer verheirateten Frau eines anderen Mannes.“&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Im zweiten Fall geht es darum, das Eigentum des Patriarchen an Gebäuden, Menschen, Tieren und Gesinde (Mägde, Knechte, Sklaven, Sklavinnen) zu schützen. (3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Geschichte haben sich die entsprechenden Interpretationen beider Gebote verändert – geblieben ist aber der Schwur auf die eheliche Treue. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(1,2) &lt;a href=&quot; https://katholisch.de/artikel/21646-du-sollst-nicht-ehebrechen-das-sechste-gebot&quot;&gt;Interpretation des sechsten Gebots&lt;/a&gt;.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 15:08:00 +0000</pubDate>
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    <category>gebote</category>
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<category>sünden</category>
<category>verhaltensweisen</category>

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    <title>Was die höheren Töchter unter dem „Lendemain“ verstanden</title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/65-Was-die-hoeheren-Toechter-unter-dem-Lendemain-verstanden.html</link>
            <category>Ethik, Moral und Sexualität</category>
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            <category>Sünden </category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktion - sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:56 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;1180&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/mode_fuer_junge-frauen_ohne-Text.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/mode_fuer_junge-frauen_ohne-Text.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/mode_fuer_junge-frauen_ohne-Text.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Junge Damen der besseren Gesellschaft - etwa 1902&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Sie waren gebildet, und ausgesprochen neugierig auf alles, was mit der körperlichen Lust zusammenhing: Höhere Töchter an der Schwelle zum 20. Jahrhundert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wirkten stolz und sittsam, doch hinter den Mauern ihrer Internate kochte das Blut voller Leidenschaft. Der Gedanke an das Unaussprechliche zeigte sich überwiegend in Sehnen, Seufzen und flüchtigen Zärtlichkeiten untereinander, aber die ganz Mutigen trafen sich heimlich mit Herren, um ihre sinnlichen Kenntnisse zu vervollkommnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:57 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;765&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/nixchen_leicht_rtuschiert.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/nixchen_leicht_rtuschiert.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/nixchen_leicht_rtuschiert.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das Buchcover - leicht entfleckes Exemplar der Ausgabe von 1904&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
„&lt;em&gt;Die Angst vor dem Lendemain&lt;/em&gt;“ galt als Umschreibung für die Möglichkeit, am nächsten Morgen mit einem moralischen Katzenjammer aufzuwachen, ganz zu schweigen von möglichen anderen Folgen. In einem Buch jener Zeit ist die Rede davon:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Ich hatte mal eine starkgeistige Freundin vom schwachen Fleische, die behaupte, wenn die Konsequenzen nicht wären, wär es ein Gesellschaftsspiel.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Was letztlich überwog, war offenbar davon abhängig, ob die Dame die „sündige“ Nacht mit dem Herrn genießen konnte oder nicht. Wenn wir weiterlesen, finden wir folgende Stelle:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Ich kannte mal eine junge Frau, die auch die Angst vorm Lendemain (hatte). Sie wartete auf den Lendemain. Und dann war&#039; s wirklich Morgen und der allerschönste Sonnenschein und Vogel¬ jubilieren — und sie lachte übers ganze Gesicht: „Ich bin so froh, Schatz! Ich glaub‘, ich könnte fliegen.”&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Es war nicht nur die Literatur, in der so etwas berichtet wurde. Die berühmte Autorin Franziska Gräfin zu Reventlow  schrieb 1898:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Das moderne junge Mädchen ist fast durch die Bank demi-vierge, wenn es die Schule verlässt.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Als Halbjungfrau in die Ehe &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eltern werden es mit Entsetzen gehört haben: „Demi-Vierge“? Die Tochter eine Halbjungfrau?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, das durfte nicht sein. Sicher, eine Halbjungfrau blieb rein körperlich noch Jungfrau, aber hatte sie nicht auf andere Weise gesündigt? Hatte ihre Seele Schaden genommen, während sie das tat, was die Eltern vermuteten? Da war es schon besser, die Sache zu verdrängen … ach, es werden wohl die Töchter anderer Eltern gemeint sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1,2) &quot;Nixchen&quot; unter dem Pseudonym &quot;Hans von Kahlenberg&quot; 1899/1904  veröffentlicht. Autorin war  Helene von Monbart.&lt;br /&gt;
