<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>

<rss version="2.0" 
   xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
   xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
   xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
   xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
   xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
   xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
   >
<channel>
    
    <title>Illusionen, Liebe, Sex, Lust und Sünde - Begriffe und Hintergründe</title>
    <link>https://lustsuenden.de/</link>
    <description>betrachtungen ueber ungewoehnliche gefuehle, illusionen,  lust und liebe</description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <generator>Serendipity 2.5.0 - http://www.s9y.org/</generator>
    <pubDate>Wed, 20 May 2026 12:29:30 GMT</pubDate>

    <image>
    <url>https://lustsuenden.de/templates/2k11/img/s9y_banner_small.png</url>
    <title>RSS: Illusionen, Liebe, Sex, Lust und Sünde - Begriffe und Hintergründe - betrachtungen ueber ungewoehnliche gefuehle, illusionen,  lust und liebe</title>
    <link>https://lustsuenden.de/</link>
    <width>100</width>
    <height>21</height>
</image>

<item>
    <title>Lob des Handjobs</title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/74-Lob-des-Handjobs.html</link>
            <category>Begriffe und Hintergründe</category>
            <category>Meinerwerks frivole Gedanken</category>
            <category>Sünden </category>
    
    <comments>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/74-Lob-des-Handjobs.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://lustsuenden.de/wfwcomment.php?cid=74</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://lustsuenden.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=74</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Hanne Lore Meinerwerks)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1025px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:65 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1025&quot; height=&quot;689&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/hand_handschuh_fantasie.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/hand_handschuh_fantasie.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/hand_handschuh_fantasie.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Damals auf der Couch ... erinnerst du dich?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Die Lust, die du deinem (oder irgendeinem) Mann mit einem sinnlichen Handverkehr schenken kannst, wird fast immer unterschätzt. Das mag daran liegen, dass du oder auch dein Partner „damals“ zu schnell zu anderen Methoden übergegangen bist, die Männer angeblich bevorzugen. Feuchte Lippen, warme Mundhöhlen oder eben das „volle Programm“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und deine Hände? Deine Finger? Das sanfte Streicheln, der beherzte Griff, die exklusive Massage der intimen männlichen Sensoren? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nur, was du gerne tust, wird auch zum Genuss&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das wichtigste zuerst: Alles, was du an einem Mann tun willst, wird lustvoller, wenn du selber Freude daran hast. Und auch der Mann fühlt sich wohler, wenn du eine Frau bist, die sich ein bisschen „mit so etwas“ auskennt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du vermutest, dass er seine ganze lustvolle Energie aus seinem Penis herausholt, liegst du falsch. In Wahrheit läuft dabei ein Mechanismus ab, bei dem der Penis nur zeigt, wie weit die Begierde schon gediehen ist. Die Reibung unterstützt den Weg zum Ziel: die Ejakulation. Doch wann die Reibung groß genug ist und somit die Schleusen für den Samenfluss geöffnet werden können, entscheidet der Körper in Eigenregie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Deine Hand und sein Körper &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach ja – Männer haben durchaus mehrere „erogene Zonen“. Dazu gehören beispielsweise die Hodensäcke, der Damm, die Rosette und nicht zuletzt die Prostata, die unglaublich sensibel reagiert, wenn du sie berührst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und was für doch noch wichtig sein könnte – deine Hand ist mehr als eine Umklammerung. Du kannst die Innenfläche nutzen, um deinen Mann  sanft zu stimulieren, aber auch einen oder mehrere Finger. Mit ihnen kannst du eine feste Umklammerung erreichen oder eine Art beweglichen Schlauch simulieren. Soweit dein „Handwerkzeug“. Hinzu kommen noch Gleitmittel, manchmal auch Reizstoffe und dann wieder ein altmodischer Vibrator. Gelobt sei, was wirkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;In der Ehe ist es einfacher&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du mit dem Mann verheiratet bist oder ihr eine gemeinsame Wohnung hat, kannst du ihn durch die Jeans, durch die Unterhosen oder natürlich „ganz unten ohne“ beglücken. Und du hast den Vorteil, dass du ein langes Vorspiel, mehrere spannende Akte und ein sehr intimes Nachspiel in den Handjob integrieren kannst.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was trägt die Dame zum Handjob?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Freundin sagte mir mal, dass die Kleidung beim „Handspiel“ eine entscheidende Rolle einnimmt. Schon die Hand selbst kann nackt sein, aber auch von einem Leder- oder Gummihandschuh umhüllt sein. Die Gefühle sind bei unterschiedlichen Hauttypen oder Handschuhmaterialien durchaus unterschiedlich. Das klingt plausibel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manche Männer lieben es, den Hand Job mit verbundenen Augen zu genießen. Die meisten wollen dich aber sehen - entweder in strenger Leder- oder Latexkleidung oder aber in sanft-sinnlichen Dessous. Je nachdem, wie lange eure Beziehung schon andauert, kann es auch aufreizend sein, noch einmal die Kleidung „von damals“ zu tragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zeit zu haben, verlängert die Lust &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem dies alles gesagt ist, fehlt etwas sehr Wichtiges: Lass dir Zeit. Versuche nicht einfach, ihn irgendwie zur Ejakulation zu bringen, sondern gehe es langsam an. Verzögere alles ein bisschen, wenn du kannst, oder frustriere ihn ein klein wenig, bevor du wiederbeginnst, ihn zu reizen. Wenn du das beherrscht, wird „er“ immer wieder darum bitte: Mach’s noch einmal, Samira (oder wie du dich sonst beim Sex nennst). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Und wenn er dann wirklich „abspritzt“? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denk auch mal darüber nach, was hinterher mit seinem Ejakulat geschehen soll. Für manche Frauen und einige Männer ist dies der aufregendste Teil. Hatte ich deswegen Gummihandschuhe erwähnt? Ja, auch. Und ob du es glaubst oder nicht: Manche Männer sind ganz verrückt darauf, auch beim Handverkehr ein Kondom zu benutzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na schön – ich verplaudere mich so langsam, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten meiner Weisheiten habe dieses Mal von einer Amateur-Schriftstellerin erhalten und einer Frau aus dem Kreis der Babyboomer, die noch genau wusste, wie es „damals“ war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was offen bleibt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist es eine Sünde, die gute alte &quot;Handarbeit&quot; neu zu beleben? Oder ist es eine Bereicherung? Jedenfalls schadet es niemandem, so weit ich weiß.  
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 18 May 2026 17:22:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://lustsuenden.de/index.php?/archives/74-guid.html</guid>
    <category>handjob</category>
<category>handverkehr</category>
<category>sex-ersatzhandlungen</category>

</item>
<item>
    <title>Ist eine erotische Fantasie eine Sünde?</title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/72-Ist-eine-erotische-Fantasie-eine-Suende.html</link>
            <category>Begriffe und Hintergründe</category>
            <category>Ethik, Moral und Sexualität</category>
            <category>Lüste</category>
            <category>Sünden </category>
    
