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Fühlen ist ein wundersames Gefühl - die Emotionen

Aus Gefühlen werden manchmal Emotionen - und es ist gut zu wissen, wo die Unterschiede liegen. Zweiter Teil: Wenn aus Gefühlen Emotionen werden. Wir verwenden ein vereinfachtes Deutsch, das sich an Erwachsene und ältere Schüler wendet.

Wenn uns Gefühle bewegen, heißen sie Emotionen

Wir bitten euch, zu unserem neuen - selbstverständlich kostenlos lesbaren - Blog realfeelingspro zu wechseln, wenn ihr mehr wissen wollt.

Was Gefühle sind und was sie bedeuten

Gefühle, Emotionen und Lüste
Gefühle sind – das muss ich unbedingt vorausschicken, in unserer Sprache zweierlei. Einmal ist es das, was wir mit unseren "Fünf Sinnen" aufnehmen und was dabei mit uns passiert. Man sagt dann auch, „Empfindungen“ dazu oder ganz vornehm „Sinneseindrücke“. Zweitens wird das Wort verwendet, wenn wir uns mit den Wirkungen von Gefühlen beschäftigen. Dann sagen wir Emotionen dazu.

Alle wichtigen Gefühle haben etwas mit unserer Natur zu tun

Die Natur hat uns einige „Basisgefühle“ mitgegeben, zum Beispiel Liebe, Freude, und Überraschung. Aber auch Traurigkeit, Ekel und Angst gehören dazu. Meist sagen uns Forscher, dass wir zumindest einen Teil davon benötigen, um zu überleben.

Gefühle, Gedanken und Emotionen

Diese Gefühle lassen sich schlecht beschreiben – das hast du sicher schon selber festgestellt. Manchmal kommen sie in dir auf, weil du etwas siehst oder hörst – zum Beispiel ein Geräusch, dass dir „Angst macht“. Manchmal kommen sie aber auch von „innen“, und dann hast du meistens keine Ahnung, warum das so ist.

Wenn dein Gefühl „aus dir heraus will“, sprechen Wissenschaftler von einer „Emotion“. Das ist ein Fremdwort und heißt, dass dich deine Gefühle sehr „bewegen“. Du erkennst so etwas daran, dass sie deinen Körper belasten, deine Stimmung vermiesen und dein Gehirn beschäftigen. Und vor allem merkst du, dass andere diese Gefühle erkennen. Du selbst hats dann oft den Wunsch, mit jemandem darüber zu reden.

Gefühle, die aus der Chemie kommen

Der Körper von uns Menschen kann selbst Stoffe herstellen, die uns trauriger oder glücklicher machen. Das nennt man „biochemische Prozesse“, und sie spielen eine gewaltige Rolle im menschlichen Leben. Besonders wichtig sind sie für den sozialen Zusammenhalt, die Freude am Leben und auch, um die Geschlechtslust anzuregen.

Irrtümer über den "Sitz" der Gefühle

Bleiben wir noch einen Moment bei den allgemeinen Gefühlen, denn es gibt auch Irrtümer darüber. Beispielsweise, dass die guten Gefühle aus dem Herzen kommen, während die schlechten Gefühle aus unserem Denken entstehen. Manchmal wird auch gesagt, dass „Bauchgefühle“ wichtiger und wertvoller sind als andere Gefühle. Das ist nicht richtig, denn jeder Mensch lernt aus der Erfahrung, was für ihn wichtig ist und was nicht.

Verwirrung durch Gefühle und Erwachsen werden

Wahr ist aber, dass unsere Gefühle dann und wann verwirrend sind und wir nicht mehr wissen, wie wird damit umgehen sollen. Dann sollten wir mit jemandem sprechen, dem wir vertrauen und der gut zuhören kann.

Kommen wir wieder zurück zu den Gefühlen, die mit der Geschlechtslust zusammenhängen, also mit dem Sex und so. Sie entstehen mit dem Beginn der Pubertät. Es sind mächtige Drogen, die der Körper dabei erzeugt und einsetzt. Für uns Menschen sind sie zuerst verwirrend, weil wir am Anfang keine Ahnung haben, wie wir damit umgehen sollen. Dazu brauchen wir vor allem Zeit. Wir versuchen, unsere bisherigen Erfahrungen mit dem „Neuen“, was da auf uns zukommt, in Einklang zu bringen, und das funktioniert ganz schlecht. Uns beliebt also nichts übrig, als uns an das „Neue“ anzupassen und uns darauf vorzubereiten, dass dieser Trieb unser Leben verändern wird.

Ich hoffe nun, alles so einfach wie möglich erklärt zu haben. Wenn du mehr wissen willst, kannst du hier demnächst weiterlesen. Wir versuchen immer, die Texte einfach zu halten, aber sie werden länger, wenn wir etwas genau erklären sollen.

Hinweis: Diese Artikel wurde bewusst in einfacher Sprache verfasst. Er kann für Unterrichts- und Ausbildungszwecke genutzt werden.
Einführung zur Online-Reihe "Fühlen ist ein seltsames Gefühl" - Vorwort.

Musst du die Sünden fürchten?