(3) Das Männerphantom der Frau. Essay. In: Zürcher Diskussionen, herausgegeben von Oskar Panizza, 1. Jg., Nr. 6, 1898.&lt;br /&gt;
&quot;HöhereTöchter&quot; waren junge Frauen &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6here_Tochter&quot;&gt;großbürgerlicher oder adliger Familien&lt;/a&gt;.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 10 May 2026 10:49:00 +0000</pubDate>
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    <category>demi-vierge</category>
<category>höhere töchter</category>
<category>internate</category>
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<category>lendemain</category>

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    <title>Halbjungfrauen - die Sünden junger Frauen Anno 1902 </title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/64-Halbjungfrauen-die-Suenden-junger-Frauen-Anno-1902.html</link>
            <category>Begriffe und Hintergründe</category>
            <category>Flirt - Spiel mit dem Feuer?</category>
            <category>Lüste</category>
            <category>Sünden </category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktion - sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:55 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;724&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/halbe_unschuld_buchtitel.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/halbe_unschuld_buchtitel.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/halbe_unschuld_buchtitel.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Buch &quot;Halbe Unschuld&quot; &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Der Müßiggang ist aller Laster Anfang, sagt der deutsche Volksmund. Und  jene „unbeschäftigten Stunden“ vertreiben sich junge Französinnen durch „Flirts von denkbar wenig unschuldiger Art“. &lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Treibhausblumen, die zu früh gepflückt wurden&lt;/h1&gt;Der französische Autor, der dies 1902 beklagt, ist Professor für politische Ökonomie, fürchtet aber vor allem den Verfall der Moral. Seine Meinung nach sind die &lt;em&gt;jungen Frauen&lt;/em&gt; seiner Zeit verantwortlich dafür:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Eine ganz eigene Generation (wächst) heran: eine, die sich anmaßt, sämtliche gesellschaftlichen Konventionen durch schiere Unverfrorenheit und Kühnheit über Bord zu werfen. Dort, inmitten einer luxuriösen und fieberhaften Atmosphäre, umgeben von einem endlosen Reigen an Festlichkeiten, erblühen die „&lt;a href=&quot;https://lustsuenden.de/index.php?/archives/65-Was-die-hoeheren-Toechter-unter-dem-Lendemain-verstanden.html&quot;&gt;Halb-Jungfrauen&lt;/a&gt;“ – Treibhausblumen, die zu früh gepflückt wurden und die es sich zur Ehrensache machen, sich ganz offen von allem zu emanzipieren, was sie einengt.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie wird man eine &quot;halbe&quot; Jungfrau?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Halb-Jungfrauen&lt;/em&gt; ist ein Zauberwort, das um die Jahrhundertwende (seit 1894) die gesamte vornehme Gesellschaft elektrisiert – vor allem in Frankreich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sie waren, ist schnell erklärt: Frauen, die das Spiel der sexuellen Erregung eines Mannes beherrschen und ihn „bis aufs Blut“ reizen. War dies erreicht, dann erwartete der Mann den nächsten Schritt, der tatsächlich auch in verschiedener Weise gewährt wurde – allerdings nicht durch die „Öffnung des Schoßes“. Die „Jungfräulichkeit“, die als letztes Symbol der Unschuld galt, blieb unbeschädigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings, so der Herr Professor, den ich zitierte, sei das Phänomen der „Halbjungfrau“ kleine französische Erfindung. Er weist vielmehr darauf hin …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;… dass diese Korruption nicht ausschließlich französischen Ursprungs ist. Man muss sie … als ein merkwürdiges Beispiel einer „Ansteckung durch Infiltration“ betrachten. Seit einigen Jahren strömen junge angloamerikanische Frauen in unsere Kurorte und Pariser Salons; und unsere eigenen jungen Damen … haben schnell die kühnen Manierismen und die emanzipierte Zurückhaltung ihrer ausländischen Kollegen nachgeahmt. Doch nachdem diese Freiheiten im richtigen Moment von der Zurückhaltung befreit wurden, die ihnen die protestantische Kühle dieser überseeischen Länder auferlegt, degenerierten sie schnell.