    <comments>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/72-Ist-eine-erotische-Fantasie-eine-Suende.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://lustsuenden.de/wfwcomment.php?cid=72</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://lustsuenden.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=72</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (redaktion - sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:63 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;700&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/sinnliche_traeume_1024.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/sinnliche_traeume_1024.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/sinnliche_traeume_1024.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Sinnliche Träume - sündige Träume?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Gewöhnlicher Sex, auch Vanille-Sex genannt, kann eine Sünde sein, wenn die Menschen von den Vorgaben der Religionen abweichen. Zudem gibt es zum Thema ungeschriebene Gesetze (Konventionen) und zu einigen Gebieten auch zwingende rechtliche Vorschriften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob sinnliche Träume Sünden sind, wird durchaus unterschiedlich beurteilt. Diese &lt;a href=&quot;https://www.christlichefachstelle.ch/ressourcen-1/pornografie-sexualit%C3%A4t-sucht/tr%C3%A4ume/&quot;&gt;Schweizer Webseite&lt;/a&gt; nennt Bibelstellen, die darauf hindeuten. Manche religiösen Webseiten geben sogar fanatischen Kämpfern das Wort, die den „Sünden des Fleisches“ den Kampf angesagt haben. Nicht alle Christen sind jedoch der Meinung, dass &lt;a href=&quot;https://www.zentralplus.ch/gesellschaft/sex-ist-suende-unsinn-sagt-der-theologe-687669/&quot;&gt;Träume&lt;/a&gt; so kritisch betrachtet werden müssen.  Im Allgemeinen herrscht jedoch die Meinung vor, dass vor allem erotische Traumfantasien nicht sündig sein können, weil in ihnen nicht die Absicht erkennbar ist, zu sündigen. Die Sünde setzt demnach also den freien Willen und eine bewusste Entscheidung voraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Soweit ein Überblick über christliche Auffassungen zu dem Sündengeahlt von Fantasien. Wenn ihr weitere Fragen habt, sprecht mit einem Geistlichen eurer Konfession darüber. &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Welche erotischen Träume kommen wirklich häufig vor? &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Träume“ sind nicht eindeutig definiert. Es kommen sowohl reine Traumfantasien wie auch „feuchte Träume“ vor – und schließlich einige Träume in „halb wachem“ Zustand, die in Zusammenhang mit der Masturbation genannt werden. Während einige Studien ein weites Spektrum an Fantasien anboten, trennten andere gröber. Daraus ergeben sich teilweise abweichende Zahlenwerte. Die Redaktion konnte euch hier aus Platzgründen nur einen kurzen Überblick geben. Die gröbere Studie stammt aus dem Jahr 2018 (Lehmiller, Sex and Psychology) und die ausführlichere aus dem Jahr 2015 von der &lt;a href=&quot;https://www.researchgate.net/publication/267627883_What_Exactly_Is_an_Unusual_Sexual_Fantasy&quot;&gt;Universität Québec&lt;/a&gt;, Canada. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Erregender Blümchensex - auch in der Fantasie der Favorit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überraschenderweise sind es die sinnlich-romantischen „feuchten“ Träume, die am weitaus häufigsten vorkommen. Männer und Frauen unterscheiden sich darin kaum. (Frauen: 92 Prozent, Männer 88 Prozent). Zu den meistgenannten sinnlichsten Wünschen gehört auch Oralverkehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Männer - Liebhaber, Abenteurer und Entdecker &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach manchen Studien wird Männern nachgesagt, in Träumen auch visuelle Details der Lust zu erleben (82 %). Ansonsten spielen aktive wie passive Dominanz (BDSM) Gruppensex, Dreier (85 %), Partnertausch, Orgien und Gelegenheitssex mit Fremden (84 %) eine dominierende Rolle. Zu den Favoriten der Männer in einer etwas gröberen Studie zählten neben „lustvollem Sex“ (99 %) sexuelle Abenteuer aller Art (97 %), BDSM-Aktivitäten und verschiedene Formen von Sex mit mehreren Personen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Frauen - Sinnliche Zärtlichkeit und die Lust, begehrt zu werden&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauen haben nach denselben Studien durchaus ähnliche, aber auch abweichende Träume. Ähnlich sind die Vorstellungen von sinnlich-zärtlichen Szenen. Soweit Gruppensex betroffen ist, lieben sie Szenen, in denen sie begehrt werden (57 %), und schließlich ist das Interesse an Dominanz und Unterwerfung recht groß (65 %). Eine große Rolle spielt auch Gelegenheitssex außerhalb der Ehe (66 Prozent). In der bereits genannten anderen Studie folgen bei Frauen auf den „lustvollen Sex“ (99 %) sogleich Abenteuer, Orgien und BDSM-Gelüste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wenn sich ein Tabu auflöst &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gender-Experimente (Rollentausch) und typische Tabu-Themen werden je nach Fragestellung unterschiedlich bewertet. Während Frauen mehr an gleichgeschlechtlichen Fantasien interessiert waren, hatten Männer mehr Fantasien über den Rollen- und Geschlechtertausch. Gerade bei diesem Thema sprechen Beobachter von einem ständigen Wandel der Auffassungen, die sich auch in einer Neubewertung der Fantasien äußert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was kannst du von hier mitnehmen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht alle sexuellen Fantasien wären auch in der Realität „Sünden“. Einige davon wären nicht einmal dann Sünden, wenn wir sie in die Realität einbringen würden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin entlasten uns die Statistiken von der Frage, ob unsere Fantasien „normal“ sind oder nicht. Würden auch nur 51 Prozent der Befragten sagen: „Ja, solche Fantasien sind normal“, dann können wir sie kaum noch als „krankhaft“ einstufen. Sind es sogar zwei Drittel, dann kommen wir dem Begriff „normal“ schon sehr nahe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was offen bleibt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine ganz andere Frage wäre, warum „Tabubrüche“ oder ähnliche Handlungen dennoch so beliebt sind. Ferner bleibt in dieser Betrachtung offen, was geschieht, wenn jemand diese Fantasien in Handlungen umwandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hinweis:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Studien mittlerweile fast zehn Jahre alt sind, darf durchaus erwartet werden, dass noch weitere Gelüste inzwischen als &quot;normal&quot; angesehen werden. &lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 16 May 2026 10:39:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://lustsuenden.de/index.php?/archives/72-guid.html</guid>
    <category>beurteilungen</category>
<category>fakten</category>
<category>fantasien</category>
<category>lüste</category>
<category>sünden</category>
<category>träume</category>
<category>zahlen</category>

</item>
<item>
    <title>Ist „Transaktions-Sex“ eine moderne Sünde?</title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/66-Ist-Transaktions-Sex-eine-moderne-Suende.html</link>
            <category>Begriffe und Hintergründe</category>
            <category>Ethik, Moral und Sexualität</category>
            <category>Lüste</category>
            <category>Sünden </category>
    