Die Erbsünde - hier verführt der Teufel selbst ...
Der Artikel "musst du die Sünden fürchten?" versucht, in einfachen Worten zu sagen, was der Unterschied zwischen Verfehlungen, allgemeinen Sünden und sogenannten "fleischlichen Sünden" ist.

Ich habe versucht, eine Antwort darauf zu finden, was Sünden eigentlich sind und wie du sie erkennst. In den Zeiten des Internets ist dies nicht einfacher geworden, sondern wesentlich komplizierter. Es gibt einfach zu viele Meinungen und sehr wenig Wahrheiten, die sich überprüfen lassen.

Was wir wissen - die Ethik kennt keine "Sünde"

Bleiben wir zunächst beim Bekannten. Wer bei vollem Bewusstsein gegen ein allgemein anerkanntes Gesetz der Sittenlehre („Ethik“) handelt, kann anderen damit einen Schaden zufügen. Das ist aber noch keine Sünde, sondern eine „Verfehlung“. Wenn du sie bereust, kannst du sie vielleicht wieder „gutmachen“. Solche Verfehlungen begehen fast alle Menschen manchmal – wir sind eben keine „idealen Menschen“, vor allem aber sind wir keine „Heiligen“.

Die "Sünde" gibt es nur in der Religion

Das sieht anders aus, wenn du religiös bist. Dann wird aus der Verfehlung gegen deine eigenen Grundsätze oder aus den Sorgen, die du anderen damit bereitet hast, eine Sünde. Der gläubige Mensch, so lehrt man uns, kennt die göttlichen Gesetze genau, und er achtet sie. Wenn er nun aus freiem Willen etwas tut, was gegen diese Gesetze verstößt, dann sündigt er. Was im Klartext heißt: Nur der Anhänger einer Religion kann „sündigen“. Ob diese Sünden „vergeben“ werden können, ist ein Thema der Theologie, und es gibt höchst unterschiedliche Meinungen, wie dies geschehen kann.

Der falsche Begriff: "Sünden des Fleisches"

Aus religiöser Sicht gibt es „fleischliche Sünden“, die wieder aus der „fleischlichen Begierden“ hervorgehen. Die beiden Begriffe sind Umschreibungen für die menschliche Sexualität. Manche Texte aus der religiösen Welt behaupten, dass der Geschlechtsakt gemieden werden soll – der Mensch soll Gott lieben und nicht die fleischliche Lust. Andere religiöse Texte nennen die Sexualität eine „gute Gabe Gottes“. Aus den unterschiedlichen Sichtweisen des Glaubens werden oftmals Vorschriften über den Geschlechtsverkehr abgeleitet.

Die Theologie hat stets Schwierigkeiten damit, die vielfältigen sexuellen Verbote zu begründen. Doch wenn ich darauf eingehen würde, müsste ich komplizierte Gedankengänge aus der Religionswissenschaft aufrollen. Das tun nicht einmal gläubige Christen.

Diese Artikel wurde bewusst in einfacher Sprache verfasst. Er kann für Unterrichts- und Ausbildungszwecke genutzt werden.
Bild: Liebesverlag-Archiv. Skulptur eine afrikanischen Künstlers.

Ein anständiges Blog über unanständige Themen

Eine Person, die viele namenlose Personen verkörpert
Ukux Oxisana ist unser Quelle für alles, was mit der Lust zu tun hat. Diese Person ist weder männlich noch weiblich, weder gut noch böse und auf keinen Fall ordinär. Er/sie beschreibt mal nüchtern, mal in blumigen Worten alles, was den Menschen Lust bereitet. Der Name kann, je nach Lesart „miteinander reden“ oder „du bist verliebt“ bedeuten. Die Themen reichen von der Viktorianischen Ära im Vereinigten Königreich bis hin zu den kompromisslosen Short-Storys der Jetztzeit. Kurz: es handelt sich um eine Kunstperson, die Lüste aufgreift und verständlich darstellt.

sehpferd - der Chef erklärt Begriffe
Ich selbst bin sehpferd, der Inhaber dieses Blogs. Ich habe mich drauf spezialisiert, schwierige Begriffe aus alter und neuer Zeit zu erklären. Dabei greife ich auf ebenso vielfältige wie umfassende Quellen zurück. Es sind Bücher aus alter und neuer Zeit, aber auch Erinnerungen an Gespräche, die ich einmal geführt habe. Und ich ergänze sie durch aktuelle, verlässlich
Informationen aus der Wissenschaft.

Wenn du dieses Blog liest, sollte in der Lage sein, die Wertvorstellungen vergangener Epochen anzuerkennen. Das gilt auch, wenn du darüber ganz anderer Meinung bist. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde über Moralvorstellungen, Ethik, Geschlechterrollen und Machtverteilung völlig anders gedacht als heute. Wurde? Reste dieses Denken blieben und sie sind noch heute in Fragmenten oder auch „pur“ in den Köpfen haften.

Viele Menschen sehnen sich heute wieder nach den „guten alten Zeiten“, in denen noch „alles normal“ war. Dazu kann ich sagen: Sie waren wesentlich „perverser“, weil die reichen Menschen jener Zeit alle Lüste auskosteten, die durch falsche Versprechungen oder für Geld zu haben waren.