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wurden die verführerischen jungen Damen, die sich die Lust leisteten, alles tun zu dürfen, solange es sich nicht um „penetrativen Intimverkehr“ handelte, zu Verführten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie die Halbjungfrau verschwand und die &quot;Keuschheit&quot; blieb&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;em&gt;„Halbjungfrauen“&lt;/em&gt; verschwanden als Begriff so schnell wieder, wie sie sie gekommen waren. Die Keuschheitsforderung an die jungen Frauen bestand allerdings bis in die 1960er-Jahre weiter. In konservativen und klerikalen Kreisen wird diese Forderung sogar bis heute erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bild: Zeichnung des Umschlagsentwurfs für &quot;Demi Vierge&quot; von Thomas Theodor Heine. Zitate aus &quot;&lt;a href=&quot;https://www.gutenberg.org/cache/epub/30008/pg30008.txt&quot;&gt;Projekt Gutenberg&lt;/a&gt;&quot;&lt;/em&gt; 
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    <pubDate>Sat, 09 May 2026 11:09:00 +0000</pubDate>
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    <category>demi vierge</category>
<category>halbjungfrauen</category>
<category>petting</category>

</item>
<item>
    <title>Die Sünderin in Romanen für die Massen</title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/63-Die-Suenderin-in-Romanen-fuer-die-Massen.html</link>
            <category>Sünden </category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktion - sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:53 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;1165&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/willing_sinner_2.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/willing_sinner_2.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/willing_sinner_2.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Willig, zögerlich oder gezielt - das Wort &quot;Sünde&quot; im Titel hilft beim Verkauf &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Nichts eignet sich so gut für erotische Romane wie die Sünde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hat den modrigen Geruch des Verderbens, in das sich die Heldinnen und Helden der Trivialliteratur stürzen. Diese sinnliche, teuflische Süße, die Frauen und Männer verlockt, sodass sie an den Abgrund ihrer moralischen Festigkeit gelangen. Das Tänzchen an den Klippen der Lust reizt die Leserinnen und Leser - nicht allein wegen der Erotik, sondern wegen der dramatischen Zuspitzung. So sagt die Autorin Elizabeth Benedict beispielsweise über den Ehebruch:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wenn es um das Thema Untreue geht, ist die Dramatik schon in der Begegnung mit eingebaut.  &lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Besonders wirkungsvoll ist die Frau als Verkörperung der Sünde, die sich in knapper oder durchsichtiger Kleidung auf einem Sofa, Stuhl oder Teppich rekelt. Sie konnte eine Prostituierte, Zufallsbekanntschaft oder gar die Ehefrau eines anderen Mannes sein. Thematisch reichen die Titel von der Sünderin aus Zufall über die willige Sünderin, bis zur schamlosen Sünderin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin – es heißt, dass die Dramatik des Geschehens bei der verbotenen Lust größer sei als die Schilderung der Details. Und insofern dürfte der eine oder andere Leser dennoch von den einfachen Plots begeistert gewesen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_right&quot; style=&quot;width: 160px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:54 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;160&quot; height=&quot;236&quot;   srcset=&quot;&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/willing_sinner_heft.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Das Buch&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;em&gt;Bild: Originalgrafik (hier restauriert)  dem Vernehmen nach von Reginald Heade, englischer Illustrator, Text von Roland Vane, erschienen 1952. Im Grunde war das Heft ziemlich teuer. Nach heutiger Kaufkraft kostete es damals etwa vier US-Dollar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zítat aus: Erotik schreiben, Berlin 2002&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 08 May 2026 14:59:00 +0000</pubDate>
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    <title>Die Geschichte der Erbsünde</title>