    <comments>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/66-Ist-Transaktions-Sex-eine-moderne-Suende.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://lustsuenden.de/wfwcomment.php?cid=66</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://lustsuenden.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=66</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (redaktion - sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    Ist es wahr, dass Jugendliche einander mit Sex für Leistungen oder Waren belohnen? Vor einigen Jahren gingt dies durch die Presse – begleitet von einigen merkwürdigen Studien aus der Schweiz und &lt;a href=&quot;https://blogs.taz.de/muehe_mit_tausch-sex/&quot;&gt;Holland&lt;/a&gt;. Was war das? Transaktionaler Sex? „Tausch-Sex“ („Tüschli-Sex)“ oder gar „Belohnungssex“? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was ist eigentlich transaktionaler Sex?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Meinungen darüber, was „transaktionaler Sex“ eigentlich ist, sind widersprüchlich. Manchmal heißt es, es handele sich um „Gelegenheitssex“, dann wieder um einen Austausch von Sex gegen Leistungen aller Art. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;„Beim transaktionalen Sex ist der Sex kein Selbstzweck, sondern ein Mittel, um etwas anderes gegen Sex einzutauschen“. &lt;/blockquote&gt;Weil die Grenze zwischen „Gefälligkeitssex“, „Spontansex“ und „transaktionalem Sex“ fließend ist, kann nicht in jedem Fall von Prostitution gesprochen werden. Auch das moderne „Dating“ kennt Elemente von „Geben und Nehmen“, die von der Frage gelenkt werden: „Wie viel muss ich geben, und was bekomme ich dafür?“ Das Lexikon über „&lt;a href=&quot;https://nehmenodergeben.de/doku.php?do=search&amp;id=start&amp;q=transaktionssex&quot;&gt;Geben und Nehmen&lt;/a&gt;“ gibt dazu eine genauere Definition. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Tausch in der Beziehung - alles gegen alles andere&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine romantische Vorstellung besagt, dass Liebe eine reine Herzensangelegenheit ist, die nicht von anderen Erwägungen getrübt werden sollte. Doch schon bei der Wahl von Freundinnen und Freuden im Jugendalter fragen sich die Menschen, von welchen dieser Beziehungen sie den höchsten Gewinn haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer als nett, freundlich, zuvorkommend oder einfühlsam gilt, bringt in eine Beziehung einen emotionalen Vorteil ein. Mit den Jahren erkennen die jungen Menschen, dass daraus eine Art Tauschhandel entsteht: Einer kann, weiß oder hat etwas, das der andere nicht kann, weiß oder besitzt. Wenn zwei Menschen ein Paar werden wollen, bringen sie auch ihre körperlichen, sozialen und erotischen Vorteile mit ein. Sie handeln dabei aus, mit wem sie den Lebensweg gestalten wollen. Ein gewisses Repertoire an sinnlichen Fähigkeiten erweist sich dabei als ebenso nützlich wie handwerkliche, soziale oder intellektuellen Fähigkeiten.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sex als Tauschmittel – wer spielt die „Sexkarte“ aus?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage, warum ausgerechnet Sex oder mit Sex vergleichbare Handlungen als Tauschmittel verpönt sind, liegt möglicherweise an der Sichtweise. Wer die „Sexkarte“ ausspielt, wird nicht nur bezichtigt, etwas „moralisch verwerfliches“ getan zu haben, sondern auch, sich einen ungerechten Vorteil verschafft zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück zum ursprünglichen Thema: Die Begriffe „Tauschsex“, oder „Tüschli-Sex“ kamen schnell in die Presse, verschwanden aber ebenso schnell wieder. Die Zahlen- und Faktenlage war einfach zu dünn, um bei den Leserinnen und Lesern das auszulösen, was sich die Presse möglicherweise gewünscht hätte: &lt;em&gt;Empörung über die Frivolitäten der Jugend.&lt;/em&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein Kuss oder ein Geschenk bei einer &quot;besonderen Gelegenheit&quot;?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende noch ein Hinweis für Moralisten: Jeder hat seine kleinen Geheimnisse – und wenn sie so gut wie nichts bedeuten, dann erzählt man sie vielleicht sogar einem Volksbefrager. Das klingt dann so:&lt;em&gt; „Ich habe einmal einen Drink an der Bar gegen einen Kuss getauscht“&lt;/em&gt;. In einem Kreis von feinen Damen wird die Begünstigte wahrscheinlich errötend sagen: &lt;em&gt;„Ach, diese Handtasche hat mir einmal ein Freund bei einer besonderen Gelegenheit geschenkt.“&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Weitere Quellen zum Tausch-Sex: &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&lt;br /&gt;
Österreich, (&quot;&lt;a href=&quot;https://www.heute.at/s/tausch-sex-ist-fur-manche-junge-vollig-normal-43518251&quot;&gt;heute.at&lt;/a&gt;&quot;)&lt;br /&gt;
Schweiz: (&lt;a href=&quot;https://www.20min.ch/story/tueueschli-sex-ist-fuer-manche-voellig-normal-222598911395&quot;&gt;20 Min&lt;/a&gt;) &lt;br /&gt;
Deutschland (&lt;a href=&quot;https://www.welt.de/kmpkt/article168637467/Tauschgeschaefte-Wenn-Sex-zur-Waehrung-wird.html&quot;&gt;WELT&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;
&quot;Tüschli-Sex&quot; gab es auch mit doppeltem Umlaut: &quot;Tüüschli-Sex&quot;&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 11 May 2026 12:43:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://lustsuenden.de/index.php?/archives/66-guid.html</guid>
    <category>begriffe</category>
<category>suende</category>
<category>tauschhandel</category>
<category>transaktionaler sex</category>
<category>transaktions-sex</category>

</item>
<item>
    <title>Der Harem - von der Realität zum erotischen Flagellations-Roman </title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/70-Der-Harem-von-der-Realitaet-zum-erotischen-Flagellations-Roman.html</link>
            <category>Begriffe und Hintergründe</category>
            <category>Ethik, Moral und Sexualität</category>
            <category>Sünden </category>
    