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            <category>Begriffe und Hintergründe</category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktion - sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:50 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;1544&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/eva_afrika.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/eva_afrika.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/eva_afrika.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Eva wird von Schlangen verführt - die Erbsünde&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Aus der Sicht der Naturwissenschaften werden Menschen in der gleichen Weise gezeugt und geboren wie ihre Artverwandten auch. Doch anders als diese sollen Menschen einen Makel haben: Der Sündenfall ist zwar nicht „ererbt“, aber er wirkt dennoch in uns Menschen weiter. So jedenfalls will es die &lt;a href=&quot;https://chrismon.de/artikel/2013/19496/schuld-und-moralische-veranwortung-warum-sind-wir-suender&quot;&gt;moderne theologische Interpretation&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Katholizismus nennt man den „Sündenfall“ nach wie vor die „Erbsünde“. Theologen versuchen gelegentlich, diese Lehre auf das Jahr 418 zu datieren. Doch erst seit dem 16 Jahrhundert sprechen katholische Christen offiziell von „&lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Konzil_von_Trient&quot;&gt;der Erbsünde&lt;/a&gt;“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Makel der Frauen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauen den Makel der Sünde als „Verführung“ anzuhängen, geht allerdings bereits auf den Schriftgelehrten Jeschua ben Eleazar zurück. Er schrieb:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;(Die Frauen …) sollen sich ruhig und still verhalten. Denn zuerst wurde Adam geschaffen, dann erst Eva.  Es war auch nicht Adam, der vom Verführer getäuscht wurde; die Frau ließ sich täuschen und übertrat das Gebot Gottes.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Dies entspricht ganz der Auffassung, dass die Frau diejenige war, die aus Schwäche das Gebot übertreten hatte _ und vor dort bis zum &lt;em&gt;Etikett der Minderwertigkeit&lt;/em&gt; war es nur noch ein Schritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verdächtigungen als Sünderinnen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es klingt gut, zu sagen: „&lt;em&gt;Wir sind allemal Sünder.“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch den &lt;a href=&quot;https://www.lebenjetzt.eu/steyler-inside/detail/adam-eva-und-die-frage-der-schuld.html&quot;&gt;Frauen&lt;/a&gt; hängt nach wie vor an, dass sie nicht stabil genug sind, sich der Verführung zu widersetzen. Andererseits werden sie allerdings immer  wieder bezichtigt, selbst als Verführerinnen aufzutreten und auf diese Weise die Sünde fortzuschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diese Weise wird der „Sündenfall“ immer wieder neu genährt – und jeder, der will, kann an ihn erneut anknüpfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eines sollten wir nicht vergessen: Die Menschheit hat eine vielfältige Kultur entwickelt, zu der auch Religionen gehören. Sie dienen seit nahezu 50.000 Jahren dazu, Kulturen der verschiedensten Art abzustützen, aber auch dazu, sie zu erneuern und den Bedürfnissen der Menschen anzupassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre es nicht unsere Pflicht, vor allem dafür zu sorgen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Quelle für das Zitat: &lt;a href=&quot;https://www.bibleserver.com/cross-reference/GNB/Jesus%20Sirach25,24&quot;&gt;Bibelserver&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Skulpturen von von Eva, Adam, Teufel - unbekannter afrikanischer Künstler, Foto: Redaktion Sehpferd&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 15:07:00 +0000</pubDate>
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    <category>adam</category>
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    <title>Lust, Genuss oder Sünde?</title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/58-Lust,-Genuss-oder-Suende.html</link>
            <category>Begriffe und Hintergründe</category>