    <comments>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/70-Der-Harem-von-der-Realitaet-zum-erotischen-Flagellations-Roman.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://lustsuenden.de/wfwcomment.php?cid=70</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://lustsuenden.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=70</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com ( Ukux Oxisana)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:60 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;852&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/swoboda_die_haremstaenzerin.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/swoboda_die_haremstaenzerin.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/swoboda_die_haremstaenzerin.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Unter Frauen - der Harem als Thema &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Die erotische Literatur des beginnenden 20. Jahrhunderts trieb enorme Blüten. Das Thema der gebildeten jungen Britin, die einen Harem besuchte, schlug sich auch in der erotischen Literatur nieder. Als besonders heftige pornografische wie auch flagellantisches Werk gilt bis heute der Briefroman „&lt;em&gt;Birch in the Bodoire&lt;/em&gt;“, der auch als „Beauty in the Birch“ bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das verzerrte Sittengemälde des Orients &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch vermischt Tatsachen mit surrealen erotischen Motiven, nimmt Personen des Zeitgeschehens zum Vorbild, verzerrt ihre Motive und wird auf diese Weise zum Sittengemälde des 19. Jahrhunderts. Der Briefwechsel selbst ist frei erfunden, jedoch kommen in ihm wieder Personen und Ereignisse der Zeitgeschichte vor. Kurz. Die junge Diplomatentochter Lizzy reist mit einigen anderen Personen nach Ramallah, um den dortigen Pascha zu treffen. Mitglied der Reisegruppe ist auch ein gewisser Dr. Jacobus, der seine sadistischen Gedanken als wissenschaftlich fundierte Fakten vorträgt und der in den Briefen letztlich für Zynismus und Frauenfeindlichkeit steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die meisten Zitate aus dem Buch ungeeignet sind, um hier veröffentlich zu werden, deutet die folgende Beschreibung auf einen ähnlichen Reisebericht einer reisenden Autorin hin: (Seite 48):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Wie groß meine Neugier auch war, ich achtete sorgfältig darauf, zunächst kein übermäßiges Interesse am Harem zu zeigen. Ich sprach nur beiläufig mit dem Pascha darüber. … Er gestand, dass er eine Vorliebe für englische und europäische Mädchen habe – ebenso wie für arabische, indische und sogar karibische. Ich konnte nichts dagegen einwenden, da ich wusste, dass die Macht meines Vaters mich vollkommen schützte. Dennoch war mein Verlangen, die Schönheiten seines Serails zu erblicken, nun stärker denn je. Zu meinem Erstaunen sagte er ganz beiläufig: „Wenn du morgen Zeit hast, allein herzukommen, werde ich Nabyla anweisen, dich zu jener Galerie zu führen, von der aus du meine Schätze betrachten kannst.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Woher könnten solche Informationen stammen?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesichert ist es nicht, doch scheint es so, als ob der Autor bei der englischen Schriftstellerin Julia Sophia H. &lt;a href=&quot;https://www.researchgate.net/publication/328259708_Women_and_Orientalism_19th_century_Representations_of_the_Harem_by_European_female_travellers_and_Ottoman_women&quot;&gt;Pardoe&lt;/a&gt; nachgelesen hatte. Frau Pardoe hatte nach eigenen Aussagen Zugang zu mehreren Harems, in denen sie ganze Tage und Nächte in der Gesellschaft der Frauen verbrachte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir lesen dazu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Die Reiseliteratur von Frauen war im 19. Jahrhundert ein besonders lukratives Genre, und die Harem-Literatur erfreute sich als dessen Subgenre einer ganz besonderen Nachfrage. Diese Berichte, die von angesehenen Verlagen publiziert wurden, erschienen aufgrund ihres großen Erfolgs häufig in Zweit- oder sogar Drittauflagen.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Insofern ist zumindest die Reise, die auf 1904 datiert wurde, keine Utopie, ebenso wenig wie der Besuch einer weißen, gebildeten Frau im Harem eines Sultans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es scheint, als ob der Arzt Dr. Jacobus, einer der Schlüsselfiguren des Romans, dem tatsächlich existierenden Gynäkologen Dr. &lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Isaac_Baker_Brown&quot;&gt;Isaac Baker-Brown&lt;/a&gt; entsprach. Er hatte sich im Laufe seiner Tätigkeit einen zweifelhaften Ruhm mit seiner Praxis der Klitoris-Entfernung erworben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Fazit&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zusammenfassung ergibt sich dieses Bild: Die beiden Briefschreiber im Roman sind jeweils Zerrbilder tatsächlich existierender Personen, die Mitte oder Ende des 19. Jahrhunderts gelebt hatten. Weil der Roman von vornherein auf Leser(innen) angelegt war, die sich mit „strenger Erziehung“ beschäftigten, wurde dieses Thema Gegenstand des gesamten Romans. Die Figur des Arztes Dr. Jacobus passte hervorragend in eine Zeit, in der über Frauen „von oben herab“ geurteilt wurde, was letztlich auch auf das Vorbild zutraf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer immer die Autoren des Buches waren – sie hielten der Gesellschaft ihrer Zeit zugleich einen Spiegel vor und versuchten dennoch, dabei ein unsagbar pornografisches Buch zu schreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Hinweis: Der andere Teil des Buches – also die Briefe, die Lizzy von ihrem Bekannten Charlie empfing, haben ausschließlich etwas mit „Britischer Disziplin“ zu tun. Sie wurden aus diesem Grund hier nicht behandelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Buch selbst erschien bei zahlreichen Verlagen unter dem Namen verschiedener Autoren. Es enthält Szenen, die sich  nicht für für empfindsame Personen eignen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild: Sandor Alexander Svoboda, Ungarisch-armenischer Maler&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 14 May 2026 16:13:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://lustsuenden.de/index.php?/archives/70-guid.html</guid>
    <category>englisch</category>
<category>erotisch</category>
<category>flagellation</category>
<category>frivol</category>
<category>harem</category>
<category>literatur</category>
<category>orient</category>
<category>orientalische lüste</category>
<category>rute</category>
<category>schläge</category>
<category>schönheit</category>

</item>
<item>
    <title>Die falsche Schuld der Frauen</title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/71-Die-falsche-Schuld-der-Frauen.html</link>
            <category>Begriffe und Hintergründe</category>
            <category>Ethik, Moral und Sexualität</category>
            <category>Gefühle und Emotionen</category>
            <category>Lüste</category>
            <category>Sünden </category>
    
    <comments>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/71-Die-falsche-Schuld-der-Frauen.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://lustsuenden.de/wfwcomment.php?cid=71</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://lustsuenden.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=71</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Hanne Lore Meinerwerks)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:61 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;590&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/scham_reue.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/scham_reue.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/scham_reue.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Scham und Reue - Sinnlos?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;blockquote&gt;Normalerweise ist die Scham ein Zustand, in dem wir eine gewisse Diskrepanz zwischen Ideal und Realität erleben.&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Heidemarie Bennent-Vahle (1)&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Schuld verlangt nach einer Sühne – und auf diese Weise erleben viele Frauen nicht nur Schuldgefühle, sondern glauben auch, dass sie zur Sühne verpflichtet wären. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als „Schuldig“ gilt nach vielen ethischen, sozialen und religiösen Auffassungen die Art, in der Frauen eigene sexuelle Begierden entwickeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Frauen fragen sich in diesem Moment, ob das „wirklich in Ordnung“ ist, und manche fürchten sogar, dass sie einen „kleinen Dachschaden“ haben. Am schlimmsten aber ist oft die Vorstellung, von der Gesellschaft verachtet zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bedürfnisse, Scham und Lust &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gilt für ledige Frauen ebenso wie für solche, die in Beziehungen oder Ehen leben. Niemand ist bedürfnislos – und in den meisten Menschen schlummern wilde Fantasievorstellungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl die Fantasien wie auch die realistischen erotischen Wünsche werden als „beschämend“ empfunden. Aus dieser Veranlagung entsteht dann das Gefühl „etwas Falsches“ zu denken oder zu empfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wenn das auch für dich gilt, dann lies einfach weiter.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt; Scham – das erlernte Gefühl?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es mag sein, dass die „Scham“ ein natürliches Phänomen ist, wie viele behaupten. Aber es ist ebenso möglich, dass dir und vielen anderen Frauen ein künstliches Schamgefühl „eingepflanzt“ wurde. Wahrscheinlich hattest du keinen Anteil daran – jemand hat dafür gesorgt, dass der natürliche Anteil deines Schamgefühls „umgeleitet“ wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer – aus der Sicht vieler Menschen ist es Scham eine Art „Entschuldigung“ vor der Gesellschaft oder den unmittelbaren betroffenen Menschen. Manche schamhafte Entschuldigung schützt auch vor Strafen und sie lindert das Gefühl, etwas „bereuen“ zu müssen. Zumal dann, wenn du gar keine Reue empfindet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Deine Grenzen und die Grenzen der Männer &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal wirst du eher auf die auf die Grenzen der Männer stoßen als auf deinen eignen, wenn du deine erotischen Bedürfnisse äußerst. Es könntet sogar sein, dass sie die Moralkeule schwingen und dir sagen, du solltest dich dafür schämen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Scham, Schuld und Reue? Ist es wirklich nötig, sich solche Gedanken zu machen? Was ist der Sinn? Möglich, dass ihr euch schämt, doch das ändert sich mit der Zeit. Seid ihr schuldig? Solange ihr mit euren Wünschen niemandem schadet, sicher nicht. Und Reue? Was gibt es denn zu bereuen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gelöste Konflikte führen oft zu mehr Intimität &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immerhin ist es möglich, bereits mit den eigenen Konflikten zu hadern – das ist insbesondere dann der Fall, wenn du etwas verwirklichen willst, zugleich aber „moralische Bedenken“ hast. Dazu habe ich neulich erfahren, dass es den Menschen guttut, diesen Konflikt offenzulegen – und dadurch eine neue Intimität mit deinem Partner zu begründen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn du das kannst, dann erübrigt sich jedes weitere Wort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was offen bleibt&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel wurde weitgehend unter psychologischen oder philosophischen Aspekten veröffentlicht. Die Frage, wann udn in welcher Form wir uns schämen, bleibt allerdings weiterhin offen. Sagst du uns, wie DU dich schämst? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;(1)  Zitat aus: &lt;a href=&quot;https://ethik-heute.org/wir-brauchen-ein-gesundes-schamgefuehl/&quot;&gt;Ethik-Heute&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
Bild: sehpferd_archiv.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 15 May 2026 09:30:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://lustsuenden.de/index.php?/archives/71-guid.html</guid>
    <category>ehe</category>
<category>frauen</category>
<category>scham</category>
<category>schuld</category>
<category>sühne</category>
<category>sünde</category>

</item>
<item>
    <title>Die Sprache des frivolen Nachbarn und die Wonnen des Orients</title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/69-Die-Sprache-des-frivolen-Nachbarn-und-die-Wonnen-des-Orients.html</link>
            <category>Begriffe und Hintergründe</category>
            <category>Ethik, Moral und Sexualität</category>
            <category>Lüste</category>
            <category>Sünden </category>
    
    <comments>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/69-Die-Sprache-des-frivolen-Nachbarn-und-die-Wonnen-des-Orients.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://lustsuenden.de/wfwcomment.php?cid=69</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://lustsuenden.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=69</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (redaktion - sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:59 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;612&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/die_ankunft_derf_neuen_im_harem_rosati.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/die_ankunft_derf_neuen_im_harem_rosati.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/die_ankunft_derf_neuen_im_harem_rosati.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Ankunft und Inspektion der &quot;Neuen&quot; im Harem&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
Die Älteren unter uns werden es noch wissen: In Deutschland wurden die meisten der „obszönen“ Begriffe aus dem Französischen abgeleitet – auch wenn sie dort etwas anderes bedeuteten. Von der „Affäre“ über das „Rendezvous“ bis zum „Lendemain“ wurde viele erotische  Begriffe aus dem Französischen übernommen. Der &lt;em&gt;Fellatio&lt;/em&gt; wurde in einer „Fellatrice“ personifiziert und später in der Bordellsprache einfach als „französisch“ bezeichnet. Auch die Briten übernahmen manche dieser Wörter, wie beispielsweise das Wort „&lt;a href=&quot;https://lexikonliebe.de/doku.php?id=gamahuche&quot;&gt;Gamahucher&lt;/a&gt;“. In Deutschland verstand man die Briten als Urheber des „englischen Lasters“, das unter dem Namen „englische Erziehung“ bekannt ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Griechen, Hebräer, Römer und Orientalen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die griechische Kultur galt seitens der Schulmeister, die nach Vorbildern für die Jugend suchten, als edel. Auf der anderen Seite wussten Historiker sehr wohl, dass sie im christlichen Sinne eher zu den erotischen „Sündern“ gehörten. Römer galten ohnehin als selbstsüchtig und unmoralisch, obgleich sie schon lange vor den Germanen eine ausgeprägte Hochkultur besaßen. Und die Hebräer? Ihre Moralvorstellungen beruhen auf den dem Pentateuch, also den Büchern Mose, und sie entstammen dem, was man früher das Morgenland (die Levante) nannte. Sie können also durchaus „orientalisch“ genannt werden. Wer sich ein bisschen auskennt, der weiß auch, dass die Gesellschaftsordnung in diesen Ländern auf dem Patriarchat beruhte. Die Gesetze der Religion waren zugleich die Gesetze des Alltags, und sie wurden teilweise ausgesprochen detailliert beschrieben (Levitikus). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Orient als erotisches  Märchenland &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits war dieser Orient ein erotisches Märchenland. Bereits das „Hohelied Salomons“ und die biblischen Berichte über ihn zeigen uns die Sinnlichkeit des Orients, aber auch den Reichtum und die Machtfülle orientalischer Herrscher. Später gerieten die Sultane in ein ähnliches Licht. Ihnen wurde unermesslicher Reichtum, Verschwendungssucht, sinnliche Leichtfertigkeit und vor allem ein enormes Verlangen nach Frauen nachgesagt. Das prachtvolle „Serail“ und die Vorstellung von einem „riesigen Harem“ wurden in Wort und Schrift, Musikstücken und vor allem in der Malerei dargestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu dies Zitat:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;&lt;em&gt;Die Idealisierung des Harems stützt sich auf die westliche Sichtweise auf den Nahen Ostens als „einen Ort, an dem man nach sexuellen Erfahrungen suchen kann, die im Westen nicht erreichbar sind“. &lt;/em&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den Malern, die damals so gut wie alle Männer waren, wurde westlichen Frauen durchaus einen Blick in den Harem gestattet. Da die meisten dieser Frauen auch Autoren waren, gibt es darüber durchaus aufschlussreiche Erfahrungsberichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Genuss der „verbotenen Früchte“ wurde zumeist den anderen zugeschrieben, die dafür einerseits bewundert und andererseits verdammt wurden. Auf diese Weise konnte man von den eigenen Verfehlungen ablenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Zitat: Edward Said , zitiert nach einem Artikel aus &quot;&lt;a href=&quot;https://blog.meisterdrucke.com/2021/07/02/die-sehnsucht-nach-dem-unerreichbaren-der-orientalismus-im-19-jahrhundert-aus-dem-blickwinkel-westlichen-maler/&quot;&gt;Meisterdrucke&lt;/a&gt;&quot;. &lt;br /&gt;
Bild des Orientalisten  Giulio Rosati,  &quot;Ispezione di nuovi arrivi&quot;.&lt;br /&gt;
Wer die Wahrheit über den Harem sucht, findet sie im 1997 in Deutschland erschienen Buch &quot;Harem, Sinnbild orientalischer Erotik&quot; von Carla Coco, Stuttgart 1997.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 14 May 2026 09:59:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://lustsuenden.de/index.php?/archives/69-guid.html</guid>
    <category>bürgertum</category>
<category>engländer</category>
<category>franzosen</category>
<category>harem</category>
<category>orientalische lüste</category>
<category>serail</category>
<category>sünden</category>