            <category>Ethik, Moral und Sexualität</category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktion - sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:51 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;291&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/suenderi_oder_nicht.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/suenderi_oder_nicht.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/suenderi_oder_nicht.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Genießerin oder Sünderin?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;blockquote&gt;Die Veränderung meiner Gesichtsfarbe verrät bei dieser Gelegenheit alles, was in meinem Herzen vorgeht. Diese entdeckt Ihre Wahl und meine Neigung, die mir … Beifall und Ehre bringen, und künftig mein ganzes Glück ausmachen werden.&lt;/blockquote&gt;&lt;em&gt;Luise Adelgunde Victorie Kulmus im 18. Jahrhundert&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &lt;em&gt;neues Blog über die Lust?&lt;/em&gt; Das schon – wenn sie von ganzem Herzen mit sinnlichem Verlangen geschenkt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr habt sicher schon bemerkt – wir geben uns literarisch. Denn alles, was in diesem neuen Blog stehen wird, dreht sich um die Sinneslust. Wie wir Menschen sie schenken und wie wir sie genießen. Wie wir zugleich über unsere Gedanken erröten, an ihnen zweifeln und wie wir dennoch in ihre Tiefen abtauchen werden – völlig von Sinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Worte, die Vernunft  und die Ekstase &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Ekstase der Lust finden auch unsere heutigen Autoren kaum „die rechten Worte.“ Denn wenn wir zu „wissenschaftlich“ schreiben, dann sagt uns jeder: „Na, so redet doch kein Mensch…“. Schreiben wir andererseits zu deutlich, was gerade stattfindet, dann heißt es oft: „Solche Ausdrücke haben in einem guten Text nichts zu suchen“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Beschreiben, wie es sich anfühlt?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine dritte Möglichkeit: Sie heißt “Show, Don’t Tell“, und sie durchzieht die gesamte moderne Literatur. Doch sobald wir die Feder wetzen oder die Tastatur malträtieren, merken wir: Je intensiver wir die Gefühle der Heldinnen und Helden beschreiben, umso frivoler wird der Text. Als „frivol“ gelten dabei jene sinnliche Zeilen, die sich an der moralischen Grenzkontrolle vorbeimogeln und unmittelbar auf den Unterleib einwirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ja, und nun? &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde schreiben alle über Begierden oder wenigstens über Leidenschaften. Gelesen wird nur, was zumindest „in groben Zügen“ mit den eigenen Wünschen, Gelüsten und Fantasien übereinstimmt. Ob Abscheu oder Zuneigung: Leidenschaft zählt. Wir werden also einen Hauch von Frivolität zulassen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Lust drängt nach außen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was dabei passiert, ist genau das, was uns auch in der Realität begegnet. Unsere Lust drängt nach außen, sucht den intensiven Genuss und trifft auf Hürden, die manchmal überwunden werden und dann wieder nicht. In beiden Fällen tauchen Fragen auf. „Wie konnte es dazu kommen“, ist die eine, „warum habe ich diese Möglichkeit verpasst“ ist die andere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davon werden wir hier schreiben. Von der Lust, dem Genuss daran, der Versagung und dem, was davon zurückbleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Sünde, Buße, Reue? &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das letzte Wort hast du … wer sonst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zitat aus einem &lt;a href=&quot;https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52244/1/9783110217759.pdf&quot;&gt;Briefwechsel&lt;/a&gt;) 
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    <pubDate>Sat, 02 May 2026 13:05:00 +0000</pubDate>
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    <category>genuss</category>
<category>lust</category>
<category>reue</category>
<category>sinnlichkeit</category>

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    <title>Wie die Sünden in unser Leben eindrangen </title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/61-Wie-die-Suenden-in-unser-Leben-eindrangen.html</link>
            <category>Begriffe und Hintergründe</category>
            <category>Ethik, Moral und Sexualität</category>