</item>
<item>
    <title>Halbjungfrauen - die Sünden junger Frauen Anno 1902 </title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/64-Halbjungfrauen-die-Suenden-junger-Frauen-Anno-1902.html</link>
            <category>Begriffe und Hintergründe</category>
            <category>Flirt - Spiel mit dem Feuer?</category>
            <category>Lüste</category>
            <category>Sünden </category>
    
    <comments>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/64-Halbjungfrauen-die-Suenden-junger-Frauen-Anno-1902.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://lustsuenden.de/wfwcomment.php?cid=64</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://lustsuenden.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=64</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (redaktion - sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:55 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;724&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/halbe_unschuld_buchtitel.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/halbe_unschuld_buchtitel.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/halbe_unschuld_buchtitel.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Buch &quot;Halbe Unschuld&quot; &lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Der Müßiggang ist aller Laster Anfang, sagt der deutsche Volksmund. Und  jene „unbeschäftigten Stunden“ vertreiben sich junge Französinnen durch „Flirts von denkbar wenig unschuldiger Art“. &lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;Treibhausblumen, die zu früh gepflückt wurden&lt;/h1&gt;Der französische Autor, der dies 1902 beklagt, ist Professor für politische Ökonomie, fürchtet aber vor allem den Verfall der Moral. Seine Meinung nach sind die &lt;em&gt;jungen Frauen&lt;/em&gt; seiner Zeit verantwortlich dafür:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Eine ganz eigene Generation (wächst) heran: eine, die sich anmaßt, sämtliche gesellschaftlichen Konventionen durch schiere Unverfrorenheit und Kühnheit über Bord zu werfen. Dort, inmitten einer luxuriösen und fieberhaften Atmosphäre, umgeben von einem endlosen Reigen an Festlichkeiten, erblühen die „&lt;a href=&quot;https://lustsuenden.de/index.php?/archives/65-Was-die-hoeheren-Toechter-unter-dem-Lendemain-verstanden.html&quot;&gt;Halb-Jungfrauen&lt;/a&gt;“ – Treibhausblumen, die zu früh gepflückt wurden und die es sich zur Ehrensache machen, sich ganz offen von allem zu emanzipieren, was sie einengt.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie wird man eine &quot;halbe&quot; Jungfrau?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Halb-Jungfrauen&lt;/em&gt; ist ein Zauberwort, das um die Jahrhundertwende (seit 1894) die gesamte vornehme Gesellschaft elektrisiert – vor allem in Frankreich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was sie waren, ist schnell erklärt: Frauen, die das Spiel der sexuellen Erregung eines Mannes beherrschen und ihn „bis aufs Blut“ reizen. War dies erreicht, dann erwartete der Mann den nächsten Schritt, der tatsächlich auch in verschiedener Weise gewährt wurde – allerdings nicht durch die „Öffnung des Schoßes“. Die „Jungfräulichkeit“, die als letztes Symbol der Unschuld galt, blieb unbeschädigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings, so der Herr Professor, den ich zitierte, sei das Phänomen der „Halbjungfrau“ kleine französische Erfindung. Er weist vielmehr darauf hin …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;… dass diese Korruption nicht ausschließlich französischen Ursprungs ist. Man muss sie … als ein merkwürdiges Beispiel einer „Ansteckung durch Infiltration“ betrachten. Seit einigen Jahren strömen junge angloamerikanische Frauen in unsere Kurorte und Pariser Salons; und unsere eigenen jungen Damen … haben schnell die kühnen Manierismen und die emanzipierte Zurückhaltung ihrer ausländischen Kollegen nachgeahmt. Doch nachdem diese Freiheiten im richtigen Moment von der Zurückhaltung befreit wurden, die ihnen die protestantische Kühle dieser überseeischen Länder auferlegt, degenerierten sie schnell.“&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wurden die verführerischen jungen Damen, die sich die Lust leisteten, alles tun zu dürfen, solange es sich nicht um „penetrativen Intimverkehr“ handelte, zu Verführten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie die Halbjungfrau verschwand und die &quot;Keuschheit&quot; blieb&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;em&gt;„Halbjungfrauen“&lt;/em&gt; verschwanden als Begriff so schnell wieder, wie sie sie gekommen waren. Die Keuschheitsforderung an die jungen Frauen bestand allerdings bis in die 1960er-Jahre weiter. In konservativen und klerikalen Kreisen wird diese Forderung sogar bis heute erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Bild: Zeichnung des Umschlagsentwurfs für &quot;Demi Vierge&quot; von Thomas Theodor Heine. Zitate aus &quot;&lt;a href=&quot;https://www.gutenberg.org/cache/epub/30008/pg30008.txt&quot;&gt;Projekt Gutenberg&lt;/a&gt;&quot;&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 09 May 2026 11:09:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://lustsuenden.de/index.php?/archives/64-guid.html</guid>
    <category>demi vierge</category>
<category>halbjungfrauen</category>
<category>petting</category>

</item>
<item>
    <title>Die Geschichte der Erbsünde</title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/62-Die-Geschichte-der-Erbsuende.html</link>
            <category>Begriffe und Hintergründe</category>
    