            <category>Sünden </category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktion - sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:49 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;573&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/suenden_fall.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://lustsuenden.de/uploads/suenden_fall.jpg 620w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/suenden_fall.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Der Sündenfall - aus der Sicht eines afrikanischen Künstlers&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Erst das Zusammenspiel der Gegensätze erzeugt die Dinge dieser Welt. Sie alle gehen auf den einen Weg zurück. Deshalb gewinnt man manchmal, wenn man etwas verliert, oder man verliert, wenn man etwas gewinnt.&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Lao-Tse&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Sünde“ existiert in der Form, in der westliche Gesellschaften sie verwenden, nur als Teil des Christentums. „Fleischliche Sünden“, also das Fehlverhalten in sexuellen Belangen, gehen auf Paulus von Tarsus zurück, der besser als „Apostel Paulus“ bekannt ist. Er lebte bis zum Jahr 50 n. Chr. Der Kirchenlehrer Augustinus von Hippo (354 – 430) entwickelte daraus eine moralische Lehre, die bis heute als „Denken des Abendlandes“ gilt. Auf ihn wird auch die von der katholischen Kirche vertretene Sexualmoral zurückgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Der spanische Jesuit und Moraltheologe Thomas Sanchez (1550–1610) interpretiert diese Thesen in sein monumentales Werk „De sanft matrimonii sacramento“ (&quot;Über das heilige Sakrament der Ehe&quot;). Es sollte den Priestern helfen, die begangenen leiblichen Sünden genau zu hinterfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Autor Werner Fuld schreib dazu (1):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Der Priester musste die Beichtenden fragen, welche Stellung sie beim Liebesakt einnahmen, wie oft und wie lange sie miteinander schlafen, ob die Frau einen künstlichen Penis benutzte und wie sie sich damit befriedigte, ob ein Paar Oralverkehr pflegte und ob die Frau dabei den Samen schluckte.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nicht-Christen reden nicht von Sünden - aber auch von Werten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Nicht-Christen haben Wertvorstellungen. Sie werden aber unterschiedlich behandelt, je nachdem, ob sie …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Gegen geltende Gesetze verstoßen.&lt;br /&gt;
-	Den Vorstellungen der eigenen Kultur widersprechen. &lt;br /&gt;
-	Gegen anerkannte ethische Werte verstoßen. &lt;br /&gt;
-	Sonstigen Vorstellungen und Normen widersprechen.&lt;br /&gt;
-	Nur in bestimmten Gruppen oder Gemeinschaften gültig sind.&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;So etwas tut man nicht!&lt;/h1&gt;&lt;strong&gt;Menschen entwickeln sich - Werte ändern sich &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wir alle noch sehr jung waren, haben wir gehört, dass uns etwas „verboten“ ist, aber auch, dass „man so etwas nicht tut“. Manchmal haben wir eine Begründung dazu bekommen, etwa „es könnte dir schaden“, „es schadet unserem Ruf“ oder auch „es könnte jemandem schaden … deswegen tut man es besser nicht.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Erwachsene haben wir Menschen unser persönliches Geflecht von Grundsätzen entwickelt. Wie in einem Puzzle gehörten dazu durchaus unterschiedliche Werte. Zu Anfang wusste niemand von uns, ob dieses Gebilde der Realität standhalten würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit wachsendem Alter haben die meisten Menschen jedoch entdeckt, dass es zu schwer ist, den eigenen &lt;strong&gt;Maximalanforderungen&lt;/strong&gt; gerecht zu werden. Die eigenen Wertvorstellungen werden dann skaliert, beispielsweise, wenn es um die „absolute Aufrichtigkeit“ geht oder die „unverbrüchliche Treue“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Maßstab ist das Verhalten &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden wir nicht mehr danach beurteilt, ob wir „sündigen“ oder ein „gefestigtes Leben“ führen, sondern in welchem Maße wir als Persönlichkeiten glaubwürdig sind. Und weil sich die Persönlichkeit letztlich fast ausschließlich in unserem Verhalten niederschlägt, wäre dies ein Anfang, unser eigenes Verhalten zu überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um auf das zu Anfang genannte Zitat  zurückzukommen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Welt aus Gegensätzen besteht, dann können wir sie zumindest ausführlich beschreiben und sie somit allen zugänglich machen. Und schließlich können wir uns selbst mit gutem Gewissen irgendwo einordnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt; Fuld, Werner:  Eine Geschichte des sinnlichen Schreibens&quot;,  Berlin 2014.&lt;br /&gt;
Skulpturen von von Eva, Adam, Teufel - unbekannter afrikanischer Künstler, Foto: Redaktion Sehpferd&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 15:38:00 +0000</pubDate>
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    <category>augustinus</category>