    <comments>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/62-Die-Geschichte-der-Erbsuende.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://lustsuenden.de/wfwcomment.php?cid=62</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://lustsuenden.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=62</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (redaktion - sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:50 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;1544&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/eva_afrika.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/eva_afrika.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/eva_afrika.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Eva wird von Schlangen verführt - die Erbsünde&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;Aus der Sicht der Naturwissenschaften werden Menschen in der gleichen Weise gezeugt und geboren wie ihre Artverwandten auch. Doch anders als diese sollen Menschen einen Makel haben: Der Sündenfall ist zwar nicht „ererbt“, aber er wirkt dennoch in uns Menschen weiter. So jedenfalls will es die &lt;a href=&quot;https://chrismon.de/artikel/2013/19496/schuld-und-moralische-veranwortung-warum-sind-wir-suender&quot;&gt;moderne theologische Interpretation&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Katholizismus nennt man den „Sündenfall“ nach wie vor die „Erbsünde“. Theologen versuchen gelegentlich, diese Lehre auf das Jahr 418 zu datieren. Doch erst seit dem 16 Jahrhundert sprechen katholische Christen offiziell von „&lt;a href=&quot;https://de.wikipedia.org/wiki/Konzil_von_Trient&quot;&gt;der Erbsünde&lt;/a&gt;“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Makel der Frauen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauen den Makel der Sünde als „Verführung“ anzuhängen, geht allerdings bereits auf den Schriftgelehrten Jeschua ben Eleazar zurück. Er schrieb:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;(Die Frauen …) sollen sich ruhig und still verhalten. Denn zuerst wurde Adam geschaffen, dann erst Eva.  Es war auch nicht Adam, der vom Verführer getäuscht wurde; die Frau ließ sich täuschen und übertrat das Gebot Gottes.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
Dies entspricht ganz der Auffassung, dass die Frau diejenige war, die aus Schwäche das Gebot übertreten hatte _ und vor dort bis zum &lt;em&gt;Etikett der Minderwertigkeit&lt;/em&gt; war es nur noch ein Schritt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verdächtigungen als Sünderinnen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es klingt gut, zu sagen: „&lt;em&gt;Wir sind allemal Sünder.“ &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch den &lt;a href=&quot;https://www.lebenjetzt.eu/steyler-inside/detail/adam-eva-und-die-frage-der-schuld.html&quot;&gt;Frauen&lt;/a&gt; hängt nach wie vor an, dass sie nicht stabil genug sind, sich der Verführung zu widersetzen. Andererseits werden sie allerdings immer  wieder bezichtigt, selbst als Verführerinnen aufzutreten und auf diese Weise die Sünde fortzuschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diese Weise wird der „Sündenfall“ immer wieder neu genährt – und jeder, der will, kann an ihn erneut anknüpfen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch eines sollten wir nicht vergessen: Die Menschheit hat eine vielfältige Kultur entwickelt, zu der auch Religionen gehören. Sie dienen seit nahezu 50.000 Jahren dazu, Kulturen der verschiedensten Art abzustützen, aber auch dazu, sie zu erneuern und den Bedürfnissen der Menschen anzupassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wäre es nicht unsere Pflicht, vor allem dafür zu sorgen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Quelle für das Zitat: &lt;a href=&quot;https://www.bibleserver.com/cross-reference/GNB/Jesus%20Sirach25,24&quot;&gt;Bibelserver&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Skulpturen von von Eva, Adam, Teufel - unbekannter afrikanischer Künstler, Foto: Redaktion Sehpferd&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 15:07:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://lustsuenden.de/index.php?/archives/62-guid.html</guid>
    <category>adam</category>
<category>erbsünde</category>
<category>eva</category>
<category>frauen</category>
<category>kultur</category>
<category>religion</category>

</item>
<item>
    <title>Lust, Genuss oder Sünde?</title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/58-Lust,-Genuss-oder-Suende.html</link>
            <category>Begriffe und Hintergründe</category>
            <category>Ethik, Moral und Sexualität</category>
    
    <comments>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/58-Lust,-Genuss-oder-Suende.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://lustsuenden.de/wfwcomment.php?cid=58</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://lustsuenden.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=58</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (redaktion - sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 1024px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:51 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;1024&quot; height=&quot;291&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/suenderi_oder_nicht.800W.serendipityThumb.jpg 1200w,https://lustsuenden.de/uploads/suenderi_oder_nicht.400W.serendipityThumb.jpg 600w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/suenderi_oder_nicht.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Genießerin oder Sünderin?&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;blockquote&gt;Die Veränderung meiner Gesichtsfarbe verrät bei dieser Gelegenheit alles, was in meinem Herzen vorgeht. Diese entdeckt Ihre Wahl und meine Neigung, die mir … Beifall und Ehre bringen, und künftig mein ganzes Glück ausmachen werden.&lt;/blockquote&gt;&lt;em&gt;Luise Adelgunde Victorie Kulmus im 18. Jahrhundert&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &lt;em&gt;neues Blog über die Lust?&lt;/em&gt; Das schon – wenn sie von ganzem Herzen mit sinnlichem Verlangen geschenkt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr habt sicher schon bemerkt – wir geben uns literarisch. Denn alles, was in diesem neuen Blog stehen wird, dreht sich um die Sinneslust. Wie wir Menschen sie schenken und wie wir sie genießen. Wie wir zugleich über unsere Gedanken erröten, an ihnen zweifeln und wie wir dennoch in ihre Tiefen abtauchen werden – völlig von Sinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Worte, die Vernunft  und die Ekstase &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Ekstase der Lust finden auch unsere heutigen Autoren kaum „die rechten Worte.“ Denn wenn wir zu „wissenschaftlich“ schreiben, dann sagt uns jeder: „Na, so redet doch kein Mensch…“. Schreiben wir andererseits zu deutlich, was gerade stattfindet, dann heißt es oft: „Solche Ausdrücke haben in einem guten Text nichts zu suchen“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Beschreiben, wie es sich anfühlt?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine dritte Möglichkeit: Sie heißt “Show, Don’t Tell“, und sie durchzieht die gesamte moderne Literatur. Doch sobald wir die Feder wetzen oder die Tastatur malträtieren, merken wir: Je intensiver wir die Gefühle der Heldinnen und Helden beschreiben, umso frivoler wird der Text. Als „frivol“ gelten dabei jene sinnliche Zeilen, die sich an der moralischen Grenzkontrolle vorbeimogeln und unmittelbar auf den Unterleib einwirken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Ja, und nun? &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Grunde schreiben alle über Begierden oder wenigstens über Leidenschaften. Gelesen wird nur, was zumindest „in groben Zügen“ mit den eigenen Wünschen, Gelüsten und Fantasien übereinstimmt. Ob Abscheu oder Zuneigung: Leidenschaft zählt. Wir werden also einen Hauch von Frivolität zulassen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Lust drängt nach außen &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was dabei passiert, ist genau das, was uns auch in der Realität begegnet. Unsere Lust drängt nach außen, sucht den intensiven Genuss und trifft auf Hürden, die manchmal überwunden werden und dann wieder nicht. In beiden Fällen tauchen Fragen auf. „Wie konnte es dazu kommen“, ist die eine, „warum habe ich diese Möglichkeit verpasst“ ist die andere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Davon werden wir hier schreiben. Von der Lust, dem Genuss daran, der Versagung und dem, was davon zurückbleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Sünde, Buße, Reue? &lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das letzte Wort hast du … wer sonst?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Zitat aus einem &lt;a href=&quot;https://library.oapen.org/bitstream/handle/20.500.12657/52244/1/9783110217759.pdf&quot;&gt;Briefwechsel&lt;/a&gt;) 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 02 May 2026 13:05:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://lustsuenden.de/index.php?/archives/58-guid.html</guid>
    <category>genuss</category>
<category>lust</category>
<category>reue</category>
<category>sinnlichkeit</category>

</item>
<item>
    <title>Wie die Sünden in unser Leben eindrangen </title>
    <link>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/61-Wie-die-Suenden-in-unser-Leben-eindrangen.html</link>
            <category>Begriffe und Hintergründe</category>
            <category>Ethik, Moral und Sexualität</category>
            <category>Sünden </category>
    
    <comments>https://lustsuenden.de/index.php?/archives/61-Wie-die-Suenden-in-unser-Leben-eindrangen.html#comments</comments>
    <wfw:comment>https://lustsuenden.de/wfwcomment.php?cid=61</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>https://lustsuenden.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=61</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (redaktion - sehpferd)</author>
    <content:encoded>
    &lt;figure class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 620px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:49 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;620&quot; height=&quot;573&quot;   srcset=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/suenden_fall.400W.serendipityThumb.jpg 600w,https://lustsuenden.de/uploads/suenden_fall.jpg 620w&quot; src=&quot;https://lustsuenden.de/uploads/suenden_fall.jpg&quot;  loading=&quot;lazy&quot; alt=&quot;&quot;&gt;&lt;/div&gt;&lt;figcaption class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;Der Sündenfall - aus der Sicht eines afrikanischen Künstlers&lt;/figcaption&gt;&lt;/figure&gt;&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Erst das Zusammenspiel der Gegensätze erzeugt die Dinge dieser Welt. Sie alle gehen auf den einen Weg zurück. Deshalb gewinnt man manchmal, wenn man etwas verliert, oder man verliert, wenn man etwas gewinnt.&lt;br /&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Lao-Tse&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Sünde“ existiert in der Form, in der westliche Gesellschaften sie verwenden, nur als Teil des Christentums. „Fleischliche Sünden“, also das Fehlverhalten in sexuellen Belangen, gehen auf Paulus von Tarsus zurück, der besser als „Apostel Paulus“ bekannt ist. Er lebte bis zum Jahr 50 n. Chr. Der Kirchenlehrer Augustinus von Hippo (354 – 430) entwickelte daraus eine moralische Lehre, die bis heute als „Denken des Abendlandes“ gilt. Auf ihn wird auch die von der katholischen Kirche vertretene Sexualmoral zurückgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Der spanische Jesuit und Moraltheologe Thomas Sanchez (1550–1610) interpretiert diese Thesen in sein monumentales Werk „De sanft matrimonii sacramento“ (&quot;Über das heilige Sakrament der Ehe&quot;). Es sollte den Priestern helfen, die begangenen leiblichen Sünden genau zu hinterfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Autor Werner Fuld schreib dazu (1):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;blockquote&gt;Der Priester musste die Beichtenden fragen, welche Stellung sie beim Liebesakt einnahmen, wie oft und wie lange sie miteinander schlafen, ob die Frau einen künstlichen Penis benutzte und wie sie sich damit befriedigte, ob ein Paar Oralverkehr pflegte und ob die Frau dabei den Samen schluckte.&lt;/blockquote&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nicht-Christen reden nicht von Sünden - aber auch von Werten&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Nicht-Christen haben Wertvorstellungen. Sie werden aber unterschiedlich behandelt, je nachdem, ob sie …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Gegen geltende Gesetze verstoßen.&lt;br /&gt;
-	Den Vorstellungen der eigenen Kultur widersprechen. &lt;br /&gt;
-	Gegen anerkannte ethische Werte verstoßen. &lt;br /&gt;
-	Sonstigen Vorstellungen und Normen widersprechen.&lt;br /&gt;
-	Nur in bestimmten Gruppen oder Gemeinschaften gültig sind.&lt;br /&gt;
&lt;h1&gt;So etwas tut man nicht!&lt;/h1&gt;&lt;strong&gt;Menschen entwickeln sich - Werte ändern sich &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als wir alle noch sehr jung waren, haben wir gehört, dass uns etwas „verboten“ ist, aber auch, dass „man so etwas nicht tut“. Manchmal haben wir eine Begründung dazu bekommen, etwa „es könnte dir schaden“, „es schadet unserem Ruf“ oder auch „es könnte jemandem schaden … deswegen tut man es besser nicht.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Erwachsene haben wir Menschen unser persönliches Geflecht von Grundsätzen entwickelt. Wie in einem Puzzle gehörten dazu durchaus unterschiedliche Werte. Zu Anfang wusste niemand von uns, ob dieses Gebilde der Realität standhalten würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit wachsendem Alter haben die meisten Menschen jedoch entdeckt, dass es zu schwer ist, den eigenen &lt;strong&gt;Maximalanforderungen&lt;/strong&gt; gerecht zu werden. Die eigenen Wertvorstellungen werden dann skaliert, beispielsweise, wenn es um die „absolute Aufrichtigkeit“ geht oder die „unverbrüchliche Treue“. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Maßstab ist das Verhalten &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute werden wir nicht mehr danach beurteilt, ob wir „sündigen“ oder ein „gefestigtes Leben“ führen, sondern in welchem Maße wir als Persönlichkeiten glaubwürdig sind. Und weil sich die Persönlichkeit letztlich fast ausschließlich in unserem Verhalten niederschlägt, wäre dies ein Anfang, unser eigenes Verhalten zu überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um auf das zu Anfang genannte Zitat  zurückzukommen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Welt aus Gegensätzen besteht, dann können wir sie zumindest ausführlich beschreiben und sie somit allen zugänglich machen. Und schließlich können wir uns selbst mit gutem Gewissen irgendwo einordnen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt; Fuld, Werner:  Eine Geschichte des sinnlichen Schreibens&quot;,  Berlin 2014.&lt;br /&gt;
Skulpturen von von Eva, Adam, Teufel - unbekannter afrikanischer Künstler, Foto: Redaktion Sehpferd&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 15:38:00 +0000</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">https://lustsuenden.de/index.php?/archives/61-guid.html</guid>
    <category>augustinus</category>
<category>lust</category>
<category>paulus</category>
<category>sanchez</category>
<category>sünde</category>
<category>sündigen</category>

</item>

</channel>
</rss>