<category>lust</category>
<category>paulus</category>
<category>sanchez</category>
<category>sünde</category>
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    <title>Flirten - das sinnliche Zündeln mit der Lust </title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/59-Flirten-das-sinnliche-Zuendeln-mit-der-Lust.html</link>
            <category>Ethik, Moral und Sexualität</category>
            <category>Lüste</category>
            <category>Meinerwerks frivole Gedanken</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hanne Lore Meinerwerks)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:46 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;671&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/elegant_lady_620.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://lustsuenden.de/uploads/elegant_lady_620.jpg 620w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/elegant_lady_620.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ein kleiner Flirt gefällig?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Wer ein Bonmot zum Thema Flirt sucht, dem schenke ich gerne dies:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Flirten ist der Versuch, gleichzeitig ein Feuer zu entfachen und es zu löschen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Dieses etwas spitzmündige Zitat (1) drückt am besten aus, was es für einen Menschen bedeutet, einen Flirt einzugehen. Ein Drahtseilakt, der sorgfältig ausbalanciert werden sollte, wenn du am anderen Ende wieder in dem Zustand zurückkehren willst, mit dem du begonnen hast. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie attraktiv bin ich für den anderen Menschen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kein Wunder, dass überwiegend sehr erfahrene und selbstbewusste Frauen versuchen, die Sinne beim Flirt im Gleichgewicht zu halten. Die Grundfrage ist einfach: „&lt;em&gt;Wie attraktiv bin ich in diesem Moment für den Menschen, der vor mir sitzt?“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon kann das Spiel mit der sinnlichen Eitelkeit beginnen. Wahrscheinlich kennst du deine Lieblingsrolle beim Flirt. Wenn nicht, dann beginnst du am besten mit etwas gespielter Naivität. Alles, was du tust, sollte so wirken, als wäre es der reine Zufall. Jedes Wort, das fällt, soll klingen, als würdest du es zum ersten Mal aussprechen. Es macht sich wirklich gut, wenn du das Gefühl mit einspielst, dich zu schämen oder ein klein wenig zu erröten. Etwas lächeln, intensiver Augenkontakt – kleine, harmlose Gesten. Sich selbst ein wenig berühren, wie sich jemand eben zufällig berührt. Oder die andere Person kurz berühren, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Oh, Pardon ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Freude am Flirt - unabhängig von Alter und Status&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Rolle hast du kein Alter und keinen Status – und sogar deine Orientierung kann schwanken. Über 40? Kein Problem. Das sinnliche Lächeln einer 60-jährigen Frau kann Männer zwischen 30 und 80 verzaubern. Verheiratete Frauen über 40 flirten oft heftiger als entsprechende Singlefrauen, und sie senden häufiger non-verbale Botschaften (2) aus. Bleibt die Orientierung. Eine sinnliche Unterhaltung mit einem Mann? Sehr schön, wenn er die Kunst beherrscht. Und mit einer Frau? Sehr aufregend, weil es die heimlichen Wünsche berührt. Aber doch irgendwie anders. Das Zauberwort zu beiden Welten heißt „Heteroflexibilität“ (3). Das klingt sehr gelehrt, aber es steht eigentlich nur für die Neigung, der sinnlichen Person zu verfallen – wenigstens in der Gedankenwelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was wäre, wenn ...?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Autorinnen nenne den Flirt eine Anwendung der „Was-wäre-wenn-Methode“. Du kostest den Flirt aus, so als wäre es schon die sinnliche Erfahrung selbst. Und du beendest ihn, um in deine Alltagswelt zurückzukehren. Oder … nun ja, oder eben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglich, dass du bei deinem Gegenüber Hoffnung geweckt hast. Das ist das Risiko beim Flirt. Oder anders ausgedrückt: Alles, was du tust oder unterlässt, kann jemand anderem schaden oder nützen – oder gar nichts verändern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1) Das Zitat wird einer Schauspielerin zugeschrieben, dafür fanden wir aber keine Belege.&lt;br /&gt;
(2) Aus der Entfernung wirken hauptsächlich die Erscheinung und die Gestik. Die Mimik wirkt eher aus der Nähe. &lt;br /&gt;
(3) Flirts zwischen Frauen sind nicht ungewöhnlich - nachzulesen in &quot;Bi&quot;, München 2022&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 03 May 2026 10:14:00 +0000</pubDate>
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    <category>drahtseilakt</category>
<category>flirt</category>
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    <title>Der Kuss auf dem Toilettenpapier</title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/60-Der-Kuss-auf-dem-Toilettenpapier.html</link>
            <category>Küsse </category>
            <category>Meinerwerks frivole Gedanken</category>
    
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    <author>nospam@example.com ( Ukux Oxisana)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_left&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:47 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;580&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/einmal_eine_rolle_toilettenpapier_kuessen.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://lustsuenden.de/uploads/einmal_eine_rolle_toilettenpapier_kuessen.jpg 620w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/einmal_eine_rolle_toilettenpapier_kuessen.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Bitte weißes Toilettenpapier verwenden ...&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Heute schon Toilettenpapier geküsst? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, noch nicht? Dann wird es aber Zeit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Nimm eine volle, unbenutzte Rolle eines weißen Toilettenpapiers.&lt;br /&gt;
2.	Trage so viel von dem schmierigsten Lippenstift auf, den du hast.&lt;br /&gt;
3.	Küss die volle, unbenutzte Toilettenpapierrolle enthusiastisch.&lt;br /&gt;
4.	Mach ein Foto von der Rolle (nicht von dir). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du hast das nicht wirklich getan, oder? 
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    <pubDate>Sun, 03 May 2026 15:28:00 +0000</pubDate>
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    <category>abdruck</category>
<category>klopapier</category>
<category>kuss</category>

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    <title>Was würde deine Mutter dazu sagen, wenn ... </title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/55-Was-wuerde-deine-Mutter-dazu-sagen,-wenn-....html</link>
            <category>Lüste</category>
            <category>Sünden </category>
    
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    <author>nospam@example.com (redaktion - sehpferd)</author>
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    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:44 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;1075&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/deine_mutter_bettstiefel.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://lustsuenden.de/uploads/deine_mutter_bettstiefel.jpg 620w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/deine_mutter_bettstiefel.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Mutter würde sagen: Trag noch Bettstiefel dazu ... oder?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Die vorwitzige Maus hat die richtige Frage gestellt - und die Antwort könnte zutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Doch was sind eigentlich &quot;Bettstiefel&quot;?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ihr die KI fragen solltet, was Bettstiefel sind, dann wird euch etwas über orthopädische Schuhe erzählt. Das ist sicher eine lobenswerte Information. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur ... da gibt es doch noch diese Stiefel, die Frauen manchmal anziehen, wenn sie einen verwöhnten Herrn noch etwas intensiver verwöhnen wollen. (Es darf durchaus der Verlobte oder Ehemann sein). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also: Wenn er dich gerne in verführerische Dessous sieht, dann wird er wahrscheinlich auch Interesse an dir in Bettstiefeln haben. Und falls er an dir an deiner Dominanz interessiert ist, dann wird er danach lechzen, dich in diesem Outfit zu sehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du kannst auch eine Fantasie-Geschichte dazu schreiben. Das Thema begeistert immer wieder - und es regt darüber hinaus die eigenen Lüste an. Also viel Spaß beim Versuch. Und falls du Erfolg damit hattest - lass es uns hören. Wir sind neugierig.   
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 21 Dec 2025 12:29:00 +0000</pubDate>
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    <category>bettstiefel</category>
<category>dessous</category>
<category>lingerie</category>
<category>wäsche</category>

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